Verbrechen Verraten und verkauft
Die Armut treibt sie in die Hände von Verbrechern. Immer wieder fallen Mädchen aus Moldau Menschenhändlern zum Opfer. Der vermeintliche Weg ins Glück führt in Wahrheit oft in die Sexsklaverei.
Natalia war schwanger. Endlich. Vier Jahre hatten die junge Moldauerin und ihr Mann gewartet. Nur: Wovon leben? Etwa 2,20 Euro betrug der Tagessatz, den Natalie erhielt, wenn sie auf den Feldern um die Hauptstadt Moldaus, Chisinau, herum arbeitete. Dazu die arbeitslosen, alkoholkranken Eltern und so gut wie keine Perspektive in Europas ärmstem Land, nordöstlich von Rumänien gelegen, dass es einmal besser werden könnte.
So ließ sich Natalie gemeinsam mit ihrer Schwester auf den Job im Ausland ein. Des Kindes wegen, sagt sie später. Haushaltshilfe könne sie werden, versprach die nette Frau, die auf sie zugekommen war. 300 Euro im Monat, doppelt so viel wie der Durchschnittslohn in Moldau, könne sie dort verdienen.
Erst am Flughafen in Istanbul, als dieser Mann sie am Arm packte, einem anderen ein Bündel Geldscheine in die Hand drückte und zu ihr sagte: "Du arbeitest jetzt für mich" - erst da wusste sie, dass es ein Fehler gewesen war. Zu spät. Das heute halbwegs rehabilitierte Mädchen wurde Opfer brutaler Menschenhändler.
Natalie selbst spricht von ihren "Besitzern". Bis zu sechs verschiedene Besitzer hatte sie. Immer weiter wurde sie verkauft, täglich musste sie mehreren "Kunden" sexuell zu Diensten sein. Sie wurde geschlagen, hungerte, musste Drogen nehmen. Keinen Cent durfte sie behalten. Sobald sie die 3500 Dollar verdient hätte, die man für sie gezahlt habe, sei sie frei, sagten ihr die Händler. Doch das war unerreichbar.
Als ihre Schwangerschaft immer sichtbarerer wurde, sie trotz Schlägen die "Arbeit" verweigerte, als man sie zur Abtreibung zwingen wollte, als sie kurz davor war, aus dem Fenster ihres Zimmers im siebten Stock zu springen, sollten Natalie und ihr Baby doch noch eine Chance bekommen. Ihre Schwester hatte von ihren Besitzern fliehen und ehrliche Polizisten finden können.
Die beiden hatten Glück. Das Rehabilitationszentrum der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Chisinau half ihnen, wie in den vergangenen sechs Jahren auch 2012 anderen Opfern. Zum größten Teil sind es Mädchen. Fast jede dieser jungen Frauen wurde über Monate hinweg sexuell missbraucht. Die anderen wurden zum Betteln gezwungen oder zu härtester Feldarbeit.
In einer von IOM und dem dänischen Außenministerium finanzierten Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK ist von insgesamt 6500 Sexopfern in Moldau die Rede. Weitere 50.000 Menschen mussten für wenig oder kein Geld auf Feldern, Baustellen oder in Privathaushalten arbeiten. Die Opfer werden vor allem in die Türkei, Libanon, sogar in den Mittleren Osten oder nach Russland und in die Ukraine geschleust.
Die Männer und Frauen, die die jungen Menschen ködern, sind keine Fremden. Auch Natalias vermeintliche Helferin war eine Bekannte von Freunden ihres Mannes. Sie missbrauchen das Vertrauen der Menschen, für die das Ausland oft die einzige Hoffnung ist.
Ihre Opfer glauben daran, genau das zu schaffen, was so viele ihrer Landsleute schon erfolgreich tun. Das vier Millionen Einwohner kleine Land lebt von den Rubel und Euros, die Verwandte monatlich nach Hause schicken. Jeder Vierte von denen, die arbeiten können, jobbt schon im Ausland, illegal genauso wie legal.
Von Jahr zu Jahr gehen mehr Menschen diesen Weg. Ein Drittel der Wirtschaftsleistung wird von ihnen getragen. Das Geld von Tante, Onkel, Schwester, Bruder, Mutter oder Vater aus dem Ausland ernährt eine ganze Familie. Kein Wunder, dass sich deshalb immer und immer wieder junge Menschen auf unseriöse Versprechen einlassen. Die Aufklärungsarbeit läuft zwar. Doch warum in Moldau bleiben, wenn die eigenen Eltern längst weg sind? Da nehmen viele die Gefahr eben in Kauf. Das globalisierte Verbrechen aus Menschenhandel und Sexsklaverei jedoch nährt sich an diesen reichen Quellen.
Menschenhandel in Moldau. Ein Video
Lesen Sie von Donnerstag an in der aktuellen Ausgabe der ZEIT:
Die dunkle Seite der Weltwirtschaft: Die Globalisierung der Kriminalität
- Datum 28.06.2007 - 12:44 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle ZEIT online 27.6.2007
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Moldawien, Polen Ukraine Baltikum Russland liefern ihre Kinder als Exportgut, nicht nur Mädchen, auch Stricher haben Konjunktur zb. in Berlin. [Satzteile entfernt um den Beitrag voller haltloser Behauptungen zu entschärfen/ Redaktion] Der Fisch stinkt vom Kopf her. An Sex herscht immer Nachfrage , vor allem durch die "Musterdemokratien". Je mehr diese die restliche Menschheit vergewaltigen desto mehr Sklaverei und Ausbeutung gibt es.
"Der Fisch stinkt vom Kopf her" Ein sehr guter Artikel, der dieses Problem einfach nicht oft genug darstellen kann. Das Problem sind aber Politiker wie Michael Friedman, Joschka Fischer, die SPD - FES, welche direkt mit den bekanntesten Verbrechern im Ausland zusammen arbeiten und mit diesen Leuten u.a. im Kosovo beste Geschäfte machen und die Drehscheibe für diese Geschäfte ist der Kosovo und Deutschland wünscht den Kosovo als dunkle Ecke von Europa, damit auch diese Geschäfte weiterlaufen. Der bekannte Terrorist, Mörder, Kopf Abschneider Drogen- und Sex Sklaven Händler Hashim Thaci, wurde zuletzt von der SPD - FES im Juni nach Berlin eingeladen und der SPD Mann Michael Steiner, erhielt wie alle UN Beamten und Bundeswehr Offiziere eine junge Sex-Skalvin zur Verfügung gestellt. Unsere Politiker müssen halt auch in Zukunft versorgt werden. siehe IEP-BND STudie Kosovo 2007
http://balkanforum.org/IE...
"Der Fisch stinkt vom Kopf her" Ein sehr guter Artikel, der dieses Problem einfach nicht oft genug darstellen kann. Das Problem sind aber Politiker wie Michael Friedman, Joschka Fischer, die SPD - FES, welche direkt mit den bekanntesten Verbrechern im Ausland zusammen arbeiten und mit diesen Leuten u.a. im Kosovo beste Geschäfte machen und die Drehscheibe für diese Geschäfte ist der Kosovo und Deutschland wünscht den Kosovo als dunkle Ecke von Europa, damit auch diese Geschäfte weiterlaufen. Der bekannte Terrorist, Mörder, Kopf Abschneider Drogen- und Sex Sklaven Händler Hashim Thaci, wurde zuletzt von der SPD - FES im Juni nach Berlin eingeladen und der SPD Mann Michael Steiner, erhielt wie alle UN Beamten und Bundeswehr Offiziere eine junge Sex-Skalvin zur Verfügung gestellt. Unsere Politiker müssen halt auch in Zukunft versorgt werden. siehe IEP-BND STudie Kosovo 2007
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"Der Fisch stinkt vom Kopf her" Ein sehr guter Artikel, der dieses Problem einfach nicht oft genug darstellen kann. Das Problem sind aber Politiker wie Michael Friedman, Joschka Fischer, die SPD - FES, welche direkt mit den bekanntesten Verbrechern im Ausland zusammen arbeiten und mit diesen Leuten u.a. im Kosovo beste Geschäfte machen und die Drehscheibe für diese Geschäfte ist der Kosovo und Deutschland wünscht den Kosovo als dunkle Ecke von Europa, damit auch diese Geschäfte weiterlaufen. Der bekannte Terrorist, Mörder, Kopf Abschneider Drogen- und Sex Sklaven Händler Hashim Thaci, wurde zuletzt von der SPD - FES im Juni nach Berlin eingeladen und der SPD Mann Michael Steiner, erhielt wie alle UN Beamten und Bundeswehr Offiziere eine junge Sex-Skalvin zur Verfügung gestellt. Unsere Politiker müssen halt auch in Zukunft versorgt werden. siehe IEP-BND STudie Kosovo 2007
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