Erneuerbare Energien Ökoanbieter unter Erfolgsdruck

Kanzlerin Merkel braucht die regenerativen Energien, um ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen. Doch ohne neue Förderprogramme sind die Erwartungen kaum zu erfüllen.

Angela Merkels Klimaagenda ist ambitioniert und leicht zu merken. 3 mal 20, so lautet ihre Umweltformel: Bis 2020 will sie mindestens 20 Prozent weniger Kohlendioxidemissionen, 20 Prozent weniger Energieverbrauch und 20 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix. Auf diese Ziele hat sie die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel Anfang März verpflichtet, und diese Pläne bekräftigte sie beim Energiegipfel im Kanzleramt am Dienstag - trotz des Widerstands der Wirtschaft.

Die Ökobranche zeigte sich nach dem Spitzentreffen denn auch erfreut: „Für die Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien ist das Festhalten an den energie- und klimapolitischen Zielen ein wichtiges Signal“, sagt Milan Nitzschke, der Geschäftsführer ihres Bundesverbands. Die Branche gibt sich optimistisch, dass sie die 20 Prozent Anteil in den kommenden 13 Jahren problemlos erreichen kann. Doch wie realistisch ist das eigentlich? Dafür lohnt sich ein Blick in die drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität.

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Strom:

Hier sieht die Lage gar nicht so schlecht aus. Schon heute liegt der Anteil von Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasser bei zwölf Prozent, dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) . Es sichert jedem Ökostromerzeuger pro Kilowattstunde eine lukrative Vergütung und hat für einen wahren Boom gesorgt. Sogar der Verband der Netzbetreiber, nicht gerade ein Freund der Ökoanbieter, schätzt, dass schon in sechs Jahren die erneuerbaren Energien auf einen Stromanteil von 25 Prozent kommen werden.

Den größten Part liefert zurzeit die Windenergie, inzwischen dicht gefolgt von Biomasseanlagen, die aus Gülle, Grünschnitt und Pflanzenölen Strom produzieren. Die Solarenergie legte in den vergangenen Jahren mit Raten von 60 Prozent zwar ein beeindruckendes Wachstum hin, ihr Anteil am Strommix ist aber noch immer gering.

Zum Jahresende wird es spannend. Dann stehen die EEG-Fördersätze auf dem Prüfstand, einige Änderungen wird es dabei wohl geben. Windanlagen auf hoher See (Offshore), die viel Strom liefern, aber auch extrem teuer sind, sollen voraussichtlich besser vergütet werden. Die Solarbranche dagegen wird Experten zufolge wohl mit Kürzungen rechnen müssen.

Leser-Kommentare
  1. Die solare Warmwasserbereitung in unseren Breitengraden ist ein Unfug, der sich seit über 20 Jahren in den Hirnen der Ökofanatiker festgefressen hat. Gemäss eigenen Angaben von Solarworld benötigt ein durchschnittlicher Haushalt für die Warmwasserbereitung rund 3 kwh pro Tag, das sind dann knapp 1100 kwh pro Jahr. Bei Kosten von 18 cent pro kwh und einem maximalen Wirkungsgrad von 50 %, bei Regen, Nebel, Schneefall und Bewölkung bleibt das Wasser kalt, kann sich also unser fröhlicher Solarjunkie rund 90 Euro pro Jahr ersparen. Einmal abgesehen davon, dass die Herstellung dieser dachverschandelnden Ungetüme auch enorm Energie verschlingt, kann sich jeder jetzt ausrechnen, wieviel jemand für einen Erlös von 90 Euro pro Jahr investieren kann. Richtig, 1000 Euro Maximum, und kosten tut das Zeug Grössenordnung 3000 Euro. Amortisationszeit theoretisch 30 Jahre, praktisch ist es aber so, dass die meisten Solaranlagen nach 15 Jahren schrottreif sind. Und wenn einer nicht gerade ein fanatischer Kaltduscher ist, dann muss er neben dem Solarzeugs am Dach auch noch ein zweites Warmwasseraufbereitungssystem installieren und finanzieren. Ökonomischer und ökologischer Unfug par excellence und das will die Politik jetzt fördern.

    Genau gleich ist es bei den Pellets. Einmal abgesehen davon, dass gegenüber dem Heizöl (das halte ich auch für Unfug) der LKW-Verkehr im Nahbereich versechsfacht wird, wegen der Energiedichte, ist es so, dass heute ein neues Haus in der Regel ein Dreiliterhaus (in Heizöläquivalenten) ist, also bei 150 m2 Wohnfläche noch rund 500 Liter Heizöl, respektive 5000 kwh Wärmeenergie benötigt. Und dafür eine Heizanlage einzubauen, die zwei Kellerräume benötigt und alles in allem 20 000 Euro und aufwärts kostet, das ist wie wenn einer seinen Benzinpolo mit einem John-Deere Hybridtraktor ersetzt. Und die grösste Lüge ist jene von der angeblichen CO2-Neutralität. Jede Verbrennung setzt CO2 frei und die Verbrennung von Holz setzt jenes C02 frei, das dieses Holz in 80 Jahren gespeichert hat.

    Diese ganzen Ökophantastereien passen im übrigen perfekt zu den Ergebnissen der PISA-Studie. Die Leute können nicht mehr rechnen und das bezieht sich nicht nur auf die vielgescholtene Ökonomie sondern vor allem auch auf die Ökologie, sodass schlussendlich die angeblichen Umweltretter die grössten Umweltverschmutzer sind.

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    • Anonym
    • 05.07.2007 um 15:52 Uhr

    Bei der Solarthermie wird die erwärmende Wirkung der Sonnenstrahlen genutzt. Dabei fließt Wasser durch Rohre und wird warm. Das ist eine deutlich einfachere Technik als Photovoltaik, bei der aus Licht Strom erzeugt wird, was aufwändiger und teurer ist. Solarthermie ist mit nichten ein ökologisches Hirngespinst sondern auch in unseren Breiten ökonomisch bei der Heizung und Warmwasseraufbereitung.

    Hoffentlich führt die PISA Studie zu mehr Physik Untericht. Dann wüssten die Leute besser wovon sie reden wenn sie verschiedene Energieformen und Techniken wild durcheinander würfeln.

    Nutzen Sie doch mal das Angebot eines Energieberaters. Der rechnet Ihnen das vor und erklärt es nochmal anschaulich.

    FR

    • Anonym
    • 05.07.2007 um 15:52 Uhr

    Bei der Solarthermie wird die erwärmende Wirkung der Sonnenstrahlen genutzt. Dabei fließt Wasser durch Rohre und wird warm. Das ist eine deutlich einfachere Technik als Photovoltaik, bei der aus Licht Strom erzeugt wird, was aufwändiger und teurer ist. Solarthermie ist mit nichten ein ökologisches Hirngespinst sondern auch in unseren Breiten ökonomisch bei der Heizung und Warmwasseraufbereitung.

    Hoffentlich führt die PISA Studie zu mehr Physik Untericht. Dann wüssten die Leute besser wovon sie reden wenn sie verschiedene Energieformen und Techniken wild durcheinander würfeln.

    Nutzen Sie doch mal das Angebot eines Energieberaters. Der rechnet Ihnen das vor und erklärt es nochmal anschaulich.

    FR

    • Anonym
    • 05.07.2007 um 15:52 Uhr

    Bei der Solarthermie wird die erwärmende Wirkung der Sonnenstrahlen genutzt. Dabei fließt Wasser durch Rohre und wird warm. Das ist eine deutlich einfachere Technik als Photovoltaik, bei der aus Licht Strom erzeugt wird, was aufwändiger und teurer ist. Solarthermie ist mit nichten ein ökologisches Hirngespinst sondern auch in unseren Breiten ökonomisch bei der Heizung und Warmwasseraufbereitung.

    Hoffentlich führt die PISA Studie zu mehr Physik Untericht. Dann wüssten die Leute besser wovon sie reden wenn sie verschiedene Energieformen und Techniken wild durcheinander würfeln.

    Nutzen Sie doch mal das Angebot eines Energieberaters. Der rechnet Ihnen das vor und erklärt es nochmal anschaulich.

    FR

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    Besten Dank für Ihre Belehrungen, die aber leider fehl am Platze sind. Ich rede schon von diesen grausligen schwarzen Dingern am Dach, die mit Wasserschläuchen bestückt sind, die warmes Wasser in einen Speicher leiten und die unentwegte Oekofreaks auch als Selbstbausatz mit einer Amortisationszeit von nur 20 Jahren erwerben können.

    Auch Ihren Rat hinsichtlich eines Energieberaters habe ich vor Jahren schon genutzt. Leider hat sich aus dieser Energieberatung nur das eine herauskristallisiert, dass die einzige Energie, die gespart wurde, die Arbeitsenergie des Beraters war. Dazu möchte ich noch bemerken, dass ich ein Haus in sehr exponierter Lage, also oberhalb der Nebelgrenze mit sehr hoher Sonneneinstrahlung, besitze und ich auf einen Nutzungsgrad von über 60 % gekommen wäre, aber das Problem besteht ganz einfach darin, dass ich jede Menge Warmwasser kriege, wenn ich keins brauche und dass ich keins kriege, wenn ich welches brauche. Und einen 200 000 Liter Erdtank für eine runde halbe Million wollte ich dann doch nicht anschaffen, weil weder ich noch meine Familie gedenken 5000 Jahre zu leben.

    Und jetzt sind wir wieder bei PISA. Die Oekos rechnen ganz einfach so: Soviel Sonne, soviel Energie, kosten tut's nix, die Anschaffung vergessen sie geflissentlich, und halten tut's angeblich ewig.

    Besten Dank für Ihre Belehrungen, die aber leider fehl am Platze sind. Ich rede schon von diesen grausligen schwarzen Dingern am Dach, die mit Wasserschläuchen bestückt sind, die warmes Wasser in einen Speicher leiten und die unentwegte Oekofreaks auch als Selbstbausatz mit einer Amortisationszeit von nur 20 Jahren erwerben können.

    Auch Ihren Rat hinsichtlich eines Energieberaters habe ich vor Jahren schon genutzt. Leider hat sich aus dieser Energieberatung nur das eine herauskristallisiert, dass die einzige Energie, die gespart wurde, die Arbeitsenergie des Beraters war. Dazu möchte ich noch bemerken, dass ich ein Haus in sehr exponierter Lage, also oberhalb der Nebelgrenze mit sehr hoher Sonneneinstrahlung, besitze und ich auf einen Nutzungsgrad von über 60 % gekommen wäre, aber das Problem besteht ganz einfach darin, dass ich jede Menge Warmwasser kriege, wenn ich keins brauche und dass ich keins kriege, wenn ich welches brauche. Und einen 200 000 Liter Erdtank für eine runde halbe Million wollte ich dann doch nicht anschaffen, weil weder ich noch meine Familie gedenken 5000 Jahre zu leben.

    Und jetzt sind wir wieder bei PISA. Die Oekos rechnen ganz einfach so: Soviel Sonne, soviel Energie, kosten tut's nix, die Anschaffung vergessen sie geflissentlich, und halten tut's angeblich ewig.

  2. Besten Dank für Ihre Belehrungen, die aber leider fehl am Platze sind. Ich rede schon von diesen grausligen schwarzen Dingern am Dach, die mit Wasserschläuchen bestückt sind, die warmes Wasser in einen Speicher leiten und die unentwegte Oekofreaks auch als Selbstbausatz mit einer Amortisationszeit von nur 20 Jahren erwerben können.

    Auch Ihren Rat hinsichtlich eines Energieberaters habe ich vor Jahren schon genutzt. Leider hat sich aus dieser Energieberatung nur das eine herauskristallisiert, dass die einzige Energie, die gespart wurde, die Arbeitsenergie des Beraters war. Dazu möchte ich noch bemerken, dass ich ein Haus in sehr exponierter Lage, also oberhalb der Nebelgrenze mit sehr hoher Sonneneinstrahlung, besitze und ich auf einen Nutzungsgrad von über 60 % gekommen wäre, aber das Problem besteht ganz einfach darin, dass ich jede Menge Warmwasser kriege, wenn ich keins brauche und dass ich keins kriege, wenn ich welches brauche. Und einen 200 000 Liter Erdtank für eine runde halbe Million wollte ich dann doch nicht anschaffen, weil weder ich noch meine Familie gedenken 5000 Jahre zu leben.

    Und jetzt sind wir wieder bei PISA. Die Oekos rechnen ganz einfach so: Soviel Sonne, soviel Energie, kosten tut's nix, die Anschaffung vergessen sie geflissentlich, und halten tut's angeblich ewig.

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    Nicht rumjammern, sondern handel sollte die Devise sein. Weiters ist Holz dennoch Co² neutral, da durch den Abbrand zwar Co² entsteht, aber durch das Wachstum von Biomasse wieder gebunden wird. Also lieber Holz als die Ölis oder z.B. Gazprom fördern!!!

    Nicht rumjammern, sondern handel sollte die Devise sein. Weiters ist Holz dennoch Co² neutral, da durch den Abbrand zwar Co² entsteht, aber durch das Wachstum von Biomasse wieder gebunden wird. Also lieber Holz als die Ölis oder z.B. Gazprom fördern!!!

  3. 4. ÖKO

    Nicht rumjammern, sondern handel sollte die Devise sein. Weiters ist Holz dennoch Co² neutral, da durch den Abbrand zwar Co² entsteht, aber durch das Wachstum von Biomasse wieder gebunden wird. Also lieber Holz als die Ölis oder z.B. Gazprom fördern!!!

    Antwort auf "Nix durcheinander"
    • msra
    • 06.07.2007 um 21:20 Uhr

    Geld für Forschung in regenerative Energien wären sicherlich sinnvoll angelegt. Gerade Deutschland, was ja nicht gerade für üppige Bodenschätze bekannt ist, muss aus energiepolitischen Gründen eine Vorreiterrolle in der Erforschung von möglichst Umweltschonender Energiegewinnung einnehmen.
    Damit erreichen wir langfristig zwei wichtige Ziele:
    1. gewisse Unabhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen.
    2. mit neuen innovativen Techniken der Energiegewinnung wird in Zukunft viel Geld zu verdienen sein.

    Beide Vorteile setzen allerdings noch Jahre der intensiven Entwicklung und Forschung voraus.

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