Gebührenboykott

Kunst als Protest

© Malin Schulz

Der Kampf gegen Studiengebühren kann erfolgreich und kreativ sein. Eine Galerie Die Studenten an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) in Hamburg haben etwas geschafft, was sonst an kaum einer Universität gelang: Die deutliche Mehrheit der angehenden Künstler überwies den Gebührenbetrag von 500 Euro nicht an die Universität, sondern auf ein Boykott-Konto. Nun droht allen Protestlern, rund 70 Prozent der Studierenden, die Exmatrikulation. Professoren und Studenten um den Erhalt der renommierten Kunsthochschule. Wie drücken Künstler ihren Protest noch aus? Die diesjährige Werkschau gibt einen Eindruck vom Leben mit dem Boykott. Sehen Sie selbst.