Terrorismus Al-Qaida hat zu alter Stärke gefunden
Das Terrornetzwerk ist nach einer amerikanischen Regierungsanalyse wieder erstarkt und so gefährlich wie zu Zeiten der Anschläge vom 11. September 2001.
Dem Bericht zufolge habe al-Qaida ein sicheres Rückzugsgebiet in den Stammesgebieten Pakistans gefunden. Al-Qaida sei demnach wieder mehr und mehr in der Lage, Terroranschläge im Westen auszuführen. Die Gruppe habe das "stabilste Trainingsprogramm seit 2001" aufgebaut und setze dabei auf Kämpfer aus Europa, heißt es weiter. Auf der anderen Seite gebe es deutliche Lücken bei der geheimdienstlichen Aufklärung, wird kritisch angemerkt.
Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, sagte zu dem Bericht, es sei kein Wunder, dass al-Qaida erstarkt sei. Dies hänge mit Präsident George W. Bushs "halsstarriger" Entschlossenheit zusammen, das US-Militär in einer so großen Stärke in den Irakkrieg zu binden.
Der al-Qaida-Vize Eiman al-Sawahiri rief unterdessen die Pakistaner zum Aufstand gegen Präsident Pervez Musharraf auf, nachdem Sicherheitskräfte die Rote Moschee in Islamabad gestürmt hatten. Die pakistanischen Muslime müssten die Aufständischen in Afghanistan unterstützen, forderte Al-Sawahiri . Das berichtet der auf die Auswertung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Onlinedienst Laura Mansfield im Internet.
- Datum 12.07.2007 - 03:07 Uhr
- Quelle ZEIT online, dpa, tso
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nach 7 Jahren Bush und 6 Jahren amerikanisch lügengespickter
Panikmache und "Neurotisierung" der Bevölkerung (mindestens in den USA) höre ich bereits bei den Worten "amerikanischer Regierungsanalyse" zu lesen auf. Der Amerika-Hass ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber ob Al-Qaida noch ausreicht, um die Menschen für blöd zu verkaufen... ich hoffe nicht.
selbstverständlich muss die arme alte terrorwutz immer wieder durchs dorf getrieben werden. wie sonst sollte man auch die längst überfälligen einschränkungen gesetzlich garantierter freiheiten durchsetzen wenn sich keiner mehr fürchtet. wie wir alle wissen verfügte der irak auch über massenvernichtungswaffen.
Das Problem ist nur, das unsere Politiker offensichtlich wenig Lust haben, diese Terroristen effektiv zu bekämpfen.
Das war bei der RAF noch anders. Allerdings hat die RAF Politiker ins Visir genommen während Al-Qaida fast ausschließlich einfache Bürger ermordet.
Ganz im Gegenteil scheint Al-Qaida unsere Politikern tatsächlich die Ausrede zu mehr Überwachung des Bürgers zu liefern. Andererseits ist Deutschland bereits zu einem Terroristenstützpunkt verkommen, was eine intensivere Überwachung leider notwendig macht. Bedanken wir uns also auch bei den Politikern die wollten, das hier jeder einreisen kann. J.S.
Das ist paranoide Stimmungsmache gegen die Moslems in Deutschland. Wenn es einzelne Spinner gibt, kann man sie entsprechend behandeln, aber nicht 3,5 Millionen Menschen verdächtigen.
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