Agitpop

Die andere Stimme Amerikas

© Christian Bartsch für ZEIT online

Die New Yorker Musikerin Laurie Anderson stellt in Oldenburg ihr Programm "Homeland" vor. Bei einem Bummel durch die Stadt streift sie Kartoffeldrucke und den Krieg im Irak. Wer Laurie Anderson zum ersten Mal trifft, ist überrascht: Wie klein sie ist! Eine drahtige Frau, wach, mit lachenden Augen. Im Juni ist sie 60 geworden. Im Gespräch springt sie umher. Politik, Kunst, Literatur, Musik: Es gibt kaum ein Feld, das ihr egal wäre. In den frühen Siebzigern illustrierte sie Kinderbücher und schrieb für Kunstmagazine. Später brachte sie es als Performance-Künstlerin in der Musikwelt zu Ruhm. , ihre Platte aus dem Jahre 1982, macht bis heute Eindruck. Der Konzertfilm entstand vier Jahre später. Ihr letztes Studioalbum liegt sechs Jahre zurück. „Ich bin niemand, der alle zwei Jahre eine Platte herausbringt“, sagt sie.
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