Eine ältere Frau fuhr auf dem Fahrrad. Direkt hinter ihr hupte ein Autofahrer scheinbar grundlos. Er selbst sagte später, er hätte wegen einer am Straßenrand laufenden Katze gehupt. Doch ohne direkte Gefahrensituation hätte der Autofahrer in dieser Situation gar nicht hupen dürfen, entschied das Amtsgericht Frankfurt und verurteilte ihn dazu, der Radfahrerin rund 200 Euro zu zahlen. Sie hatte sich beim Sturz vom Rad verletzt. Dabei berücksichtigte der Amtsrichter jedoch die besondere Schreckhaftigkeit der Radfahrerin: Sie hatte ursprünglich auf die doppelte Summe geklagt.

Nun stellt sich die Frage, was sollte noch bestraft werden, weil es so erschreckend ist? Wenn Mutter aus dem Fenster nach ihrem Kind ruft? „Me-la-nie!“. Das kann einen auch vom Rad hauen. Oder wenn Nachbars Hund unvermutet anfängt zu kläffen? Eine Fahrradklingel? Lautes Singen? Und was wäre strafmildernd? Ansteckende Freude beim Singen? Spazieren gehen auf dem Radweg? Schicken Sie uns ein paar Vorschläge!