Wohngemeinschaften

Liebe Mitbewohner

© Getty Images; Montage: Meike Gerstenberg für ZEIT online

Chaot, Schickse, Gespenst...in einer WG zu leben kann schön sein - und hart. Eine Typologie der Mitbewohner. Sie waren sich sympathisch, deswegen sind Sie ja eingezogen. Schnell wird aus Sympathie Freundschaft. Anfangs unterhalten Sie sich noch im Flur, später sitzen Sie fast jeden Abend in der Küche, kochen die Rezepte aller Jamie-Oliver-Bücher nach, trinken Wein und kichern albern. Wenn Sie unter der Woche früh ins Bett müssen, freuen Sie sich schon auf den nächsten Abend. An den Wochenenden wird die Runde um die beiden Freundeskreise erweitert, Sie feiern wirklich tolle Partys. Leider verrottet die Wohnung zusehends. Mit so unangenehmen Themen wie Putzen will man die neue Freundschaft schließlich nicht belasten.
Leser-Kommentare
  1. Sehr nett!!!

    • moklis
    • 02.08.2007 um 13:45 Uhr

    Frau Fries, Sie haben offensichtlich Einiges mitgemacht.

  2. 3. Fehler

    Stereotype Psychopathen sind gewissenlos und manipulativ. Sie würden in einer WG eher positiv auffallen, weil sie sich gut anpassen können. Das muss man doch wissen ;-) Das was beschrieben wurde ist eher eine Phobie/Paranoia oder sowas.

  3. Liebe ZEIT, ich bin enttäuscht. Kein Binnen-I? Es muss doch heißen: ChaotIn, SchicksIn, GespenstIN, PedantIN, PsychopathIn, PrinzessIn, AufreißerIn...

  4. Zwei von denen haben auch mal bei mir in der WG gewohnt: Prinz und Schickse. Der Prinz hatte für die regelmäßigen Treffen seiner Jünger ein Flipchart (es waren noch die späten Achtziger!!) im Zimmer, musste aber von mir über den korrekten Gebrauch der Klobürste informiert werden (ohne Flipchart). Unsere Schickse hatte immer das (Schnur-) Telefon im Zimmer und alle meine Tassen, die nur zum Spülen halb gefüllt in die Küche zurückkamen.

  5. Der Traumbewohner :) Jemand, der einfach der richtige ist. Soll's auch geben. Bei uns wohnen 2 davon :)

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