Buddhismus „Dalai Lama – nur blabla“

Wie der Dalai Lama das Hamburger Publikum mit kindlichen Weisheiten bezaubert.

Das ist schon ein seltsamer Heiliger. Wird es ihm während der Übersetzung seiner weisen Aussprüche langweilig, albert er auf dem feierlich geschmückten Podium herum wie ein Kind, kratzt sich am nackten Oberarm, der aus der roten Mönchsrobe lugt, betrachtet aufmerksam seine Zehen, die in Badelatschen stecken, oder grinst im Publikum Bekannten (oder auch Unbekannten, wer kann das schon sagen) freundlich zu. Nein, das politische und religiöse Oberhaupt eines Volkes stellt man sich normalerweise anders vor, irgendwie würdiger. Doch der „ozeangleiche Lehrer“, Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama von Tibet, Tenzin Gyatso, zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er so gar nichts Besonderes aus sich macht.

Sicher, wenn er das Tennisstadion am Rothenbaum betritt, wo er derzeit für eine Woche lang Belehrungen gibt, nimmt er es für selbstverständlich, dass das Auditorium ihn stehend empfängt. Doch spätestens wenn er mit seiner tiefen, gutturalen Stimme zu sprechen beginnt, verfliegt jegliche Atmosphäre steifer Ehrfurcht, die bei solchen Veranstaltungen häufig herrscht. Im Schneidersitz thront er auf einem bequemen Polstersessel, den man ihm aufs Podium gestellt hat, und gibt sich sichtlich entspannt. Und es sind ja auch keine schwierigen und komplizierten Argumente, die er seinen Zuhörern nahebringt, sondern ganz simple, geradezu kindlich einfache Dinge. Vom inneren Frieden spricht er, von seinem Wunsch, zu einer glücklicheren Zukunft der Menschheit beizutragen, oder davon, dass Toleranz ein Zeichen von Stärke sei, Gewalt aber ein Zeichen von Schwäche. Weisheitssprüche eben, wie man sie heute auf jedem Schlüsselanhänger und Teebeutel lesen kann. Und doch ist das Publikum sichtlich bewegt. Denn die wichtigste Botschaft des Dalai Lama teilt sich nonverbal mit: Hier sitzt ein Mensch, der an all das wirklich glaubt, der tief von der Güte des Herzens überzeugt ist – auch wenn es in seinem Leben eigentlich genug Gründe gab, daran zu zweifeln.

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Es klingt wie ein billiges Klischee, solche Sätze zu schreiben. Doch andererseits: Eben das ist die große Kunst des Tenzin Gyatso, all diese Dinge zu sagen, die im öffentlichen Diskurs längst zu Klischees geronnen sind, und sie doch plötzlich wieder frisch und revolutionär klingen zu lassen. Denn wer wüsste nicht von der wohltuenden Wirkung eines „guten Herzens“ (man scheut sich fast, so etwas Banales aufzuschreiben) – und doch, wer kann schon von sich behaupten, dies Tag und Nacht zu praktizieren? Vielleicht braucht es da gerade ein Kind in Mönchsgestalt, den Glauben daran wieder lebendig werden zu lassen.

Dazu kommt, dass der 72-Jährige ein begnadeter Entertainer ist. Zielsicher zaubert er eine humorvolle Bemerkung aus der Robe, wenn die Stimmung allzu heilig zu werden droht. So erzählt er beispielsweise von seinem „deutschen Lehrer“, dem Physiker Carl-Friedrich von Weizsäcker, der versucht habe, ihm die Quantenmechanik zu erklären. „Solange ich ihm zuhörte, hatte ich das Gefühl, etwas zu verstehen. Doch hinterher konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Das zeigt: Von Weizsäcker war ein großartiger Lehrer, aber ich ein hoffnungsloser Schüler.“ Das hört man gerne von so einem Weisen, ebenso sein Bekenntnis, er wisse auch nicht so genau, was denn der tiefe Sinn des Lebens sei. Das sei eine schwierige philosophische Frage, bekennt seine Heiligkeit, und fährt unbekümmert fort, es sei im Allgemeinen aber auch gar nicht notwendig, sich damit allzu lange aufzuhalten. Wichtig sei eher die Frage, wie man das Leiden in der Welt minimiere und das Glück möglichst vieler fördere.

Er sei eben ein „echter Bodhisattva“, das „Beste, was der Buddhismus heute zu bieten hat“, sagt der Mönch und frühere Genforscher Matthieu Ricard über seinen Chef. Auch bei anderen spürt man diese ungebrochene Bewunderung, die von keinem Zweifel angekränkelt scheint. Seine Sätze seien eine „Kraftspritze“ für sie gewesen, sagt die Sängerin Judith Holofernes („Wir sind Helden“). Sie bekam vom Dalai Lama mit auf den Weg, dass er ihre Arbeit für wichtig halte und „dass Künstler ethische Ideen transportieren sollen“. Auch wieder so ein simpler Satz, der nicht durch seine Tiefsinnigkeit besticht, sondern durch die Tatsache, dass er offenbar punktgenau das Herz des Gegenübers erreicht hat.

Nur bei dem Internationalen Nonnenkongress, der Ende vergangener Woche um eine Gleichstellung der Frauen im Buddhismus bemüht war, erreichte der Dalai Lama offenbar nicht jedes Herz. Bei der Abschlussdiskussion, als die versammelten Nonnen auf dem Podium auf eine formelle Erklärung seiner Heiligkeit drängten, wurden sie enttäuscht. Er sei zwar sicher, dass Buddha, wenn er denn hier wäre, den Frauen sofort dasselbe Rechte auf Ordination wie den Männern einräumen würde, sagte der oberste tibetische Lehrer. Doch er selbst sei nun einmal leider nicht „der lebende Buddha“ und könne so etwas nicht alleine beschließen. Dazu müsse er auch die anderen Mitglieder der „Sangha“, der buddhistischen Gemeinschaft konsultieren; und leider gebe es unter den alten tibetischen Mönchen noch immer welche, die etwas „narrow minded“, etwas engstirnig, seien. Als sich auf dem Podium Enttäuschung breitmachte, schob er nach, dass die Nonnen seine volle, persönliche Unterstützung hätten und gerne nach Dharamsala kommen könnten, um schon einmal die erforderlichen Zeremonien zu lernen.

Sprach hier nur ein gewiefter Diplomat, der die Machtverhältnisse in seiner eigenen Entourage gut genug kennt, um diese nicht mit vollmundigen Erklärungen zu verschrecken? Oder verbarg sich dahinter die tiefe Weisheit des „Ozeangleichen“, der den Ball an die Frauen zurückspielte und ihnen klarmachte, dass sie nicht auf eine väterliche Erlaubnis zu warten brauchten, um ihre Rechte selbst in die Hand zu nehmen? Solche Beurteilungen hängen zweifellos vom Standpunkt des Betrachters ab.

Sicher ist, dass sich der Dalai Lama hervorragend auf die heikle Balance zwischen politischer und religiöser Weisheit versteht. Selbst für George W. Bush findet er wohlwollende Worte. Er sei zwar mit der Antiterrorpolitik des amerikanischen Präsidenten überhaupt nicht einverstanden; vergebens habe er ihn nach dem 11. September per Brief gewarnt, dass Gewalt immer nur Gegengewalt hervorrufe. Doch: „I still love President Bush“, er möge diesen Kerl, der so einfach und geradeheraus sei und mit dem man so offen kommunizieren könne. Und dazu lacht Buddhas Stellvertreter so herzlich, dass sich das Hamburger Publikum verblüfft fragt, ob es nun eigentlich einen weisen Narren oder nur einen närrischen Weisen vor sich hat.

Dem Dalai Lama selbst scheint das herzlich egal. Ebenso wie er für Bush Verständnis zeigt, warnt er auch davor, nun pauschal alle Muslime zu verdammen und einen „Clash of Civilisations“ herbeizureden. Stattdessen lobt er das friedliche Zusammenwachsen der Europäischen Union als Modell einer künftigen Weltpolitik und empfiehlt den Europäern, ihren Hauptsitz von Brüssel („viel zu weit westlich“) mehr ins Zentrum Europas und das Nato-Hauptquartier am besten gleich nach Moskau zu verlegen („schafft Vertrauen und reduziert die Angst“). Natürlich seien das alles „ein bisschen verrückte Ideen“, meint er am Ende seines öffentlichen Vortrags in Hamburg. Aber wer sie für nützlich halte, könne gerne darüber nachdenken. Wer dagegen das Gefühl habe „Dalai Lama – nur blabla“, der solle seine Worte einfach wieder vergessen.

Ein prima Motto. Vielleicht sollten sich das auch andere Politiker und Religionsführer zu Herzen nehmen.

Weiterführende Links zum Thema:
Zum Nonnenkongress »
Programm des Dalai Lama Besuchs »
Weitere Informationen zum Programm »
Homepage des Dalai Lama

 
Leser-Kommentare
  1. Der Dalai Lama ist der beste Beweis für die Kraft der einfachen worte, die das meinen, was sie sagen. WirMan hat sich so sehr daran gewöhnt die Worte eher zur Verschleierung unserer Gedanbken zu benutzen, als klar und deutlich zu sagen, was wir wirklich denken.
    Ein gutes Beispiel sind die großen, erfolgreichen Geschäftsideen. Sie glänzen fast immer durch eine bestechende Einfachheit, dass man nach der Analyse der Meinung ist, dass man auf diese Idee auch selber hätte kommen können, einfach wie sie ist!
    Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ist immer noch aktuell und wir lassen uns vom kompliziert denken nicht abbringen, denn das Einfache liegt doch unter unserem geistigen Niveau.

  2. Simple Weisheiten für simple Geister. Wäre das vielleicht etwas für unsere Politker?

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    Sie schreiben:

    "Simple Weisheiten für simple Geister. Wäre das vielleicht etwas für unsere Politker?"

    Wenn Sie sich mal mit den Vier Philosophischen Schulen des Buddhismus beschäftigten, würden Sie Ihre obige Weisheit möglicherweise revidieren.

    Der Dalai Lama kann auch anders. Z.B. sein Buch "Einführung in den Buddhismus" ist fürwahr keine leichte Lektüre. Wenn er vor einem großen Auditorium spricht oder sich an Nicht-Kenner der buddhistischen Lehre wendet, passt er sich eben an. Das macht z.B. der Physiker Harald Lesch mit sehr großem Erfolg auf seinem Gebiet auch. Ist doch ganz sinnvoll.

    Sie schreiben:

    "Simple Weisheiten für simple Geister. Wäre das vielleicht etwas für unsere Politker?"

    Wenn Sie sich mal mit den Vier Philosophischen Schulen des Buddhismus beschäftigten, würden Sie Ihre obige Weisheit möglicherweise revidieren.

    Der Dalai Lama kann auch anders. Z.B. sein Buch "Einführung in den Buddhismus" ist fürwahr keine leichte Lektüre. Wenn er vor einem großen Auditorium spricht oder sich an Nicht-Kenner der buddhistischen Lehre wendet, passt er sich eben an. Das macht z.B. der Physiker Harald Lesch mit sehr großem Erfolg auf seinem Gebiet auch. Ist doch ganz sinnvoll.

    • andrku
    • 23.07.2007 um 21:21 Uhr

    ...ist so symphatisch, weil er nichts (weltliches) für sich erreichen will und deshalb ehrlich und locker sein kann. Was für ein Bild in der üblichen verlogenen politischen Gockelshow. Wunderbar!

    Auch ist er nicht so simpel gestrickt, wie viele vielleicht meinen. Als einer der wenigen Machthaber in der Welt arbeitet er an seiner eigenen Abschaffung durch ein "mehr" an Demokratie und setzt sich angeblich sogar für eine Gleichberechtigung der Frauen ein.

    Leider kommt eine solche geistige Reife nicht von einem christlichen Papst! Ganz im Gegenteil, der klammert sich an seine konservativen Bibelinterpretationen, seine Macht und seine vermeintliche Deutungshoheit und Weisungsbefugnis. Wie kleinkariert und peinlich wirkt all das. Jesus würde sich schämen und zum Buddhismus konvertieren. Ganz offensichtlich die aufgeklärtere und friedlichere Religion.

    AKu

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    • Edda2
    • 24.07.2007 um 0:45 Uhr

    Im Tao Te King kann man lesen:
    Wer selber leuchten will wird nie erleuchtet :o)

    Sie schreiben:

    "Leider kommt eine solche geistige Reife nicht von einem christlichen Papst! Ganz im Gegenteil, der klammert sich an seine konservativen Bibelinterpretationen, seine Macht und seine vermeintliche Deutungshoheit und Weisungsbefugnis. Wie kleinkariert und peinlich wirkt all das. Jesus würde sich schämen und zum Buddhismus konvertieren. Ganz offensichtlich die aufgeklärtere und friedlichere Religion."

    Ich würde die Kirche im Dorf lassen, denn der Papst tut auch sehr viel für Frauen. Standhaftigkeit in der Lehre wird oft mit Konservativismus verwechselt. Sie würden sich wundern, wie standaft Buddhisten in der Lehre sind oder wie "autoritär" es dort zugehen kann. Im tibetischen Buddhismus beispielsweise haben Sie sich Ihrem Geistigen Meister unterzuordnen. Oder Abtreibung ist im Buddhismus nicht rechtfertigbar. Ebensowenig Selbstmord oder aktive Sterbehilfe. Wir Westler meinen oft, wir müssten die Lehren der Religionen quasi als Steinbruch für unsere alltäglichen Befindlichkeiten verwenden. Das ist ein großer Irrtum und ein Missverständnis von Religiösität. Bei Religiosität geht es vielmehr um Transformation des Selbst in einen neuen, aus der Sicht der jeweiligen Religion heilen Zustand .

    Ich halte dies alles für nicht problematisch, solange eine Religion die Prinzpien unseres Rechtsstaates nicht beseitigen möchte.

    Im Übrigen, Jesus wäre ganz sicher kein Buddhist, denn im Buddhismus gibt es keinen Gott und bei Jesus handelt es sich ja um Gottes Sohn im Christentum und im Islam um einen Propheten Gottes. Er bezog sich völlig unmissverständlich auf den abrahamitischen Gott und nicht auf den schon zu seinen Lebzeiten seit etwa 500 Jahren existierenden budhhistischen Dharma.

    Allerdings gibt es mindetens eine teilweise Übeschneidung zwischen Buddhismus und Christentum:hier das Prinzip der Schadlosigkeit, dort das Prinzip der Nächstenliebe. Im Gegensatz dazu ist im Islam Gewalt ein ernstzunehmendes dogmatisches Thema. Das ergibt sich unmissverständlich aus dem Koran und den Ahadith und insbsondere durch die Aufhebung der Geltung von älteren (mekkaischen) Suren durch jüngere (medinensische) Suren, insoweit ein Widerspruch zwischen ihnen besteht. So zumindest die herrschende Lehre.

    • Edda2
    • 24.07.2007 um 0:45 Uhr

    Im Tao Te King kann man lesen:
    Wer selber leuchten will wird nie erleuchtet :o)

    Sie schreiben:

    "Leider kommt eine solche geistige Reife nicht von einem christlichen Papst! Ganz im Gegenteil, der klammert sich an seine konservativen Bibelinterpretationen, seine Macht und seine vermeintliche Deutungshoheit und Weisungsbefugnis. Wie kleinkariert und peinlich wirkt all das. Jesus würde sich schämen und zum Buddhismus konvertieren. Ganz offensichtlich die aufgeklärtere und friedlichere Religion."

    Ich würde die Kirche im Dorf lassen, denn der Papst tut auch sehr viel für Frauen. Standhaftigkeit in der Lehre wird oft mit Konservativismus verwechselt. Sie würden sich wundern, wie standaft Buddhisten in der Lehre sind oder wie "autoritär" es dort zugehen kann. Im tibetischen Buddhismus beispielsweise haben Sie sich Ihrem Geistigen Meister unterzuordnen. Oder Abtreibung ist im Buddhismus nicht rechtfertigbar. Ebensowenig Selbstmord oder aktive Sterbehilfe. Wir Westler meinen oft, wir müssten die Lehren der Religionen quasi als Steinbruch für unsere alltäglichen Befindlichkeiten verwenden. Das ist ein großer Irrtum und ein Missverständnis von Religiösität. Bei Religiosität geht es vielmehr um Transformation des Selbst in einen neuen, aus der Sicht der jeweiligen Religion heilen Zustand .

    Ich halte dies alles für nicht problematisch, solange eine Religion die Prinzpien unseres Rechtsstaates nicht beseitigen möchte.

    Im Übrigen, Jesus wäre ganz sicher kein Buddhist, denn im Buddhismus gibt es keinen Gott und bei Jesus handelt es sich ja um Gottes Sohn im Christentum und im Islam um einen Propheten Gottes. Er bezog sich völlig unmissverständlich auf den abrahamitischen Gott und nicht auf den schon zu seinen Lebzeiten seit etwa 500 Jahren existierenden budhhistischen Dharma.

    Allerdings gibt es mindetens eine teilweise Übeschneidung zwischen Buddhismus und Christentum:hier das Prinzip der Schadlosigkeit, dort das Prinzip der Nächstenliebe. Im Gegensatz dazu ist im Islam Gewalt ein ernstzunehmendes dogmatisches Thema. Das ergibt sich unmissverständlich aus dem Koran und den Ahadith und insbsondere durch die Aufhebung der Geltung von älteren (mekkaischen) Suren durch jüngere (medinensische) Suren, insoweit ein Widerspruch zwischen ihnen besteht. So zumindest die herrschende Lehre.

  3. soll er sich eine ehrliche Arbeit suchen ;-)

  4. Nichts kommt am Ende einer Rede besser an als die ausdrückliche Erlaubnis zum Vergessen derselben. ;)
    Beim Dalai Lama wirkt auf eine spezielle Art und Weise alles so simpel und unglaublich klar. Ein Fels des Humanismus.

  5. Einmal hattet ihr Goethe, Schopenhauer, Nietzsche usw.. Heute müsst ihr euch mit dem Dalai Lama begnügen!

    • Edda2
    • 24.07.2007 um 0:45 Uhr
    7. Tao

    Im Tao Te King kann man lesen:
    Wer selber leuchten will wird nie erleuchtet :o)

    Antwort auf "Der Dalai Lama..."
  6. > WirMan hat sich so sehr daran gewöhnt die Worte eher
    > zur Verschleierung unserer Gedanbken zu benutzen[...]

    lol... :-)

    Interessante Lektüre: Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs

    Und mal ne These von mir: Er spricht und benimmt sich so komisch, weil er nie was anderes kennen gelernt hat. Er wird angebetet seit er denken kann und muss nicht fuer sein Essen arbeiten oder sich unterwerfen.

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    Sie schreiben:

    "Er wird angebetet seit er denken kann und muss nicht fuer sein Essen arbeiten oder sich unterwerfen."

    Im Buddhismus wird meines Wissens niemand angebetet, auch kein Gott. Der Buddhismus lässt die Beantwortung der Frage nach der Existenz eines Gottes im abrahamitischen Sinne offen. Gottheiten allerdings gibt es. Dabei handelt es sich aber um psychologische Operatoren, die bei der Meditation (Geistesschulung) verwendet werden.

    Warum der Dalai Lama Gottkönig genannt wird, habe ich noch nicht herausbekommen. Lama bedeutet eigentlich Lehrer und Dalai Lama "Ozeangleicher Lehrer" oder oft mit "Ozean des Wissens" übersetzt.

    Sie schreiben:

    "Er wird angebetet seit er denken kann und muss nicht fuer sein Essen arbeiten oder sich unterwerfen."

    Im Buddhismus wird meines Wissens niemand angebetet, auch kein Gott. Der Buddhismus lässt die Beantwortung der Frage nach der Existenz eines Gottes im abrahamitischen Sinne offen. Gottheiten allerdings gibt es. Dabei handelt es sich aber um psychologische Operatoren, die bei der Meditation (Geistesschulung) verwendet werden.

    Warum der Dalai Lama Gottkönig genannt wird, habe ich noch nicht herausbekommen. Lama bedeutet eigentlich Lehrer und Dalai Lama "Ozeangleicher Lehrer" oder oft mit "Ozean des Wissens" übersetzt.

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