Bildung Der gute Lehrer
Der Weltkongress der Lehrer debattiert vier Tage in Berlin über die großen Fragen: Bildungsgerechtigkeit, Bildungsarmut und die Verantwortung des Staates. Ein Thema aber fehlt: Was ist eigentlich ein guter Lehrer?
Fast jeder kennt ihn, den guten Lehrer. Manch einer hat nur einen einzigen kennengelernt. Und wer gar keinen hatte, der hat wirklich Pech gehabt. Was aber zeichnet gute Lehrerinnen und Lehrer eigentlich aus?
Meinen ersten Lehrer, Herrn Bergfeld, hatte ich nie lachend erlebt. Er starb, als ich in der zweiten Klasse war, an Magenkrebs. Zu meinem Glück, denn bei ihm waren meine Zensuren höchstens Durchschnitt. Meine Eltern zweifelten schon an mir. Mit seinem Nachfolger, Herrn Lüdke, ging auf Anhieb alles gut.
Und dann in der 8. Klasse des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen bekamen wir meinen wichtigsten, tatsächlich für mein Leben entscheidenden Lehrer, Ulrich Popplow. Ich sehe noch, wie er in die Klasse kommt, in Eile, aber nicht gehetzt. Er konnte es nicht abwarten, etwas mitzuteilen. Immer hatte er Zeitungen, Zeitschriften oder Bücher dabei. Einmal brachte er ein Buch mit, das in Oasenziegenleder eingebunden war. Das streichelte er. Popplow war ein Jäger, der seine Beute liebte und teilen wollte. Wenn er uns seine Entdeckungen präsentierte, fühlten wir uns auch als Jäger und Sammler, waren plötzlich keine Aasfresser mehr, wie sonst häufig im Unterricht.
Donnerstags begann Popplow seine Stunden in Deutsch, Geschichte oder Gemeinschaftskunde mit einer Presseschau aus Zeit und Christ und Welt . Am Montag kam er mit dem Spiegel . Zwischendurch brachte er anderes mit, zum Beispiel die Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte , empfahl die neue Goethe-Biografie von Richard Freudenthal oder gab eine Zusammenfassung eines Gesprächs, das Günter Gaus am Vorabend mit der Philosophin Hannah Arendt im Fernsehen geführt hatte.
Hatte unsereiner ein Buch entdeckt, machte er es dem Meister nach und nahm es in die Stunde mit. Popplow suchte gleich nach Anstreichungen. Ohne sie akzeptierte er die Lektüre nicht. Das war eine andere Art von Prüfung als sonst in der Schule, eher sokratisch. Diese ersten Minuten seiner Stunden waren wie eine Andacht. Und auch diejenigen, die nicht auf dieses Vorspiel warteten, das waren die meisten, hörten zu. Denn Popplow war kein Stoffdealer. Er brannte, und deshalb konnte er entzünden.
Der Schulvormittag reichte Popplow für seine Lektionen nicht aus. Uns auch nicht. Also besuchten wir abends seine Kurse in der Volkshochschule und hielten Referate. Niemand wollte dort Punkte sammeln. Bei Popplow erlebten wir Grundzüge einer Schule, wie sie hätte sein können: Schüler und Lehrer verbindet ihr Interesse, nicht nur an der Sache, sondern auch an den Personen. Interesse ist freiwillig oder es ist geheuchelt. Letzteres ist der immer noch verbreitete Opportunismus der Schule, eine heimliche Botschaft, die in jeder Lektion mitgelernt wird.
Gegen die Freiwilligkeit fiel schon damals den meisten sofort das Gegenargument ein: Was wird dann aus denen, die kein besonderes Interesse haben? Hier ist die Gerechtigkeits- und Universalisierungsfrage nicht angebracht. Das Interesse und erst recht seine Passion teilt man nie mit allen. Deshalb das Feuer runterzufahren, gar den Eigensinn des Lehrers als Störung anzusehen, ist der Tod der lebendigen Schule. Heraklit hat dazu vor 2500 Jahren das Entscheidende gesagt: Lernen bedeutet nicht, Fässer zu füllen, sondern Fackeln zu entzünden.
Man stelle sich eine Lehrerausbildung vor, die nach dieser Maxime verfährt. Der Ertrag wäre in Euro gar nicht zu messen. Es wäre auch eine völlig kostenlose und enorm wirksame Reform, wenn es den Schulen überlassen würde, nach solch ansteckenden Personen zu suchen, statt in der Einstellung von Lehrern nur auf deren Noten zu achten.
Aber dieser Gedanke ruft Widerstand hervor. Wer unterschreibt schon den Satz, dass seine Person das wichtigste Curriculum des Lehrers sei? Das kommt einem irgendwie willkürlich und risikoreich vor und das ist es tatsächlich ja auch. Aber welches sind die Risiken und Nebenwirkungen, wenn man die Wissensvermittler als Lehrplaningenieure, als Menschen ohne Eigenschaften definiert? Apropos Ingenieure. In deren Ausbildung werden die nicht fachlichen Anteile immer höher geschätzt, weil sie ja ihr Wissen später mit anderen zusammen produzieren müssen. Und natürlich werden sie bei ihrer Einstellung auch als Personen ausgewählt. Man stelle sich vor, den Betrieben würden neue Ingenieure jedes Jahr nach den Sommerferien vom Technologieministerium nach deren Examensnoten zugewiesen?
Aber genau so verfährt man mit den Schulen. Dann ist es auch kein Wunder, wenn viele die sich vor den Risiken des Lebens fürchten, Lehrer werden. Auch hier müsste die Bildungspolitik und vielleicht auch ein Weltkongress der Lehrer Fantasie entwickeln, wie man solche Lebensverweigerer von diesem wichtigsten Beruf fernhält und diejenigen, die darauf brennen, tätig und wirksam zu werden, anzieht.
Gute Lehrer müssen natürlich von ihren Fächern was verstehen. Aber viel mehr müssen sie vom Lernen der Kinder und Jugendlichen verstehen. Lernen können die Schüler ja nur selber. Und das wollen sie auch, zumindest solange sie noch nicht zur Schule gehen. Dann beginnt häufig das, was der große Didaktiker der Naturwissenschaften, Martin Wagenschein, Überwältigungspädagogik nannte. Auch wenn die Inhalte, der sogenannte Stoff, völlig korrekt sind, steht diese Überwältigungspädagogik dem Verstehen und Erkennen der Kinder im Weg, ja verdunkelt, wie Wagenschein meinte, die Welt. Diesen Schatten werfen Lehrer, die glauben, alles zu wissen, und nicht in der Lage sind, sich mit der Neugier und Begeisterungsfähigkeit der Kinder zu verbünden.
Ein guter Lehrer spricht wie Salman Ansari. Ich habe von den Schülern gelernt, dass es nicht nur eine Art des Lernens gibt. Ansari ist promovierter Chemiker und wurde nach seiner Tätigkeit an der Universität Lehrer an der Odenwaldschule, an der auch schon Martin Wagenschein unterrichtet hatte. Ansari ist inzwischen pensioniert und mit Vorträgen über das Lerngenie der Kinder unterwegs. Selbst wenn zwei Menschen ein und dasselbe lernen, haben sie dafür unterschiedliche Wege, lehrt er nun die Lehrer.
Wenn Lernen so individuell ist, so individuell wie die Liebe, dann ergibt sich daraus ein weiteres Argument dafür, dass gute Lehrer wirkliche Individuen sein müssen, keine Unterrichtsingenieure, die mit Lückentests und einem desinfizierten und in Klarsichtfolie eingewickelten Wissen die Neugierde vertreiben.
Genau darin unterscheiden sich gute Lehrer von den schlechten: Sie haben Respekt vor dem Wissen der Kinder. Denn Lernen knüpft ja immer an bereits erworbenem Wissen und schon eingeübten Fähigkeiten an. Jeder kommt mit seiner Wissensbiografie. Der gute Lehrer organisiert das Vorhandene neu und bietet erweiterte Interpretationen an. Das ist natürlich das Gegenteil des immer noch üblichen Stoffvermittelns. Die Kunst der Lehrers, so Ansari, besteht darin, die vorhandenen Kompetenzen der Kinder zu kennen, vor allem sie anzuerkennen und dann gezielt anzuregen.
Ängstliche Lehrer und leider haben viele Lehrer Angst versuchen Wissen zu übertragen, als wäre es ein Kopiervorgang. Sie wollen instruieren, so wie man Ausführenden sagt, was sie zu tun haben. Oder sie weichen in ermüdendes Reden über die Dinge aus. Aber zu selten schaffen sie Gelegenheiten zum Erkennen und zum Verstehen. Dann stehen sie dem Lernen im Wege. Dieser Effekt wächst noch, wenn Lehrer unter Druck stehen, ein dichtes Pensum schaffen müssen.
Der Bundespräsident hat auf dem Weltkongress der Bildungsinternationale die Lehrer gelobt. Sie seien Helden des Alltags. Das ist gut gemeint. Dass Lehrer Helden des Alltags werden, ist auch ein großes Ziel, für das sich zu kämpfen lohnt. Dass sie es bereits sind, ist übertrieben. Leider.
- Datum 25.07.2007 - 10:53 Uhr
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dass ihr Superlehrer nicht fiktiv war, kaum zu glauben, dass es solche gibt. Aber andererseits sind solche viel zu gut für deutsche Bildungsanstalten, stören das sensible Gleichgewicht im Kollegium.
Ich ergänze: "diese gesellschaft ist durch und durch verlogen und verkommen und das spiegelt sich eben auch in ihren institutionen/medien/kommentarschreibern wider."
Ganz ehrlich? Dieser Superlehrer scheint mir methodisch-didaktisch eher zurückgeblieben, funktioniert aber hervorragend auf der Beziehungsebene. Insofern symbolisiert er nicht nur den idealen Lehrer, sondern vielmehr den Typus eines Menschen, der mit anderen über Sympathie und Antipathie agiert. Das kann gut gehen, muss aber nicht. Einen guten Lehrer zeichnet das allein nicht aus. Aber schön, wenn man diese Gabe hat. Die sollte man aber auch als guter Journalist, Arzt oder Handwerker haben...
Sie schreiben: "Dann ist es auch kein Wunder, wenn viele die sich vor den Risiken des Lebens fürchten, Lehrer werden." Und auch, daß viele Lehrer Angst haben. Die erste Aussage ist falsch, denn jeder der Lehrer wird muss sich darüber im Klaren sein, das Lehrer ein Risikoberuf ist. Nicht nur die hohen Belastungen durch schlechte Schulgebäude, sondern besonders durch missgünstige Mitmenschen. Lehrer greifen durch ihr Handeln in ihrem Beruf nun mal in die Interessen der Menschen ein und werden dadurch häufig Ziel von Angriffen. Beste Möglichkeit einen Lehrer loszuwerden ist ein Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit oder sexueller oder sexistischer Äußerungen. Ein Wahrheitsgehalt ist dabei nicht notwendig. Die Behörde funktioniert eben so. Wer die Risiken des Lebens fürchtet sollte besser kein Lehrer werden! Die Abiturienten haben dies erkannt und halten sich von diesem Beruf weitestgehend fern. Nicht umsonst ruft Nordrhein- Westfalens Kultusministerin dazu auf Migranten sollten Lehrer werden. Es ist hier das alten Prinzip: Schwere und schmutzige Arbeiten überlässt man den Ausländern, weil der Deutsche sie nicht mehr machen will. Jetzt erfasst es auch den Lehrerberuf. Zeitgeist!
Der Autor des Artikels hat im Kernpunkt zweifelsfrei recht: uns fehlen gute Lehrer. Und das möchte ich nicht nur auf die Schule begrenzt stehen lassen. Auch an den Universitäten fehlt den meisten Dozenten die rechte Didaktik.
Hier tut sich aber ein Teufelskreis auf: um ein guter Lehrer zu werden braucht man seinerseits gute Lehrer ... vermutlich ist gerade deshalb ein Ausweg nicht in Sicht. Dass das deutsche Schulsystem eine Generalüberholung dringend nötig hat, ist ja auch nichts neues.
BRAVO!
ENDLICH spricht mal jemand das Problem klar und deutlich aus!
"Wenn Lernen so individuell ist, so individuell wie die Liebe, dann ergibt sich daraus ein weiteres Argument dafür, dass gute Lehrer wirkliche Individuen sein müssen."
Nun ja, ich hatte auch einen Lehrer, der mich 6 Jahre lang gefesselt hat, kein Deutschlehrer, sondern ein Mathematiklehrer. Meine Begeisterung für seinen immer motivierenden, fordernden Unterricht wurde von einigen Mitschülern geteilt, aber längst nicht von allen. Während ich stundenlang an Mathematikproblemen tüfteln konnte, schmissen andere ihre Hefte in die Ecke.
War er ein guter Lehrer? Ohne jeden Zweifel, ja. Haben alle bei ihm gut Mathematik gelernt? Ganz klar: nein! Trotz des super Unterrichts hassten einige weiterhin Mathematik. (Mir völlig unverständlich (-;
Ich kenne Lehrer, die sind nicht sonderlich beliebt, aber wenn man Jahre später ehemalige Schüler trifft, die gerade studieren, dann hört man rückblickend viel Lob - bei dem haben wir viel gelernt!
Und ich kenne gute Lehrer, die machen nicht nur einen sehr guten Unterricht, sondern haben Charisma und sind bei vielen total beliebt. Dennoch gibt es immer wieder einzelne Schüler, die gerade mit der Persönlichkeit dieser Lehrer überhaupt nicht klar kommen.
Die Frage "Was ist ein guter Lehrer?" ist genauso einfach zu beantworten wie die Frage "Was ist Kunst?" oder auch "Was ist Liebe?". Es kommt halt immer auch auf den Schüler bzw. auf den Betrachter an: jeder bevorzugt einen anderen Typus.
Sie haben Recht: Es ist wie in der Liebe! Manchmal kann man einfach nicht erklären, warum man sich in einen Menschen verliebt und in einen anderen nicht, obwohl beide scheinbar gleich gut aussehen und gleich sympathisch wirken.
Hilft uns der Artikel weiter? Wohl kaum. Lehrer sind auch nur Menschen, Superlehrer sind selten, genauso selten wie Superärzte, Superwissenschaftler, Supersportler und Superjournalisten.
Die meisten werden nie einen Nobelpreis oder einen Literaturpreis oder olympisches Gold bekommen.
Wichtiger wäre die Diskussion, wie die Rahmenbedingungen, die Ausbildung, die Fortbildung, die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und den Eltern verbessert werden können, so dass auch normale, engagierte Lehrer eine gute Arbeit leisten können. Aber das ist natürlich ein nicht so medienwirksames Thema.
Wichtigste Voraussetzung wäre m.E., dass wir aufhören, Schule und Lehrer immer zu mystifizieren: mal werden Lehrer als faul, inkompetent und - so wie im Artikel - als Menschen dargestellt, die sich vor den "Risiken des Lebens" fürchten, dann wieder wird vom Tollhaus Schule, vom Risikoberuf Lehrer berichtet und schließlich gibt es immer wieder Artikel über die "Superlehrer", die als Messlatte den normalen Durchschnittslehrer alt aussehen lassen. Gleiches gilt übrigens für die Schüler, über die im Regelfall ebenfalls nur in Extremen berichtet wird.
Ein wenig mehr wechselseitiger Respekt für die Arbeit von durchschnittlichen Lehrern, Schülern und Eltern, auch und gerade von der Presse würde Schule und Unterricht gut tun.
PS.: Den Artikel habe ich dennoch mit viel Sympathie gelesen, Lernen kann nur als entdeckendes Lernen im Sinne Wagensteins langfristig funktionieren, aber in der Praxis ist das alles nicht so einfach umzusetzen, wie es sich anhört.
Was mich allerdings noch interessieren würde: hätte sich der Autor auch so von einem "individuellen und engagierten" Mathematik- oder Physiklehrer faszinieren lassen? Und dann abends in der Volkshochschule noch Physik oder Chemie belegt?
Der Artikel ist wenig hilfreich. Das Hauptproblem an deutschen Schulen sind weniger die Lehrer, die nicht „brennen“ und „entzünden“ können, sondern fehlende elterliche Erziehung und Rahmenbedingungen, die erfolgreichen Unterricht erschweren.
Der Versuch einen „guten Lehrer“ zu definieren erscheint ohnehin wenig hilfreich. „Jeder Jeck (=Lehrer/Schüler) ist anders“. Ob ein Lehrer, der Zeitungen, anstelle von Lehrbüchern einsetzt und seinen Unterricht nur nach eigener Interessenlage oder der einzelner Schüler ausrichtet, ein „guter“ ist, dürfte kaum allgemeiner Konsens sein.
Bei der Veranstaltung Schule geht es um Allgemeinbildung und nicht um Privatunterricht – gerade vor dem Hintergrund zentraler Vorgaben wäre es problematisch, wenn Lehrer anfangen Themen nur nach (eigener) Interessenlage zu setzten.
Die Autorin würde sicherlich auch die zentralen Vorgaben in Frage stellen und sie fordert ja hier auch den Mut zum Risiko. Lehrer mit Charisma und Interesse an der Sache würden für die nötige Motivation schon sorgen und das Risiko würde sich lohnen. Mag sein. Bloß was die Schüler dann nach 9 oder 12 Jahren gelernt haben, kann keiner mehr sagen und dürfte zu Problemen bei der weiteren Bildungs-/Berufskarriere führen.
Die meisten Schüler machen ihr Lehrerurteil ohnehin nicht vom didaktischen Vorgehen abhängig, sondern von viel banaleren Dingen wie Noten, dem Fach oder dem menschlichen Umgang des Lehrers mit den Schülern. Es gilt, neben der Meinung der Autorin auch (und wohl häufiger): Gute Noten = guter Lehrer, Sportlehrer sind beliebter als Mathelehrer, nette Lehrer (die nichts fordern oder nichts beibringen) sind beliebter als Lehrer die unterrichten oder "streng" sind.
Es führt zu nichts, außer einem schlechten Gewissen bei den allermeisten ebenso guten Lehrern, wenn man, wie die Autorin, versucht einen bestimmten Lehrertypus als „ideal“ zu setzen und damit die anderen Lehrer abzuwerten (Die kriegen dann ja auch gerechterweise Magenkrebs…). Da eben auch die Schüler unterschiedliche Lerntypen sind, ist genau das Gegenteil die bessere Lösung. Gerade die Unterschiedlichkeit der Lehrer an den Schulen ist ein Vorteil, da so für jeden Schüler Lehrerpersönlichkeiten dabei sind, die er oder sie „gut“ findet.
...... fehlende elterliche Erziehung ........
Haben Lehrer jemals die Zusage bekommen, dass sie nur die Kinder unterrichten müssen, deren Eltern sie nach der Vorstellung der jeweiligen Lehrer erziehen?
Warum sollten Eltern die Lehrer fragen, wie sie ihre Kinder erziehen sollen? Für manche Lehrer gibt es scheinbar nur zwei Erziehungsmethoden: die ihre und die falsche.
Abgesehen davon, der Behaviorismus ist seit 50 Jahren out. Unter den Lehrern halten nach wie vor viele verbissen daran fest. Sie sollten bedenken, dass es bis heute nicht gelungen ist das Wechselspiel zwischen genetischer Veranlagung und Umwelt zu durchschauen. Den Lehrern ist das egal. Sie fordern einfach, dass Eltern das "Material Kind" in einem Zustand in der Schule abliefern, wie es den Lehrern genehm ist. Diese Einstellung grenzt an Blasphemie.
...... fehlende elterliche Erziehung ........
Haben Lehrer jemals die Zusage bekommen, dass sie nur die Kinder unterrichten müssen, deren Eltern sie nach der Vorstellung der jeweiligen Lehrer erziehen?
Warum sollten Eltern die Lehrer fragen, wie sie ihre Kinder erziehen sollen? Für manche Lehrer gibt es scheinbar nur zwei Erziehungsmethoden: die ihre und die falsche.
Abgesehen davon, der Behaviorismus ist seit 50 Jahren out. Unter den Lehrern halten nach wie vor viele verbissen daran fest. Sie sollten bedenken, dass es bis heute nicht gelungen ist das Wechselspiel zwischen genetischer Veranlagung und Umwelt zu durchschauen. Den Lehrern ist das egal. Sie fordern einfach, dass Eltern das "Material Kind" in einem Zustand in der Schule abliefern, wie es den Lehrern genehm ist. Diese Einstellung grenzt an Blasphemie.
Da fällt mir das Bild des Wegweisers ein. Er zeigt den Weg, zwingt Dich aber nicht, ihn auch zu benutzen. Das ist genau das Tätigkeitfeld des guten Lehrers. Begleitung von allen Schülern auf dem Weg, egal ob sie den Direkten nehmen, oder einen eigenen suchen.
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