Film Ulrich Mühe gestorben

Der Schauspieler Ulrich Mühe ist tot. Er erlag bereits am Sonntag im Alter von 54 Jahren einem Magenkrebs-Leiden

Das bestätigte die ehrenamtliche Bürgermeisterin des Ortes Walbeck in Sachsen-Anhalt, Brunhilde Fucke, in dem Mühe gelebt hatte und wo er auch gestorben ist. Erst vor wenigen Tagen hatte er sich erstmals öffentlich über seine Krebserkrankung geäußert. Als wichtigster Film Mühes gilt das Oscar-prämierte Stasi-Drama Das Leben der Anderen .

Im Theater, Fernsehen und Kino war der gebürtige Sachse in zahlreichen Rollen zu sehen. Mit seiner enormen Wandlungsfähigkeit beeindruckte Mühe Publikum wie Kritiker. Von Goethes Egmont 1986 am Deutschen Theater in Ost-Berlin bis hin zu Hitlers jüdischem Schauspiel-Lehrer in der Satire Mein Führer (2007) mit Helge Schneider als Diktator stellte Mühe die unterschiedlichsten Charaktere dar. Zum Kinostar wurde er 2006 als Stasi-Hauptmann in Florian Henckel von Donnersmarcks Debütfilm Das Leben der Anderen .

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Ein Millionenpublikum im Fernsehen erfreute Mühe als Rechtsmediziner in der ZDF-Serie Der letzte Zeuge (1998-2007). Mühe war zuletzt mit der Schauspielerin Susanne Lothar verheiratet. Er hinterlässt fünf Kinder aus drei Ehen.

 
Leser-Kommentare
  1. ((Dieser Kommentar wurde gelöscht. Er entbehrte jeglichen Anstand und Feingefühl! Die Redaktion/m))

  2. Ich bin immer noch geschockt von dem plötzlichen Tod, dieses großartigen Schauspielers! Ich habe von seiner Krankheit erst vor ein paar Tagen, durch die Medien, erfahren und habe noch gehofft es möge alles gut gehen. Ich hatte mich schon so auf seine nächsten Projekte gefreut und nun ist "Das Leben der Anderen" leider sein letztes gewesen. Auch wenn er viel zu früh gegangen ist, hat es mir viel Freude gemacht ihn in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen und neben seinem Charisma und Wortwitz, guter Unterhaltung mit Tiefgang zu folgen.
    Nun sind wir seine "letzten Zeugen" und werden ihn hoffentlich in sehr guter Erinnerung behalten. Ich wünsche seiner Familie und seinen Angehörigen alles Gute und viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

    AN DIE ZEIT REDAKTION: Ich würde mir sehr einen Nachruf in der nächsten Ausgabe wünschen, wenn irgend möglich. Dankeschön.

    Liebe Grüße
    Mirjam M.

    PS: Wie sehen das die anderen Leser denn? Was sagen Sie dazu?

  3. seiner schon damaligen Erkrankung und seines viel zu frühen Todes wirkt der egomanische Trip von Henkel von Donnersmarck bei der Oscar-Verleihung umso unangenehmer und peinlicher.
    Ulrich Mühe war ein Großer, auch mit seinen Irrtümern.

    Teufelsabbiss, artfranke-berlin.de

  4. das ist ein beitrag den die redaktion schnellstens löschen sollte. ((Schon geschehen. Die Redaktion/m))
    er zeugt nicht nur von dummheit sondern auch von mangelndem anstand.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das sehe ich ganz genauso, es spricht nichts dagegen kritische Töne anzuschlagen, aber dann bitte schön mit einem gewissen Niveau und pietätvoll!

    Das sehe ich ganz genauso, es spricht nichts dagegen kritische Töne anzuschlagen, aber dann bitte schön mit einem gewissen Niveau und pietätvoll!

  5. Das sehe ich ganz genauso, es spricht nichts dagegen kritische Töne anzuschlagen, aber dann bitte schön mit einem gewissen Niveau und pietätvoll!

  6. anonymer Leser " schaurige Ironie " hat wohl noch nie am eigenen Leib den Tod eines Nahestehenden erlebt !
    ich bin sehr traurig über den Tod von Mühe, denn ich weiss, was es bedeutet mit 54 zu sterben

  7. das ist ziemlich lustig was Sie da schreiben

  8. Herr Mühe war sich nicht zu schade, für seinen Film "Das Leben der Anderen" seine zu diesem Zeitpunkt an Krebs leidende Ex-Frau als PR-Instrument zu benutzen. Dem Film brachte es mehr Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit. Erst mit dem Film gab er unablässig Interviews, in der er Jenny Gröllmann bezichtigte, für die Stasi gearbeitet und ihn observiert zu haben. Vor dem Film verlor er nie ein Wort darüber, nun erschienen seine (unbewiesenen) Vorwürfe gleich als Buch zum Film. Sie starb daraufhin. Ich finde es mehr als angebracht, auf diesen Umstand hinzuweisen.

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