Bildband

Endlich Ferien

© Privatarchiv Lüdde / Dingemann

Wie die Deutschen das Reisen lernten Das Wirtschaftswunder nährte die Reiselust. Als die Reallöhne stiegen und Rudi Schuricke mit seinen Italo-Schmachtfetzen das Fernweh schürte, packten die Deutschen die Badehose ein. Mit von der Partie waren Rüdiger Dingemann und Renate Lüdde, die damals in Ostseebädern und Schwarzwaldpensionen glückliche Kindheitserfahrungen sammelten und nun einen nostalgischen Bildband über das Freizeitvergnügen in den fünfziger Jahren vorgelegt haben. »Endlich Ferien!« erzählt von Extratouren im Kabinenroller, vom Campingboom und vom Drang, Luis Trenker, dem selbst ernannten Sohn der weißen Berge, in die Dolomiten zu folgen. Die Autoren blättern ein halbes Jahrhundert Tourismusgeschichte auf. Vom Kochgeschirr aus hochmodernem Kunststoff bis zum ersten Mallorca-Flug mit Dr.-Tigges-Fahrten, vom transportablen Plattenspieler bis zur Ski-Keilhose – den Anfängen des modernen Reisens wird akribisch nachgespürt. Privatfotos, Ansichtskarten und Titelseiten von Scharnow- und Touropa-Prospekten illustrieren das Erinnerungsbuch der guten Laune.
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