
©Amer Fayad
Denjenigen eine Stimme geben, die von der Regierung und den Medien vergessen wurden. Das ist Ziel der Initiative "Lens on Lebanon". Ein Jahr nach dem Ende des "Sommerkrieges" mit Israel stellt sie ihre Arbeitsergebnisse in einer ersten Ausstellung in Beirut vor. Eine Fotoreportage.
hat ihre Ursache nicht in der Region wie der ganze Palästinakonflikt, deutsche Kriegsschiffe und militärische Bestrebungen werden diesen Konflikt nur weiter verschärfen und uns in diesen Sumpf hineinziehen, und Schuld auf uns laden.
Erst diesen Monat habe ich wieder das Flüchtlingslager Bourj Al Shemali im Südlibanon besucht, von dem im Artikel die Rede ist.
Ich kenne diese "Häuser" aber auch viele der unfassbar freundlichen und liebenswürdigen Leute, Freunde und Kinder. Sie leben unter Umständen, die oft unerträglich anzusehen sind. Ihre Hoffnung auf ein normales Leben ohne Schikanen und mit gleichen Rechten zerbricht jeden Tag mehr, zumal die palästinensischen Flüchtlinge wissen und sehen, dass es keine Kräfte im Land gibt, die sich um ihr Schicksal kümmern. Die Hilfen der UNRWA werden von Jahr zu Jahr weniger und gegen einsickernde terroristische Zellen aus dem Ausland, wie in Nahr el Bared, haben sie keine Chance vorzugehen.
Eine NGO (NISCVT)im Libanon kümmert sich vor allem um die Kinder aber auch um die Familien in den Lagern. Viele ausländische Organisationen, darunter ein deutscher Verein, finanzieren diese NGO mit. Das National Institute of Social Care and Vocational Training unterhält in den Lagern SozialarbeiterInnen, Kindergärten, die Milchversorgung für Kinder, Zahnarztpraxen, Berufsausbildungen, Freizeitaktivitäten, Nachhilfegruppen etc. Diese NGO bildet einen wichtigen Kontrast zur Hamas, der Hidbollah und anderen Gruppen in den Lagern, da es ihr darum geht, die politische und religiöse Ebene herauszuhalten.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.lib-hilfe.de
www.socialcare.org
www.burjalshamali.net
www.aklibanonworkcamp.de
Ein Film über Bourj al Shemali unter www.youtube.com/watch?v=U...
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