USA Mississippi-Brücke eingestürzt
Im US-Bundesstaat Minneapolis brach eine achtspurige Brücke zusammen - mitten im Berufsverkehr. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben.
Es sehe aus "wie nach einem Erdbeben", sagten Augenzeugen. Mitten im abendlichen Berufsverkehr ist in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota eine Brücke eingestürzt. Dabei sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen gestorben und Dutzende weitere verletzt worden. Die Lokalzeitung Star Tribune berichtet von neun Toten und 60 Verletzten. 20 Menschen wurden in der Nacht zum Donnerstag immer noch vermisst. Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigt. "Das ist eine Katastrophe historischen Ausmaßes für Minnesota", sagte der Gouverneur Tim Pawlenty.
Zahlreiche Rettungskräfte waren bis spät in die Nacht im Einsatz und suchten mit Rettungsbooten nach Überlebenden und Toten. Allerdings mussten sie die Suche wegen der Dunkelheit um Mitternacht (Ortszeit) abbrechen. Zu gefährlich wurde es, sich im Fluss zwischen den Trümmerteilen zu bewegen. Am Morgen soll die Suche weitergehen.
Die Highway-Brücke führte über den Mississippi und verband die Städte Minneapolis und St. Paul. Während der Rushhour am frühen Abend knickten plötzlich drei Abschnitte über dem Fluss zusammen. Nach Augenzeugenberichten stürzten 50 bis 100 Fahrzeuge ins Wasser oder wurden am Flussufer unter Trümmern begraben.
Das Bauwerk grollte und zitterte, berichteten Augenzeugen, dann brach die Brücke ein, Autos stürzten ins Wasser. Viele davon sackten auf riesigen Zementblöcken in den Fluss. Auch ein Schulbus mit 60 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren befand sich gerade auf einer der Fahrbahnen, fiel jedoch nicht ins Wasser. Polizeiangaben zufolge konnten die Kinder alle in Sicherheit gebracht werden. Ein auf einem riesigen Trümmerstück gestrandeter Lastzug fing Feuer.
Bisher gibt es nicht einmal Spekulationen, was zu dem Zusammenbruch der Brücke führte. Es sei zu früh zu sagen, was genau passiert ist, sagte Catherine E. Wolfgram French, Professorin für Bauingenieurswesen an der Universität Minnesota. "Es kann mit der Temperatur zusammenhängen, mit dem Bau oder an allen möglichen anderen Störfaktoren."
Zuletzt war im Jahr 2006 die Brücke auf Schäden untersucht worden. Ohne größere Befunde. Eine umfangreiche Prüfung im Jahr 2001 im Auftrag des staatlichen Verkehrsministeriums durch den Fachbereich Bauingenieurswesen der Universität Minnesota hatte ergeben, dass es zwar Anzeichen von Ermüdung am Stahlgerüst der Brücke unter den Fahrbahnen gibt. Risse wurden aber nicht festgestellt. Eine komplette Erneuerung könne noch aufgeschoben werden, hieß es damals laut einem Bericht des Fernsehsenders CNN.
In US-Medien wurde in der Nacht zum Donnerstag darüber spekuliert, ob Bauarbeiten auf der Brücke das Unglück ausgelöst haben könnten. In einigen Berichten hieß es, die Bauarbeiter hätten mit einem Presslufthammer gearbeitet, als die gigantische Konstruktion einbrach. Zugleich wurde aber darauf hingewiesen, dass eben diese Arbeiten auch eine noch größere Katastrophe verhindert haben könnten, da mehrere Fahrspuren zur Unfallzeit gesperrt waren. Deshalb hätten sich deutlich weniger Fahrzeuge auf der Brücke befunden als sonst während des Berufsverkehrs, hieß es.
Auch der aus Minnesota stammende republikanische Senator Norm Coleman sagte dem Fernsehsender CNN, die 40 Jahre alte Brücke habe zuletzt vor drei Jahren ein "sauberes Attest" erhalten. Bei den jetzt durchgeführten Arbeiten handelte es sich lediglich um Erneuerungsmaßnahmen an der Fahrbahnoberfläche. Nichts ungewöhnliches für die Sommermonate in Minnesota also, sagte Coleman.
- Datum 02.08.2007 - 14:21 Uhr
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- Quelle ZEIT online, dpa
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070802do1023
USA-Brücken, die nicht halten, was sie versprechen
Aber Hallo, liebe Mit-Leut,
was sich die "Amis" so leisten tun.
Ich will mal aus eigener Anschauung berichten. 1998 und 1999 war ich geschäftlich in die USA "verschickt" worden. Ich besuchte unser Tochter-Unternehmen in Columbus-Ohio und drimherrimm.
Und in Columbus, da fuhren wir über eine Brücke. Vorher wurde beratschlagt, ob wir das auch wirklich tun sollen. "Man" durfte nur im Schritttempo drüberfahren.
Sie hatte das Aussehen, als ob sie da schon 100terte Jahre dort stände. Es war eine Reproduktion, eine Kopie aus ganz offensichtlich minderwertigem Beton. Bei näherem Hinschauen sah das jeder, der sehen wollte.
Hinzu kam eine bodenlose Leichtsinnigkeit. "Man" hatte vor die Pfeiler irgendwelche Bretter etc. hingetan und somit vor der Brücke einen See aufgestaut. Dadrauf tummelte sich allerlei Freizeit-Vergnügen.
Hinter der Brücke befand, oder befindet sich immer noch ein ausgeprägtes Wohngebiet der "materiellen Oberschicht".
Ich dachte so für mich hin "Oh, Oh,ob das mal gut geht?"
Aus meinem weiteren Engagement in den USA wurde dann nicht nur aus diesem Grunde nichts.
Ich formlierte einmal: "Die Amis sind die Kinder der Welt."
So herzerfrischend kindlich. Nur Kindern sollte "man" keine Waffen vom Küchenmesser aufwärts in die Hand geben. Und schon gar nicht Menschen, deren Gehirne vom Alkohol oder anderen Drogen deformiert worden sind.
"Messer, Scher und Licht sind für kleine Kinder nicht." gelle?
Ich verbleibe
mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
Ihr Mit-Leid -äh- Mit-Leut
Faksimile
klaus w.
Dat KlaKoWa
Mit Glied der MU, der materiellen Unterschicht
...gemeinsam und miteinander füreinander !
Bei mir steht das Leben
und damit ganz selbstverständlich auch der Mit- und Neben-Mensch
immer an erster Stelle.
$€$ *+* SoS *+* €$€
Ein Aspekt mehr, die USA als Entwicklungsland einzustufen.
auch bei uns droht mit der Privatsierung von Bahn und Schnellstraßen und anderen wichtigen Infrastrukturen solche Verhältnisse.
Egal, ob eine Brücke in den USA oder der Pariser Flughafen einstürzt, fest steht, daß unsere vielgepriesenen modernen Konstruktionen überschätzt werden. Vorbei die Zeit, in der man Bauten für Jahrhunderte baute, das schnelle Geld soll verdient werden oder man sucht Prestige durch unausgegohrene Hyperkonstruktionen. Auf der Strecke bleibt die alltagstaugliche gute Baukonstruktion, schön anzuschauen, langlebig und langfristig auch ökonomisch.
wissen Sie ja sicher, was "pathetic" heißt?
U n s e r e Ingenieure und Architekten können nicht einmal Eissporthallen bauen und überwachen.
Ich hoffe nur, dass wenigstens Atomkraftwerke auf beiden Seiten des Atlantik mit mehr mehr Sorgfalt überwacht werden. Aber neuerdings muss man auch daran zweifeln.
070803fr1804
jau, das hab ich doch in der eile ganz vergessen.
richtig und in berlin ist jahr auch mal der dings-halle, der "schwangeren Auster" der "kragen geplatzt". Da tropfte auch der rost schon lange vorher raus.
Die Zeiten der Jahrhundert-Bauten, porta nigra etc. sind wohl schon lange vorbei. und in ravenna oder war es rimini, da steht ne brücke, die ist schon fast zweitausend jahre alt und da fahrn auch noch autos drüber, und die pyramiden erst. na ja....
noch en nachtrag, da in den usa fuhr ich auch mal über so eine nie enden wollente brücke. da hab ich schon irgendwie gestaunt, wat die alles so hinstellen
Mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
Ihr Mit-Leid -äh- Mit-Leut
klaus w.
Dat KlaKoWa
Mit Glied der MU - materiellen Unterschicht
070803fr1804
jau, das hab ich doch in der eile ganz vergessen.
richtig und in berlin ist jahr auch mal der dings-halle, der "schwangeren Auster" der "kragen geplatzt". Da tropfte auch der rost schon lange vorher raus.
Die Zeiten der Jahrhundert-Bauten, porta nigra etc. sind wohl schon lange vorbei. und in ravenna oder war es rimini, da steht ne brücke, die ist schon fast zweitausend jahre alt und da fahrn auch noch autos drüber, und die pyramiden erst. na ja....
noch en nachtrag, da in den usa fuhr ich auch mal über so eine nie enden wollente brücke. da hab ich schon irgendwie gestaunt, wat die alles so hinstellen
Mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
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klaus w.
Dat KlaKoWa
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070803fr1804
jau, das hab ich doch in der eile ganz vergessen.
richtig und in berlin ist jahr auch mal der dings-halle, der "schwangeren Auster" der "kragen geplatzt". Da tropfte auch der rost schon lange vorher raus.
Die Zeiten der Jahrhundert-Bauten, porta nigra etc. sind wohl schon lange vorbei. und in ravenna oder war es rimini, da steht ne brücke, die ist schon fast zweitausend jahre alt und da fahrn auch noch autos drüber, und die pyramiden erst. na ja....
noch en nachtrag, da in den usa fuhr ich auch mal über so eine nie enden wollente brücke. da hab ich schon irgendwie gestaunt, wat die alles so hinstellen
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