nq steht für Nils Quak. Von Dortmund ist der Musiker nach München gezogen. Ein harter Bruch, den vergehenden Ruhrpott gegen das schicke Dorf einzutauschen. Fast so hart wie die musikalischen Brüche, die sich durch seine Biografie ziehen.
Die erste Platte bekam er mit acht Jahren: Ronny's Pop Show . Davor prägte ihn die Lieblingsmusik der Eltern – lange Autofahrten mit den Beatles, Cat Stevens und politischen Liedermacher. Mit 16 war Nils Quak beeindruckt vom geräuschintensiven HipHop Public Enemys, dann von Punk und Hardcore. Und schließlich, mit Mitte Zwanzig, ist er bei Elektronik angekommen, Breakbeats, cuts'n'clicks. Jetzt macht er reduzierte Musik, die von rhythmischen Elementen und dem Raum zwischen den Geräuschen lebt. Musik aus Nichts, wie Nils Quak fasziniert erklärt.
Dieses flüchtige Etwas hat nq auf mittlerweile drei CDs festgehalten. Purple Skies heißt die aktuelle, zu der es auch ein Remix-Album gibt. Vertrieben wird die Musik übers Internet – Quak ist ein Netzkünstler.

Unser Autor Matias Boem hat ihn per Chat-Software interviewt. Er erfuhr, warum nq gern allein arbeitet, seine Musik verschenkt und keinerlei Ambitionen hat, außer sich selbst zu unterhalten.

Hören Sie hier sein Audioporträt:






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