Rohstoffe Russische Flagge unter dem NordpolSeite 2/2

Die Dänen wiederum wollen ihre Ansprüche mit Daten von einer noch im August beginnenden Expedition des Eisbrechers Oden untermauern. Man werde zu diesem Zweck seismologische Untersuchungen durchführen, kündigte ein Sprecher des GEUS-Instituts an, das für Grönlands und Dänemarks geologische Untersuchungen zuständig ist. Auch Finnland und Island könnten demnächst Ansprüche bekunden. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax .

Die USA haben ebenfalls in Reaktion auf die russische Nordpol-Expedition den Entschluss bekräftigt, ihre Rechte auf den Küstenbereich vor Alaska geltend zu machen. Wie John Bellinger, juristischer Chefberater der US-Außenministerin Condoleezza Rice, feststellte, gehe es den USA dabei vornehmlich um die 600-Meilen-Zone im Nordpolarmeer vor der Alaska-Küste.

 
Leser-Kommentare
  1. ich bin was das angeht ein laie, aber woher soll dieses Öl/Gas denn gekommen sein?! besonders belebt war die ecke doch nie, oder täusche ich mich?

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    • Rafael
    • 02.08.2007 um 17:57 Uhr

    Sie täuschen sich.

    • Rafael
    • 02.08.2007 um 17:57 Uhr

    Sie täuschen sich.

    • Rafael
    • 02.08.2007 um 17:57 Uhr

    Sie täuschen sich.

    • Fahad
    • 02.08.2007 um 17:57 Uhr

    Doch, in den Aeonen kippt die Erdachse gelegentlich und aus Eiswuesten werden bluehende Landschaften.

  2. Durch sie spaltete sich die heutige Arktis von dem Gebiet ab, das heute der Nordseeküste Deutschlands entspricht. Man sollte daher die Seerechtskonvention unbedingt revidieren und in der Zwischenzeit den Glanz der deutschen Marine, das U-Boot mit Brennstoff-Zellen-Antrieb, zur Bewachung abstellen.
    ... und da soll einer mal sagen, es gäbe keine Realsatire.

  3. Einseitig gesehen eine prima Sache, für wen auch immer.
    Nur nicht für den Nordpol.
    Auch nicht für den Weltfrieden.
    Derartige Territorialansprüche teilen Völker, Staaten und Gebiete weiter in Gewinner und Verlierer ein.
    Und der Sieger hat bekanntlich immer recht.
    Schauen wir mal, welche Mittel hier eingesetzt werden, oder ob´s tatsächlich, wie behauptet, nur ein Medienflop ist.

  4. Danke für die Hinweise!

  5. Die Landkarte zeigt deutlich, dass der Nordpol wesentlich näher am dänischen als am russischen Festland liegt. Eine russische Überschreitung der 200-Meilen-Grenze wäre eine ernste Verletzung internationaler Rechte.

    • dwerle
    • 03.08.2007 um 3:16 Uhr

    Der russische Geck erinnert an aehnliche Aktionen europaeischer Maechte, die im letzten Jahrhundert durch den Abwurf von Territorialmarker aus Luftschiffen Teile der Arktis fuer sich zu requirieren suchten. Anscheinend hat sich in annaehernd hundert Jahren wenig geaendert. Da wirkt sich das Beispiel der wissenschaftlichen und anderweitigen internationalen Zusammenarbeit im Suedpolargebiet, wie seinerzeit zum International Geophysical Year (IGY) von 50 Jahren praktiziert, kaum auf das Nordpolargebiet aus. Wo nun der Eispanzer zerbricht, kommen knallharte Territorialansprueche zu Tage. Ebenso fragwuerdig ist die Art und Weise des russischen Handelns im derzeit ablaufenden Internatioanl Polar Year (IPY). Als ob die schmelzende Polaregion eine Torte waere, die es territorial-imperial zu zerstueckeln gilt! Es bleibt zu hoffen, dass das UN Seerecht solchem Treiben maessigend entgegenwirken kann. Das russische Vorgehen allerdings wirkt dem im UNCLOS zitierten 'precautionary principle' jedenfalls maechtig entgegen!

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