Börse Kampf gegen die große Krise
Es kracht gewaltig an den Börsen. Besonders unter Druck: die Banken. Ihnen fehlt verfügbares Geld. Jetzt greifen die Zentralbanken ein
Angst beherrscht die Börsen. In Scharen fliehen die Anleger aus dem Aktienmarkt. Dow Jones , Dax , die Börsenindices in Japan und Lateinamerika: Überall neigen sich die Kurven nach unten. Beobachter fürchten schon eine globale Kreditklemme, trotz der schnellen Maßnahmen, die die Zentralbanken am Donnerstag unternahmen. Sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Notenbank Japans stellten am Donnerstag und Freitag zusätzliches Geld zur Verfügung, ebenso die Zentralbanken von Australien und Kanada. Sie wollen damit einem starken Anstieg der Zinssätze am Geldmarkt entgegentreten, der eine Versorgung der Finanzinstitute mit frischem Geld erheblich verteuern würde.
Die EZB hatten schon am Donnerstag in einem seit September 2001 nicht mehr gesehenen Ausmaß Liquidität für die hiesigen Banken in den Markt geschoben: 94,8 Milliarden Euro umfasste der sogenannte Schnelltender. Dieses Geld können sich Banken kurzfristig leihen, die wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und der Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt in Liquiditätsnöte gekommen sind. Nötig geworden war der Eingriff, weil Banken, die über Liquiditätsreserven verfügten, dieses Geld zurückhielten, statt Kredite zu vergeben. Kurzfristig sei der Geldkreislauf zwischen den europäischen Banken deshalb fast völlig zum Stillstand gekommen, berichtet die Börsenzeitung .
Die Sorge, dass sich die Krise auch am Freitag ausweiten könnte, hält unvermindert an. Am Morgen gab die EZB einen weiteren Schnelltender bekannt. Er hat einen Umfang von 61,05 Milliarden Euro und eine Laufzeit von drei Tagen. Da die Summe des Vortags indes am Freitag zurückgezahlt werden musste, ergibt sich unter dem Strich ein Liquiditätsentzug von knapp 34 Milliarden Euro. Das könnte darauf hindeuten, dass sich die Lage am Geldmarkt doch allmählich stabilisiert.
An den Aktienmärkten beschleunigte sich unterdessen der Ausverkauf unter den Finanzwerten. Während am Donnerstag in New York besonders Investmenthäuser wie Goldman Sachs zu leiden hatten, traf es am Freitagmorgen in den ersten Handelsminuten in Frankfurt besonders die Deutsche Bank , die Commerzbank , die Allianz und den Immobilienfinanzier Hypo Real Estate . Im Vergleich zu ihren Jahreshöchstkursen verloren die Finanzwerte zwölf bis 25 Prozent.
"Alle bauen ihr Risiko ab", mit diesen Worten fasste Händler Dirk Müller vom Brokerhaus IFC Kursmakler die Lage zusammen. "Der Druck, der von der Subprime-Krise kommt, lässt einfach nicht nach", sagte Jörg Treptow, Händler bei MM Warburg. "Viele glauben, dass es bis zu 7000 Dax-Punkten kein Halten mehr gibt", sagte ein weiterer Händler. Vereinzelt halten Händler auch Kursrückschläge unter den Vorjahresschluss von knapp 6600 für möglich.
Die Umsätze waren wie am Vortag ungewöhnlich hoch - in den ersten zwei Handelsstunden wechselten mehr als 65 Millionen Aktien den Besitzer. Das entspricht fast der Hälfte eines normalen Tagesumsatzes. Ähnlich sah der Handel in New York am Donnerstagabend aus. An der New York Stock Exchange wurde die ungewöhnlich hohe Zahl von rund 2,8 Milliarden Aktien umgesetzt.
- Datum 10.08.2007 - 04:15 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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fette Gewinne bringen, schöpfen die Zocker den Profit ab. Wenn aber blanke Not bei ihren Geschäften herrscht, muss der Steuerzahler (wir alle - die Kleinen Leute) den Karren aus dem Dreck ziehen. Die Verantwortlichen gehören zur Rechenschaft gezogen. Auf Heller und Pfennich. Dann würden ganz schnell diese gewissenlosen Geschäfte aufhören. Und es wäre sehr bald um einiges friedlicher auf der Welt ...
Vor lauter Börsenkrise haben die Medien offenbar die Klimakrise schon wieder ganz vergessen -- von Insektenplagen, Terroristen, Milchpreisen und Überschwemmungen gar nicht mal zu reden. Und dabei hat die Hurrikansaison überhaupt noch gar nicht angefangen, die dann natürlich wieder eine Ölkrise zur Folge haben wird. Ach ja, und war da nicht auch irgendwo im Nahen Osten noch was los?
Es war ja den meisten Interessierten bekannt,wie es um die
Wirtschaft unserer geschätzten Freunde in der USA steht.
Man mußte wahrlich kein Insider sein,um das zu wissen.
Die Rüstungkosten waren in den letzten Jahren ohne einen
greifbaren größeren Feind deutlich in die Höhe gewachsen,
das Kartenhaus der Wirtschaft mit hedgefonds etc beginnt
jetzt einzustürzen.
Der zweite nicht unwesentliche Schauplatz ist der geplante
Krieg mit China.Will man sich nicht in Mitteleuropa
auf ein Untergangszenario wie die Lemminge vorbereiten
sondern als mündige Bürger,so stellt sich die Frage
warum Europa so einhellig die Politik der NATO in der Ukraine unterstützt.
Will man wirklich einen Block ASEAN Staaten+Rußland gegen die NATO?
Der Reflex der Wirtschaft ,bei einer großen Krise in einen
größeren Krieg heinzugehen ist oft zu hören.
Daß der Krieg gegen China kommen wird ist allen mehr oder
minder Insidern klar.....aber muß dieser Krieg unbedingt wieder in Europa zwischen Rußland-ASEAN Staaten und der
NATO sein.Sollten wir nicht besser versuchen den Druck
gegen Rußland zu mildern und damit Vorwände für ein
Abrücken von der Demokratie zu entkräften.Die durch die
Osterweiterung der NATO den russisch-(sowjetischen?) Strategen ja immer reichhaltig gegeben sind .......
Klar Putin braucht jetzt ein Szenario der Bedrohung um wieder gewählt werden zu können.
Aber wenn schon ein fürchterlicher Atomkrieg mit China
kommen soll so bitte nicht wieder in Europa.
Zwei Weltkriege sind für Europa genug!!!
Leider haben die Menschen vergessen wie gefährlich
und fürchterlich ein Atomkrieg wäre??
Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen werden es gibt nur Verlierer !!!!
Oder vielleicht ist alles ganz anders?
Vielleicht sollen wir dem Terrorismus mit neuen
Atomreaktoren als Ziel begegnen?
Vielleicht brauchen wir einen guten Atomkrieg um das
Klima der Erde nachhaltig zu schützen ,denn ob nach
einem Atomkrieg überhaupt noch jemand fahren kann
ist eine große Frage.Wenn aber nicht mehr CO2 ausgestoßen
werden kann so erübrigt sich die Diskussion um das Klima..
Wobei wir wieder bei den Lemmingen wären...
Sind die Menschen-Lemminge Tod so verschmutzen sie auch nicht mehr die Erde !!!!!!
Mann, Sie haben doch mehr als einen an der waffel!
Guter Spruch. Gefällt mir. :-))
Guter Spruch. Gefällt mir. :-))
Viele Banken sind doch schon längst insolvent. Sie haben es nur noch nicht bemerkt und vertuschen ihre eigenen Vermögenswerte bzw. beschönigen sie.
Das merken spätestens alle Kunden einer Bank, die morgen Ihr angelegtes Geld wieder zurück haben wollen.
Alle Bankpaläste hier in Deutschland sind doch nur noch 30% der einstigen Baukosten bzw. Wertschätzungen wert. Und diese Immobilienwerte sind viel hoch in den eigenen Bankbilanzen aktiviert.
Aber die Immobilienwerte der Kunden werden als "riskant" beurteilt. Zweierlei Ansichten, aber sehr gefährlich. Auch für die Bankbilanzen!
Viele Banken sind doch schon längst insolvent. Sie haben es nur noch nicht bemerkt und vertuschen ihre eigenen Vermögenswerte bzw. beschönigen sie.
Das merken spätestens alle Kunden einer Bank, die morgen Ihr angelegtes Geld wieder zurück haben wollen.
Alle Bankpaläste hier in Deutschland sind doch nur noch 30% der einstigen Baukosten bzw. Wertschätzungen wert. Und diese Immobilienwerte sind viel hoch in den eigenen Bankbilanzen aktiviert.
Aber die Immobilienwerte der Kunden werden als "riskant" beurteilt. Zweierlei Ansichten, aber sehr gefährlich. Auch für die Bankbilanzen!
Guter Spruch. Gefällt mir. :-))
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