Mafia Mafia ante portas
Das Problem Mafia wird unterschätzt, glaubt die Gewerkschaft der Polizei. Längst haben kriminelle Banden sich auch in Deutschland etabliert.
Schnell und brutal waren die Mörder, nach wenigen Minuten lagen sechs Tote auf einer Duisburger Straße. Die Reaktion der örtlichen Polizei war genau wie die der Öffentlichkeit: Man war überrascht. Zwar ist dem Bundeskriminalamt wohl bekannt, dass die Mafia in Duisburg zu Hause ist, auch gab es dort Anfang der neunziger Jahre mehrere Ermittlungsverfahren gegen einzelne Familien. Trotzdem hatte offensichtlich niemand damit gerechnet, dass deren Kriege auch in Deutschland ausgetragen werden könnten.
Noch am Mittwochabend holte sich die deutsche Polizei Unterstützung aus dem süditalienischen Kalabrien, der Heimatregion der Opfer. "Sie werden uns erst einmal einen Überblick über die Strukturen des organisierten Verbrechens dort geben", sagte Polizeisprecher Reinhard Pape.
Es gibt jedoch leise Kritik aus den eigenen Reihen, warum dies nicht schon früher geschah. "Wenn man nach der Tat so schnell quasi auf Knopfdruck alle Informationen zu den Opfern aus Italien bekommen kann - wieso gab es die Hinweise nicht schon vor der Tat hier bei der deutschen Polizei", sagt Bernd Carstensen, der Sprecher des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK).
Vor allem, da es Polizisten gibt, die sagen, die Mafia habe längst auch die deutsche Gesellschaft unterwandert. "Die Mafia und andere organisierte Kriminelle sind in Deutschland auf dem Vormarsch. In vielen Bereichen der Wirtschaft haben sie inzwischen einen Fuß in der Tür", sagt beispielsweise Konrad Freiberg, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in der Neuen Osnabrücker Zeitung . Sowohl die Lagebilder der Polizei als auch die Öffentlichkeit unterschätze das Ausmaß des Problems.
Dabei geht es nicht um solch spektakuläre Morde wie in Duisburg. "Die Mafia ist sehr darauf bedacht, ohne großes Aufsehen zu agieren. Spektakuläre Morde wie die von Duisburg laufen dem zuwider und dürften deshalb wohl Ausnahmen bleiben", sagt Freiberg. Das Problem ist vielmehr der wirtschaftliche Einfluss, den kriminelle Clans hier inzwischen haben: Längst würden "über Mittelsmänner jedes Jahr hunderte Millionen in deutsche Unternehmen investiert werden, die aus schmutzigen Quellen stammen", sagt Freiberg.
Dass überhaupt in Deutschland gemordet wurde, halten Ermittler für eine Folge des hohen Fahndungsdrucks in Italien. Sie vermuten, dass die sechs Opfer einer Jahre alten Familienfehde wurden, die Killer sich aber in ihrer Heimat beobachtet glaubten und daher lieber im Ausland ihre Rache übten. Wenn das stimmt, ist es ein Beleg für Freibergs These von der unterschätzten Gefahr.
Der GdP-Chef sagte es nicht, aber der Schwerpunkt polizeilicher Ermittlungen gegen große Strukturen liegt derzeit vor allem auf dem Terrorismus. Was Freiberg jedoch sagte, war, dass organisierte Kriminelle wieder stärker ins Visier genommen werden müssten. Auch wenn es mühsam sei: "Um deren Machenschaften in der Wirtschaft aufzudecken, braucht es aber einen langen Atem und ausreichend Personal." Nur mit verdeckten Ermittlern, langwierigen Observationen und aufwendigen Analysen der Strukturen lasse sich dem Problem beikommen.
Die Duisburger Polizei versucht es jetzt erst einmal mit den Mitteln der Technik und wertet die Videos aus, die von Überwachungskameras in der Nähe des Tatortes gemacht wurden. Auch wenn man sich davon nicht allzu viel erhofft. "Bisher ist die Qualität der Bilder schlecht. Wir versuchen, aus dem Schlechten etwas Gutes zu machen", sagt Polizeisprecher Pape. Und man setze auf die Erfahrung der italienischen Kollegen.
- Datum 31.08.2007 - 04:51 Uhr
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- Quelle ZEIT online, 16.08.2007
- Kommentare 7
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070816do0938
Aber Hallo, liebe Mit-Leut,
da entwickelt uns der Schäuble ein Anschlag-Szenario, das diese armen Selbstmord-Attentäter hier in Deutschland in die Tat umwandeln können könnten. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,999999 Prozent werde ich nicht betroffen sein.
Seilschaften - mafiöse Szenarien
da drum sollte sich der Herr Innenminister mal kümmern. Davon bin ich nämlich auch persönlich betroffen!!
Da werden tag-täglich Menschen auch persönlich psychisch und materiell fertig gemacht, durch den Wolf gedreht.
Soll ich mal berichten?
Mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
Ihr Mit-Leid -äh- Mit-Leut
klaus w.
Dat KlaKoWa
Mit Glied der MU - materiellen Unterschicht
Mafia ante Portas:
es wirkt scheinheilig, wenn die Polizei sich uninformiert gibt. Ein Blick in die italienische Presse hätte eine umfassende Information über aktuelle Vorkomnisse der beteiligten Famielien geliefert.
Wenn hier schon die übernationale Kommunikation ihr Ende hat,....na, dann
Wie weit Medien, Politiker und Bürger hierzulande derzeit an der Realität vorbei leben, wird mit der Artikelserie zu den Morden in Duisburg überdeutlich.
Italien, des Deutschen nach wie vor liebstes Urlaubsland, ist seit Jahrzehnten die Wiege des organisierten Verbrechens in Europa. Dabei ist die microgeographische Provenienz aus Campania, Sicilia oder Calabria völlig gleichgültig. Im November 2006 hat etwa Roberto Saviano mit seinem Buch „Gomorra“ eine „Reise in das wirtschaftliche Imperium und in die Machtträume der Camorra“ unternommen (Verlag Mondadori, ISBN 88-04-55450-9). Er nannte Ross und Reiter und unter anderem auch den Mülltourismus aus deutschen Industriestädten in die Endlagerstätten in und um Neapel. Vielleicht war auch welcher aus Duisburg dabei. Alleine mit dem illegal abgelagerten Müll macht die Camorra, die neapolitanische Spielart des organisierten Verbrechens, Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich. Euro, nicht Lire. Glücksspiel, Drogenhandel, Schutzgelderpressungen, Menschenhandel nehmen sich dagegen nur als Zugeld aus.
Ob sich Angehörige rivalisierender Familien in Deutschland umbringen oder nicht, ist dem Verfasser dieser Zeilen reichlich egal. Im Gegenteil. Die Strukturen, mit denen diese Familien jedoch ihr Geld hier waschen, sind das schon wesentlich interessanter. Waren es in der Wendezeit noch italienische Baufirmen, die für Großprojekte in Berlin, Dresden, Chemnitz und Umgebung antraten, die Bauten zu 80% fertig stellten und dann mysteriös Konkurs anmeldeten, so waren es eben jene Familien, die auf die Art und Weise ihr illegales Geld schnell wuschen und das mit einem Umtauschkurs von 1:3. Besser als auf dem Schwarzmarkt. Und keiner interessierte sich dafür. Nach den Zeiten des wilden Ostens sind die white-collar-Angestellten der Räuber aus dem Süden wieder auf konservativere Geschäfte umgestiegen: Stiftungen, Fonds, Immobilien, Rendite für spätere Zeiten, wenn die Macht der jeweils führenden Familie wieder an eine andere abgegeben werden muss.
Deutschland als Europas Kramladen Nr. 1 ist eines der Zentren dieser Aktivitäten. Alles, womit sich Geschäft machen lässt, ist hochwillkommen. Direkt illegal sollte es zwar nicht sein, aber den Anstrich einer Legalität reicht völlig aus, um den einen oder anderen Deal durchzuführen. War der italienische Bankenskandal um die Eroberung der Antonveneta den deutschen Medien keine Meldung wert, obwohl selbst der Präsident der italienischen Notenbank darin verwickelt zu sein scheint (die Mailänder Staatsanwaltschaft wird gegen ihn unter anderem wegen Geldwäsche Anklage erheben), so ist der Aufritt der Unicredit völlig verhallt. Diese Bankengruppe, die gerade mal 1999 gegründet wurde und 2000 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat, ist in knapp sieben Jahren zum zweitmächtigsten Kreditinstitut Europas aufgestiegen. Man fragt sich womit. Womit etwa der Kaufpreis für die Hypovereinsbank und mit ihr gleich auf der für die österreichische CA aufgebracht wurde. Sicher nicht mit den gerade mal rund 7% Aktienbeteiligung von Allianz und MünchnerRück. Oder womit der ganze Anhang an osteuropäischen Banken erworben bzw. aufgebaut wurde, wodurch Unicredit die bedeutendste Bank Osteuropas geworden ist.
Weil von Müll die Rede war: Gerade hat die neapolitanische Staatsanwaltschaft sämtliche Konten der Firma Impregilo bis zu einem Wert von 750 Millionen Euro eingefroren, weil gegen diese italienische Giga-Baufirma unter anderem wegen illegaler Müllentsorgung ermittelt wird. Hauptteilhaber sind Benetton (bestens bekannt), Ligresti (Finanzier) und Gavio (größter Einzelbauunternehmer Italiens). Ihre Hausbank, Mediobanca, hat Hilfe zugesagt, um die Liquidität weiter sicher zu stellen. Erstaunlich, was da für Wahlverwandtschaften zutage treten: Profumo, CEO der o.g. Unicredit, ist Mitglied des Verwaltungsrates von Mediobanca, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der HBV und Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Börse. Deutsche Börse, italienischer Müll und dazwischen sechs tote Calabresen.
Während sich dieses abspielt, gehen in der realen Welt die ganz anderen Dinge vor. Nicht der Möchtegern-Baader mit streng muslimischer Attitüde, sondern der Giovanni in der Pizzeria nebenan ist da mittendrin und alle schauen weg, einschließlich High-Tech-Fahnder.
Da kann man mit der Ersten Allgemeinen Verunsicherung nur noch singen: „Erinnerst Di an Früher, die Camorra, da Herr Pforra, da Minista, wir warn alle wie Geschwista“. Heute trifft man sich auf dem Parkett und danach auf einen Brunello di Montalcino im Gattopardo.
unter sich.
staatlich organisiert die einen - die anderen haben sämtliche füße in der tür.
da wird man sich schon einig. die corporate identities sind - wie der name ja andeutet - schon sehr identisch.
korporation - ein spannendes thema
jeder tumpe türsteher weiß mehr als die polizei!
sein es all die geldwasch nobel luxus lokale die überall aufmachen, in denen unsere dumme uninformierte celibrity jugend einen auf besonders hip macht oder die großen diskotheken oder gar gesamte stadtviertel. die kurden, türken, italiener, russen, polen, rumänen, bulgaren, ex jugoslaven......oder gar albaner mit ihren kontakten bis hoch in die offiziellsten ebenen, alle aber auch alle haben hier ihre ableger. von ganz klein bis ganz, ganz groß!
in nahezu jeder kneipe oder bar oder club gibt es nen kontakt zu ganz, ganz bösen, bösen leuten!
die sitzen in unseren bars und diskos und quatschen mit uns!
zur erinnerung, albaner und kosovo albaner. alle haben dank des krieges gegen serbien höchste kontakte in die höchsten sicherheitstellen der natoländer!
diese dekadente gesellschaft feiert sich hin zum schwachsinn, ohne zu bemerken dass schon um sie herum ein heer von türstehern, polizisten, bgs einheiten und militär steht um sie zu schützen. resultat, die bemerken garnicht was alles um sie herum geschieht!
seien es die bererley hills-möchtegern-nobel-frisierten koksnasen in ihren cocktailbars, übrigens alle cocktails serviert von türken, syrern, libanesen, palastinensern, kubanern, brasilianern undundund, oder die pillen, techno freaks mit ihren pillchen und koks und dope usw.usw.usw.
jeder hirntote schimpft über busch, fühlt sich ganz warm ums herz und raucht sich nen joint für den es ganze kartelle von massenmördern gibt die den stoff vertreiben!jeder der heute drogen nimmt kann genausogut ne pfeife auf nem leichnam rauchen!
und das ist noch nicht die nobelmafia, die haben schon in den 80'ern umgeschult auf big business.....die haben schon ganze bankhäuser und mediengesellschaften!
und wir diskutieren allen ernstes immernoch ob wir mehr kameras oder gar nen perso mit chip haben dürfen!
gott ist das krank. das ist langsamer selbstmord einer gesellschaft!
...ich glaube Dein paranoides Gedankengut solltest Du lieber behandeln lassen - es könnte schnell der Eindruck entstehen, daß Du wg. Deiner Kurden, Türken, Albaner und sonstiger Baggage extrem unter Drogen warst...
wir werden sehen!
es sind immer wieder leute wie du die meinen alles besser zu wissen. geh nach london, marseille undundund...gebe dem mist 10-15 jahre zeit hinzu und wir haben hier raubritterbanden.
ich weiß wovon ich rede oder glaubst du der drogenkonsum und die verteiler gebiete seien hier anders und weniger umkämft als in usa?
drogenkartelle nen fremdwort??
denkst du etwa die werden alle weniger???
die ganzen mohnprodukte für deutschland kommen aus afghanistan(warlords haben da die kontrolle deren machenschaften und handlungen du dir garnicht vorstellen magst), über die türkei(schau dir nurmal an was passiert wenn du dich einfach mal in ner disko mit ein paar anlegst, dann mal dir aus was ist wenn du denen in die quere kommst), albanien(ohne worte) und polen(der ganze ostgrenzsektor ist dort weich, so auch der süden) zu uns.
die verteilerkreise in deutschland gehen auch für haschisch über kanäle die keine skrupel kennen.
unqualifiziertes gerede von dir.
du nennst mich paranoid?
ich nenne dich vollkommen weltfremd!
und benimmregeln sind dir noch nie beigebracht worden!
ist aber auch einfach über ne tastatur!
habe mir mal nen paar deiner leserbriefe angeschaut....nix an fakten und infos. immer und immer wieder nur deinen senf abgegeben ohne zu beweisen, zu belegen oder zu wiederlegen.
ich nenne das undemokratisch!!!
wir werden sehen!
es sind immer wieder leute wie du die meinen alles besser zu wissen. geh nach london, marseille undundund...gebe dem mist 10-15 jahre zeit hinzu und wir haben hier raubritterbanden.
ich weiß wovon ich rede oder glaubst du der drogenkonsum und die verteiler gebiete seien hier anders und weniger umkämft als in usa?
drogenkartelle nen fremdwort??
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die verteilerkreise in deutschland gehen auch für haschisch über kanäle die keine skrupel kennen.
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ich nenne dich vollkommen weltfremd!
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