Gewalt Mund aufmachen!Seite 2/2

ZEIT online: In diesem Fall versucht der Bürgermeister, die Angelegenheit herunter zu spielen. Der Ministerpräsident kam schnell vorbei, ansonsten herrscht die mittlerweile fast übliche Betroffenheits-Routine. Ist die Politik so hilflos, wie sie scheint?

Heitmeyer: Nein, sie ist keineswegs hilflos. Sie müsste nur frühzeitig die richtigen Gegenstrategien finden. Meiner Ansicht nach sind hier aber auch gerade die lokalen Eliten gefragt, der örtliche Busunternehmer, der Apotheker. Die Kommunalpolitik schafft das schon lange nicht mehr, die Stadtgesellschaft muss ran! Da hilft es auch nicht mehr, dass man sich auf kleine Gruppen kapriziert. Sondern es geht darum, das Klima in diesen Sozialräumen, in den Städten und Gemeinden, zu verändern. Die Strukturbedingungen in diesen strukturschwachen Gebieten, die Arbeitsplätze und Firmenansiedlungen, kann man mit den eigenen Aktivitäten kaum verändern. Das muss die Politik tun. Aber in den Gemeinden selbst müssen die Bürger Verantwortung übernehmen. Da stehen wir in einigen Gegenden Ostdeutschlands vor ganz, ganz großen Problemen.   

ZEIT online: Und was kann die Politik tun?

Heitmeyer: Sie müsste sehr viel genauer hinschauen und hinhören, wie die Menschen in den Gemeinden denken, wie stark die Ablehnung von Ausländern, Homosexuellen und Andersdenkenden ist. Erst dann kann man eine Debatte in einer Stadt erzeugen: In was für einem Gemeinwesen wollen wir eigentlich leben? Stattdessen versucht man das Problem zu isolieren. Wie man sehen kann, kann man es aber nicht mehr isolieren.

Das Gespräch führte Ludwig Greven

Professor Wilhelm Heitmeyer leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld


 
Leser-Kommentare
  1. […]
    ES REICHT!

    [Vollkommen richtig: Es reicht. Albert Halbstein ist nach diesem Pauschaldiskriminierung von "Ausländern" fordernden Kommentar von einer weiteren Teilnahme ausgeschlossen worden. Die Redaktion / fl]

  2. 2. ......

    ..... ich hoffe für Dich, daß Du ein friedlichen Platz findest für den ausländischen Bauarbeiter, der Dir hilft, die Mauer in deinem Kopf noch höher und breiter zu bauen als sie schon ist.

  3. Wieder ein populistischer Schnellschuß nach dem altbekannten Schema schreibwütiger Journalist trifft auskunftswilligen "Experten".

    Den Satz "Die Kommunalpolitik schafft das schon lange nicht mehr, die Stadtgesellschaft muss ran!" kann sich der "Experte" einrahmen lassen, aber das gelegentliche Abstauben nicht vergessen! Die Stadtgesellschaft drückt sich in der Kommunalpolitik aus, Herr "Exxperte".

    Die Ausdifferenzierung einer Gesellschaft in Gruppen erfolgt nicht nur in Ausländer und Inländer. Der "Experte" sollte sich einmal die Animositäten zwischen verschiedenen Dörfern oder Ortsteilen widmen.

    Während der kommunalen Gebietsreformen wurden Dörfer zu Gesamtgemeinden zusammengelegt. Manche historische Feindschaft besteht heute noch. Wie anders ist auch das sorgfältige Austarieren einer Kabinettszusammensetzung nach Herkunft, regionaler Zugehörigkeit und Religion zu verstehen? Man denke nur an Franken, Bayern und Schwaben!!!

    Insofern ist die Mutmaßung über einen ausländerfeindlichen Akt als Auslöser der Schlägerei leichtfertig und irreführend.

    Wer auch immer Schuld ist, diese Auseinandersetzung darf nicht beschönigt und verharmlost werden. Aber auch falsche Schuldzuweisungen dienen der Verharmlosung.

    Wer in dem Geschehen vom Wochenende ein Progrom sieht, hat noch nie ein regionales Fußballspiel besucht.

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    In Ihrem Kommentar schreiben Sie "Während der kommunalen Gebietsreformen wurden Dörfer zu Gesamtgemeinden zusammengelegt. Manche historische Feindschaft besteht heute noch. Wie anders ist auch das sorgfältige Austarieren einer Kabinettszusammensetzung nach Herkunft, regionaler Zugehörigkeit und Religion zu verstehen? Man denke nur an Franken, Bayern und Schwaben!!!"
    Ich stamme aus einer der Gegenden auf der Grenze zwischen Bayern und Schwaben, in denen es durchaus auch Feindschaften zwischen den Dörfern gibt, was sich dann im Maibaumstehlen und auch manchmal in wüsten Prügeleien manifestiert.
    Der Unterschied zum Fall in Mügeln ist aber, dass, wenn die Schlägereien ausarten, die Polizei einschreitet und die besoffenen Randalierer zur Vernunft bringt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Ausserdem verprügeln sich die besoffenen Dorfbewohner gegenseitig, und nicht ein paar Unbeteiligte, die zufällig des Weges kommen und vielleicht eine andere Hautfarbe haben. Sollten ein paar besoffene rechtsradikale Randalierer versuchen, sich an oben genannten Unbeteiligten zu vergreifen, schreitet der Mehrteil auch der besoffenen Dorfbewohner dagegen ein und heisst dies keinesfalls gut.
    Insofern halte ich Ihren Vergleich für etwas unangebracht und ich denke, dass der Vorfall in Mügeln bedenklich ist. Wenn sich von den Menschen in Mügeln nur eine machtlose Minderheit empört, während so etwas vorfällt und sich der Rest erst dann empört, wenn Mügeln in der Presse richtigerweise durch den Dreck gezogen wird. Stimmt etwas nicht. Oben genannter Rest muß dringend seine Einstellung überdenken. Er darf so etwas nicht dulden. Er muß sich gegen solch rechtsradikalen Abschaunm auflehnen und diesem klar machen, daß er in Mügeln nicht erwünscht ist. Und nicht zusehen, wie der Abschaum alles vergiftet.

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    Ich stamme aus einer der Gegenden auf der Grenze zwischen Bayern und Schwaben, in denen es durchaus auch Feindschaften zwischen den Dörfern gibt, was sich dann im Maibaumstehlen und auch manchmal in wüsten Prügeleien manifestiert.
    Der Unterschied zum Fall in Mügeln ist aber, dass, wenn die Schlägereien ausarten, die Polizei einschreitet und die besoffenen Randalierer zur Vernunft bringt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Ausserdem verprügeln sich die besoffenen Dorfbewohner gegenseitig, und nicht ein paar Unbeteiligte, die zufällig des Weges kommen und vielleicht eine andere Hautfarbe haben. Sollten ein paar besoffene rechtsradikale Randalierer versuchen, sich an oben genannten Unbeteiligten zu vergreifen, schreitet der Mehrteil auch der besoffenen Dorfbewohner dagegen ein und heisst dies keinesfalls gut.
    Insofern halte ich Ihren Vergleich für etwas unangebracht und ich denke, dass der Vorfall in Mügeln bedenklich ist. Wenn sich von den Menschen in Mügeln nur eine machtlose Minderheit empört, während so etwas vorfällt und sich der Rest erst dann empört, wenn Mügeln in der Presse richtigerweise durch den Dreck gezogen wird. Stimmt etwas nicht. Oben genannter Rest muß dringend seine Einstellung überdenken. Er darf so etwas nicht dulden. Er muß sich gegen solch rechtsradikalen Abschaunm auflehnen und diesem klar machen, daß er in Mügeln nicht erwünscht ist. Und nicht zusehen, wie der Abschaum alles vergiftet.

  4. Regina Mönch macht heute auf den Feuilleton-Seiten der "FAZ" einige praktische Vorschläge, wie der Rechtsextremismus in Ostdeutschland wirkungsvoll bekämpft werden könnte. Siehe ihren Kommentar:

    Nazis sind immer anderswo

    Darin heißt es:

    "Es fehlt [im Osten] an politischer Streitkultur, an einer Gegenöffentlichkeit, auf die zu warten jedoch gefährlich ist. Es ist bekannt, dass die rechtsradikale Szene nicht nur Sprüche klopft und ihre Prügelhorden trainiert; sie füllt auch viele ganz alltägliche Lücken, veranstaltet Kinderfeste und Ferienlager. Dem kann man nicht nur mit Ächtung, Empörung und Polizei begegnen, dem muss man etwas Konkretes entgegensetzen: andere Kinderfeste und Freizeitangebote. Und wenn im Osten wieder Wahlen sind, sollten sich Politiker die Mühe machen und über die Dörfer fahren. Vor der letzten Sachsenwahl, die zum ersten Mal die NPD in den Landtag brachte, war jeder Baum, jedes Gasthaus in erschreckend vielen Orten mit deren rüden Sprüchen plakatiert. Es schien niemanden zu geben, der Widerspruch erhob. Und trotzdem haben es alle, die sehen wollten, gesehen."

  5. Wir wissen, dass Agressionen menschlich sind und dass es in jeder Gruppe sowas wie einen Anführer und sowas wie ein schwarzes Schaf gibt. Gewaltvideos, Gewaltspiele, Arbeitslosigkeit, Orientierungslosigkeit tragen ihren Teil bei. Ich glaube an das Gute im Menschen, allerdings bin ich auch für stärkere Regeln, für Konsequenzen. Wir können nicht immer nur sagen "ach, hat er eine schlechte Kindheit gehabt - lass uns ihm die Dinge schenken, die er eigenlich stehlen wollte und lass es nicht unser eigenes Geld sein, sondern das der Gemeinschaft". Vieles ist falsch verstandene Großzügigkeit, hinter der sich oft nichts weiter als Bequemlichkeit verbirgt und der Wunsch nach Anerkennung (als Gönner). Lass uns doch mal 250 Euro verlangen für Müll in die Landschaft werfen. Last uns doch mal da z.B. anfangen.

  6. In Ihrem Kommentar schreiben Sie "Während der kommunalen Gebietsreformen wurden Dörfer zu Gesamtgemeinden zusammengelegt. Manche historische Feindschaft besteht heute noch. Wie anders ist auch das sorgfältige Austarieren einer Kabinettszusammensetzung nach Herkunft, regionaler Zugehörigkeit und Religion zu verstehen? Man denke nur an Franken, Bayern und Schwaben!!!"
    Ich stamme aus einer der Gegenden auf der Grenze zwischen Bayern und Schwaben, in denen es durchaus auch Feindschaften zwischen den Dörfern gibt, was sich dann im Maibaumstehlen und auch manchmal in wüsten Prügeleien manifestiert.
    Der Unterschied zum Fall in Mügeln ist aber, dass, wenn die Schlägereien ausarten, die Polizei einschreitet und die besoffenen Randalierer zur Vernunft bringt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Ausserdem verprügeln sich die besoffenen Dorfbewohner gegenseitig, und nicht ein paar Unbeteiligte, die zufällig des Weges kommen und vielleicht eine andere Hautfarbe haben. Sollten ein paar besoffene rechtsradikale Randalierer versuchen, sich an oben genannten Unbeteiligten zu vergreifen, schreitet der Mehrteil auch der besoffenen Dorfbewohner dagegen ein und heisst dies keinesfalls gut.
    Insofern halte ich Ihren Vergleich für etwas unangebracht und ich denke, dass der Vorfall in Mügeln bedenklich ist. Wenn sich von den Menschen in Mügeln nur eine machtlose Minderheit empört, während so etwas vorfällt und sich der Rest erst dann empört, wenn Mügeln in der Presse richtigerweise durch den Dreck gezogen wird. Stimmt etwas nicht. Oben genannter Rest muß dringend seine Einstellung überdenken. Er darf so etwas nicht dulden. Er muß sich gegen solch rechtsradikalen Abschaunm auflehnen und diesem klar machen, daß er in Mügeln nicht erwünscht ist. Und nicht zusehen, wie der Abschaum alles vergiftet.

    Antwort auf "Wer ist die Politik?"
    • Tom030
    • 22.08.2007 um 16:26 Uhr

    lieber Herr Heitmeier. Es gibt in der rechten Szene dialogbereite und friedliche Leute, genau wie es diese bei den Linken gibt. Ebenso gibt es dumpfe rechte Schläger, so wie es diese bei den Linken gibt. Mir ist z.B. keine Demo bekannt, bei der von rechter Seite Gewalt ausgeübt wurde. Von linker Seite jedoch passiert dies sehr häufig. Es muss sich also offensichtlich um einen anderen Schlag Rechte handeln, als bei diesem Dorffest.

    Alle paar Wochen geistert solch eine Welle durchs Land und ewig kommen dieselben Rezepte. Wir müssen endlich neue Wege finden. Alles wurde schon ausprobiert bis auf den offenen Dialog. Ein regelmäßiger runder Tisch, auf kommunaler Ebene, unter dem Dach der Kirche könnte die Sprachlosigkeit endlich beseitigen. Linke, Ausländer und Rechte würden so schnell Hass und Vorurteile abbauen, da bin ich sicher. Man könnte sich auf gegenseitige Mindestforderungen einigen (z.B. Gewaltlosigkeit) und die Teilnehmer auch darauf festnageln. Damit wird man nicht jeden Vorfall verhindern, aber man würde auch den Kontakt nicht völlig verlieren. Heute sind doch Rechte nichts anderes als stumme Feindbilder, deren Konterfei meist mit Glatze und von hinten gezeigt wird.

    Warum wird so etwas nicht praktiziert? Warum rufen wir nur nach immer mehr Geld gegen Rechts und immer härteren Gesetzen? Niemand von denen, die wie Herr Heitmeyer seit Jahren schlaue Ratschläge geben, haben je mit einem (vernünftigen) Rechten gesprochen.

    Es bleibt ein Verdacht: Man will genau dies nicht. Das bösartige Feindbild NAZI muss unbedingt erhalten bleiben, einen menschlichen Kontakt darf es nicht geben. Der NAZI muss ein NAZI bleiben, er darf kein "rechter Mitbürger" werden. Zudem würde so eine ganze Menge ans Tageslicht kommen, welches die Medien gerne ignorieren. Nämlich das es auch Gewalt mit umgedrehten Vorzeichen gibt. In Berlin gibt es z.B. dreimal so viel Übegriffe von Linken gegen Rechte als umgekehrt.

    Trotz allem : Wenn sich bestätigen sollte, daß dies wirklich eine brutale Hetzjagd war, so müssen die Täter hart bestraft werden. Allerdings gibt es erste Zweifel: Bild schrieb heute bereits "von einem Deutschen, der scherverletzt am Marktplatz lag"...

    http://www.bild.t-online....

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Isaidy
    • 23.08.2007 um 10:48 Uhr

    wer sind die "vernünftigen Rechten"? Gegen Gespräche und Austausch ist natürlich grundsätzlich nichts einzuwenden, nur, wären die Gedankengänge der Rechten (und wir sprechen hier von den Radikalen) vernünftig, dann wären sie eben nicht radikal. Radikalität schließt Vernunft aus, weil sie andere Denkrichtungen, Andersartigkeit, Kompromisse und Reflektion von vornherein boykottiert. Natürlich wäre es relativ einfach, die Motive des rechtsradikalen Gedankengut in einer Diskussionsrunde zu entlarven: Vorurteile und diffuse Angst. Wie kann ein vernünftiger Mensch begründen, dass er z.B. alle Menschen mit einer anderen Hautfarbe ablehnt. Wo wollen sie da bitte eine vernünftige Basis für Gespräche entdecken. Wenn ich mich radikalisiere, dann merze ich gleichzeitig alle Kompromisse, alle Zugeständnisse und alle Toleranz gegenüber Andersartigem aus. Das ist einfach gestrickt und der einfachste Weg, weil ich mich mit mir selbst dann nicht mehr auseinandersetzen muss. Die anderen sind ja Schuld. Die beste Prävention gegen derartiges Radikalisieren ist das Zusammenleben mit "Andersartigen". In Großstädten wie Hamburg oder Frankfurt werden Sie nur vereinzelte Radikalisierte treffen, weil es dort normal ist, mit Menschen anderer Hautfarbe und anderer Herkunft zusammenzuleben und weil das - sieh mal an - eigentlich gar kein Problem ist. Das setzt aber ein Sich-aufeinander-einlassen voraus, was sie in vernagelten Köpfen durch Diskussionsrunden nicht erreichen werden.

    • Isaidy
    • 23.08.2007 um 10:48 Uhr

    wer sind die "vernünftigen Rechten"? Gegen Gespräche und Austausch ist natürlich grundsätzlich nichts einzuwenden, nur, wären die Gedankengänge der Rechten (und wir sprechen hier von den Radikalen) vernünftig, dann wären sie eben nicht radikal. Radikalität schließt Vernunft aus, weil sie andere Denkrichtungen, Andersartigkeit, Kompromisse und Reflektion von vornherein boykottiert. Natürlich wäre es relativ einfach, die Motive des rechtsradikalen Gedankengut in einer Diskussionsrunde zu entlarven: Vorurteile und diffuse Angst. Wie kann ein vernünftiger Mensch begründen, dass er z.B. alle Menschen mit einer anderen Hautfarbe ablehnt. Wo wollen sie da bitte eine vernünftige Basis für Gespräche entdecken. Wenn ich mich radikalisiere, dann merze ich gleichzeitig alle Kompromisse, alle Zugeständnisse und alle Toleranz gegenüber Andersartigem aus. Das ist einfach gestrickt und der einfachste Weg, weil ich mich mit mir selbst dann nicht mehr auseinandersetzen muss. Die anderen sind ja Schuld. Die beste Prävention gegen derartiges Radikalisieren ist das Zusammenleben mit "Andersartigen". In Großstädten wie Hamburg oder Frankfurt werden Sie nur vereinzelte Radikalisierte treffen, weil es dort normal ist, mit Menschen anderer Hautfarbe und anderer Herkunft zusammenzuleben und weil das - sieh mal an - eigentlich gar kein Problem ist. Das setzt aber ein Sich-aufeinander-einlassen voraus, was sie in vernagelten Köpfen durch Diskussionsrunden nicht erreichen werden.

    • Tom030
    • 22.08.2007 um 16:36 Uhr

    ...mein Zitat aus BILD war nicht vollständig. Hier den Satz nochmal im Wortlaut:

    Doch die Polizei ermittelt auch in andere Richtungen. Ilka Peter, Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen zu BILD.de: „Vor diesem Ereignis wurde in der Nähe des Marktes ein schwer verletzter Deutscher gefunden.“

    http://www.bild.t-online....

    Aber es ist ein Gebot der Seriösität keine voreiligen Schlüsse zu ziehen bevor die Polizei alle Fakten auf den Tisch legt. Daran wollen wir uns doch alle halten, gelle ;-)

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