Auslandsknigge Darf man das?Seite 3/3
Wird von Ihnen erwartet, dass Sie in festlicher Kleidung zu einem Anlass erscheinen, so steht auf der Einladung robe de soir und smoking . Ist der Anlass weniger förmlich, dürfen Sie im tenue de ville , im dunklen Straßenanzug respektive im eleganten Kostüm oder im kleinen Schwarzen, erscheinen.
In Kirchen und öffentlichen Gebäuden sollte man auf kurze Röcke und Hosen oder unbedeckte Schultern verzichten.
Öffentliche Verkehrsmittel: Vous permettez? – Allez-y. – Je vous remercie. Darf ich? Bevor man sich neben jemanden setzt, bittet man um Erlaubnis und bedankt sich, nachdem einem diese erteilt wurde.
Taxi: Sie dürfen sich am Taxistand anstellen oder auf dem Gehsteig winken. Ganz wie Sie wünschen. Bezahlt wird jedoch immer im Wageninnern.
Mit dem Auto: Was vielfach nach nacktem Chaos aussieht, funktioniert normalerweise ziemlich gut. In Paris wird eng geparkt. Das heißt, man fährt auf die Stoßstange des Vordermanns auf und schiebt sich gegenseitig, mehr oder weniger sanft, hin und her. Aus diesem Grund sollte man es besser unterlassen, beim Parken die Handbremse anzuziehen. Es sei denn, man parkt am Berg.
Mitbringsel: Blumensträuße sind beliebte Gastgeschenke. Sie werden immer eingepackt überreicht und somit auch nicht in Supermärkten gekauft. Von einem Nelkenstrauß wird mancherorts abgeraten, da es sich bei Nelken um Friedhofsblumen handelt. Das kann jedoch je nach Ort variieren. Um sicherzugehen, sollte man vielleicht zunächst einen Spaziergang über den örtlichen Friedhof unternehmen.
Auch Weine erfreuen den Gastgeber. Der ausgesuchte und vor allem französische Wein ist in Begleitung eines Bruders, einer zweiten Flasche, besonders willkommen. Und natürlich ist es auch in Frankreich wie vielerorts erlaubt, den Nachtisch mitzubringen.
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch:
- Datum 18.09.2007 - 13:34 Uhr
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Wichtig ist auch die Einladungszeit. In der Provinz gilt eine Einladung bis etwa 20.30 als Einladung zum Abendessen, nach 20.30 erscheint man oft nur zum Dessert.
Bei privaten Einladungen kann man aus der Sitzordnung erkennen, wer der wichtigste Gast ist, er sitzt immer neben der Dame des Hauses.
Für Deutsche ganz wichtig zu wissen, dass der Franzose Wein nur zum Essen trinkt, man kann also seine französischen Freunde nicht zu einem Glas Wein einladen, alle anderen Drinks, auch Champagner sind ok.
Auch dass viele Einladungen nicht in der Wohnung des Einladenden stattfinden sondern im Restaurant ist in Frankreich ganz normal. Das hat damit zu tun, dass viele Franzosen bei weiten nicht den gleichen Wert auf Inneneinrichtung legen wie Deutsche, sehr oft leben sie noch in den Möbeln von Eltern, ja Großeltern.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehe hinderlich
Vielen Dank fuer die Tips...
Bei meinem letzten Frankreichaufenthalt habe ich wohl so ziemlich alles verkehrt gemacht :-)
Vielen Dank fuer die Tips...
Bei meinem letzten Frankreichaufenthalt habe ich wohl so ziemlich alles verkehrt gemacht :-)
Vielen Dank fuer die Tips...
Bei meinem letzten Frankreichaufenthalt habe ich wohl so ziemlich alles verkehrt gemacht :-)
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