New York Gotham Citys HeldenSeite 2/2
Vor ein paar Jahren, als mal wieder „Orange Alert“ ausgerufen wurde, drängte mich eine Hamburger Wirtschaftszeitung zu einer Reportage „Terrorangst in New York“. Mangels einer beschreibbaren Präsenz von Nationalgardisten, Bomben oder Terroristen stöberte ich Bloomberg bei einem Fototermin mit Toy's ‚R' Us am Times Square auf und fragte ihn, was dieser Terroralarm denn bedeute. Er verdrehte ganz leicht die Augen - schon wieder so ein hysterisches Mädel! - und sagte: „Für Sie, gar nichts. Um so was kümmern sich professionelle Terrorfahnder.“ Im Artikel ging es dann darum, dass Dick Cheneys Wahlkreis in Wyoming mehr Antiterrorgelder bekommt als New York (pro Kopf).
Vor 9-11 war New York in Amerika verhasst, als aber Giuliani, der Tapfere, vor den TV-Kameras der Welt über die Ruinen kletterte, galten wir als Heldenstadt. Das war ein kurzer Moment in der Sonne, denn inzwischen macht Giuliani nicht so sehr Wahlkampf mit, sondern vielmehr gegen New York. Er verkauft sich als der, der den New Yorkern gezeigt hat, was eine Harke ist. Nicht nur deshalb ist Bloomberg hier inzwischen ungefähr dreimal so beliebt wie Giuliani. Das wird im Mittelwesten wiederum als Beweis dafür gesehen, dass New York aus schwulen jüdischen Liberalen besteht, die Giuliani gar nicht verdient haben.
Den Abend verbringe ich bei einer Freundin, in New Jersey, auf der Dachterrasse. Endlich hat der Regen aufgehört. Dort, wo einmal das World Trade Center stand, ist eine Installation zu sehen, zwei blaue Lichtsäulen, die den Himmel abtasten. Sie erinnern ein bisschen an die Suchscheinwerfer, die Batman alarmieren.
Das ist passend, denn Batman lebt ja in New York (oder in Gotham City, wie sie es im Comic nennen), und es ist seine Aufgabe, die Stadt zu retten.
Die Mitbewohnerin meiner Freundin hat einen kleinen, weißen, süßen Hund, einen Malteser. Ganz genau die gleiche Sorte Hund wie der, dem Leona Helmsley, die jüngst verstorbene „Queen of Mean“, die Königin der Gemeinheit, zwölf Millionen Dollar hinterließ. Die Hundebesitzerin fand das nicht so komisch. Aber der Malteser fing an, mich zu lieben, als ich ihn mit Käse fütterte. Wahrscheinlich ein männlicher Malteser.
- Datum 14.09.2007 - 06:42 Uhr
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Offenbar sind die beiden Clintons als zugereiste "Beute-New Yorker" (sie aus Chicago, er aus Arkansas) in der Stadt selbst gar nicht so beliebt wie die beiden Bürgermeister, die sich unters Volk mischen und im schnodderigen New Yorker Dialekt mit den Leuten reden. Frau Clintons Stimmen kommen wohl eher aus den Industriestädten des (sehr ausgedehnten) gleichnamigen Staats, den sie als Senatorin vertritt.
In H. Clinton's Autobiographie 'Gelebte Geschichte' ist gegen Ende des Buches nachzulesen, dass Giuliani bei der Senatswahl im Jahr 2000 'fast gar keinen Wahlkampf' betrieben hatte, sondern 'faul' gewesen war und sich mit wenigen Veranstaltungen innerhalb N.Y.C. begnügte. Gerade diese Tatsache machte sie sich zunutze, indem sie bewusst 'alle 62 Counties' (Wahlbezirke) des Staates New York bereiste. Sie schreibt weiter, Giuliani habe sich seinen Namen allein nach der Katastrophe 9-11 als 'Tröster der Nation' gemacht, aber auch dadurch, dass während seiner beiden Amtszeiten als Bürgermeister, durch eine massive Aufstockung der Polizeipräsenz, 'Gotham City' wieder zu einer 'ausgehsicheren Stadt' wurde! Bill's Funktion gegenüber der Senatorin Clinton ist *lediglich* die eines politischen Beraters. Icarus
In H. Clinton's Autobiographie 'Gelebte Geschichte' ist gegen Ende des Buches nachzulesen, dass Giuliani bei der Senatswahl im Jahr 2000 'fast gar keinen Wahlkampf' betrieben hatte, sondern 'faul' gewesen war und sich mit wenigen Veranstaltungen innerhalb N.Y.C. begnügte. Gerade diese Tatsache machte sie sich zunutze, indem sie bewusst 'alle 62 Counties' (Wahlbezirke) des Staates New York bereiste. Sie schreibt weiter, Giuliani habe sich seinen Namen allein nach der Katastrophe 9-11 als 'Tröster der Nation' gemacht, aber auch dadurch, dass während seiner beiden Amtszeiten als Bürgermeister, durch eine massive Aufstockung der Polizeipräsenz, 'Gotham City' wieder zu einer 'ausgehsicheren Stadt' wurde! Bill's Funktion gegenüber der Senatorin Clinton ist *lediglich* die eines politischen Beraters. Icarus
In H. Clinton's Autobiographie 'Gelebte Geschichte' ist gegen Ende des Buches nachzulesen, dass Giuliani bei der Senatswahl im Jahr 2000 'fast gar keinen Wahlkampf' betrieben hatte, sondern 'faul' gewesen war und sich mit wenigen Veranstaltungen innerhalb N.Y.C. begnügte. Gerade diese Tatsache machte sie sich zunutze, indem sie bewusst 'alle 62 Counties' (Wahlbezirke) des Staates New York bereiste. Sie schreibt weiter, Giuliani habe sich seinen Namen allein nach der Katastrophe 9-11 als 'Tröster der Nation' gemacht, aber auch dadurch, dass während seiner beiden Amtszeiten als Bürgermeister, durch eine massive Aufstockung der Polizeipräsenz, 'Gotham City' wieder zu einer 'ausgehsicheren Stadt' wurde! Bill's Funktion gegenüber der Senatorin Clinton ist *lediglich* die eines politischen Beraters. Icarus
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