Biosprit Ernüchternde Klimabilanz

Beim Anbau von Raps und Mais für Biosprit wird massiv gedüngt. So entsteht das klimaschädigende Lachgas, dass 300 Mal gefährlicher ist als Kohlendioxid. Die Biosprit-Branche steht erneut in der Kritik.

Biosprit ist klimaschädlicher als Benzin, schreibt der deutsche Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen in einer neuen Studie. Durch den Anbau der gängigen Energiepflanzen wie Raps und Mais werde demnach etwa doppelt so viel klimaschädigendes Lachgas freigesetzt, als Forscher – insbesondere des Weltklimarates IPCC – bislang angenommen hatten. Lachgas (Di-Stickstoffoxid) ist etwa 300 Mal so gefährlich für das Klima wie das bekannte Treibhausgas Kohlendioxid. Es entsteht vor allem durch kleine Mikroorganismen, die es beim Abbau der Dünger-Nährstoffe freisetzt.

Crutzen liefert mit seiner noch nicht vollständig veröffentlichten Studie den Kritikern des Biosprits neue Argumentationshilfe. Erst Mitte Juli hatte der Sachverständigenrat für Umweltfragen in einem Sondergutachten gewarnt , dass der starke Dünger- und Pestizideinsatz bei Raps und Mais die Umwelt zusätzlich belastet.

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„Die Politik hat die falschen Entscheidungen getroffen und gedacht, sie hätte mit Biosprit die Lösung gefunden“, sagt Jörg Feddern, Energieexperte von Greenpeace. „Man muss aber jeden alternativen Treibstoff viel genauer auf seine ökologische Wirkung hin hinterfragen.“ Zustimmung bekommt er von Hans-Josef Fell, dem energiepolitischen Sprecher der Grünen. „Bislang galt die Annahme, dass Biosprit nur mit Höchstleistungslandwirtschaft und viel Dünger möglich ist“, sagt er. „Aber wir müssen ihn naturnah und sozial verträglich anbauen, dann ist die Entscheidung ´pro Biosprit` auch richtig.“ Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit ein Zertifikat für Biomasse, das solche Mindeststandards garantieren soll.

Angesichts der Crutzen-Studie gibt man sich beim Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie gelassen, zumindest nach außen hin. „Die Geschichte mit dem Lachgas ist ein Uralt-Argument“, sagt Geschäftsführerin Petra Sprick. „Es gibt auch Studien, die zeigen, dass man durch Biosprit die Treibhausgasemissionen um 70 Prozent senkt im Vergleich zu fossilem Diesel.“

Tatsächlich wird Crutzens Studie auch in Fachkreisen heftig diskutiert. Wie die „Royal Society of Chemistry“ aus London berichtet, kritisieren Experten etwa seinen Ansatz, die Lachgasemissionen in der Landwirtschaft zu berechnen. Crutzen habe dabei die Mengen aus der Zeit ohne Düngereinsatz, also im vorindustriellen Zeitalter, mit heute verglichen. Das sei allerdings nicht möglich, weil auch früher zusätzliches Lachgas in der Landwirtschaft frei wurde.

Auch die „Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen“ (Ufop) des Deutschen Bauernverbands kritisiert die Methodik. „Man kann Ackerbaustandorte weltweit nicht in einem Durchschnittswert zusammenfassen“, so Ufop-Referent Dieter Bockey. „Böden in den USA können eine ganz andere Menge Lachgas emittieren als welche in der Mecklenburger Börde.“

Trotz der umstrittenen Methodik: Immer klarer wird, dass die Biokraftstoffbranche offensichtlich nicht so grün ist, wie ihr Name verspricht. „Der Einsatz von Düngern verstärkt zudem andere negative Effekte“, erklärt Sven Gärtner vom Institut für Energie und Umweltforschung in Heidelberg. Saurer Regen kann Pflanzen schädigen, Dünger im Wasser fördere unkontrolliertes Algenwachstum. Vor allem aber würden die Anbauflächen immer begehrter. Wird dort Raps für Biosprit angebaut, steht die Fläche nicht mehr für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung. „Das sind Entwicklungen, die man kritisch betrachten muss“, so Gärtner.

Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace fordern deswegen neue Prioritäten. Wenn schon nicht Lebensmittel, dann solle man aus Biomasse auch nicht Sprit, sondern besser Strom und Wärme erzeugen. Am besten mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Statt auf grüne Treibstoffe zu setzen, müsse die Wirtschaft endlich effizientere Autos anbieten. „Wir brauchen endlich das Drei-Liter-Auto“, fordert Feddern von Greenpeace.

 
Leser-Kommentare
  1. Die Zeit der röhrenden Motoren nähert sich dem Ende. Zu ineffizient ist die Verbrennung und damit der Wirkungsgrad. Zu groß die Autos, die meist eine Einzelperson transportieren. Daran ändert auch der sog Biosprit nichts.

  2. und die produktion des 3-liter lupos wurde wegen mangelnder nachfrage eingestellt...

  3. Das immer wieder geforderte 3-Liter-Auto gabs ja schon, in Form eines Lupos mit 1,0 Liter Hubraum wenn ich mich jetzt nicht täusche, nur fährt bzw. fuhr das kaum jemand. Kann ich auch gut verstehen, ich würde mir auch keinen Lupo kaufen. Und in jedem anderen Auto mit normaler Größe (Golf, Leon,...) kommt man mit ca. 50 PS nunmal nicht vom Fleck und mehr Leistung bieten die aktuellen 1-Liter Benzinmotoren (zumindest serienmäßig) noch nicht.
    Die meisten Strecken die ich fahre bin ich auch meistens alleine oder höchstens zu zweit (Fahrgemeinschaft zur Arbeit), d.h. ein Kleinwagen ala Lupo würds auch tun, nur fahr ich halt auch gelegentlich (wenn auch die wenigste Zeit davon) mit mehreren Personen irgendwohin und da wirds im Lupo halt eng. Ich denke das geht den meisten anderen Leuten auch so...

    Die einzigste Möglichkeit ist da m.E. eine starke Leistungssteigerung kleiner/verbrauchsarmer Motoren, denn alles andere wird sich auf dem Markt nicht behaupten. An der Größe der Autos, der Leistung und allgemein an den Ansprüchen der deutschen Autofahrer wird sich nichts ändern.

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    "Und in jedem anderen Auto mit normaler Größe (Golf, Leon,...) kommt man mit ca. 50 PS nunmal nicht vom Fleck"
    DAS ist die deutsche Einstellung, und deshalb wird es auch nix mit all den Plänen von Grün über Rot bis Schwarz.
    Naja, ich fahr ja auch gerne sicher, schnell, klimatisiert, komfortabel....und ein bisschen mehr Klimaerwärmung hätte dem letzten Sommer echt gut getan!!

    Es gab nicht nur den Lupo, sondern auch den Audi A2, der immer wieder vergessen wird. Ich fahre einen 3 Liter-A2 seit 4 Jahren, und da passt soviel rein wie in einen Golf und der geht außerdem nie kaputt. Super Auto also. Daß der ebenso wie der drei Liter Lupo nicht gekauft wurde ist mir völlig unverständlich. Wenn man die Spriterparnis auf die gesamte Nutzungsdauer umrechnet war der auch nicht zu teuer. Aber so langfristig rechnet wohl keiner.

    "Und in jedem anderen Auto mit normaler Größe (Golf, Leon,...) kommt man mit ca. 50 PS nunmal nicht vom Fleck"
    DAS ist die deutsche Einstellung, und deshalb wird es auch nix mit all den Plänen von Grün über Rot bis Schwarz.
    Naja, ich fahr ja auch gerne sicher, schnell, klimatisiert, komfortabel....und ein bisschen mehr Klimaerwärmung hätte dem letzten Sommer echt gut getan!!

    Es gab nicht nur den Lupo, sondern auch den Audi A2, der immer wieder vergessen wird. Ich fahre einen 3 Liter-A2 seit 4 Jahren, und da passt soviel rein wie in einen Golf und der geht außerdem nie kaputt. Super Auto also. Daß der ebenso wie der drei Liter Lupo nicht gekauft wurde ist mir völlig unverständlich. Wenn man die Spriterparnis auf die gesamte Nutzungsdauer umrechnet war der auch nicht zu teuer. Aber so langfristig rechnet wohl keiner.

  4. Wer macht eigentlich in Deutschland die Klimapolitik ?

    Da beschließt die EU, dass bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des Treibstoffes für den Verkehr Biosprit sein muss, die Bundesregierung peilt sogar 20 Prozent an. Und natürlich wird der Anbau und der Verbrauch tüchtig subventioniert. Und natürlich sind deshalb erhebliche Fabrikationsanlagen hochgezogen worden.

    Und dann stellt sich heraus, dass die EU nicht nur den Entwicklungsländern Brotgetreide wegkauft, so dass es, wie z. B. in Mexiko, der Preis für Mais um 300 % steigt, und es zu Volksaufständen kommt. In Indonesien, aber nicht nur dort, wird Wald abgeholzt, um Platz zu schaffen für den Anbau von Palmen zur Gewinnung von Palmöl. In Deutschland werden langsam die Anbauflächen für Brotgetreide rar.

    Jetzt wird bekannt,

    ´durch den Anbau der gängigen Energiepflanzen wie Raps und Mais werde demnach etwa doppelt so viel klimaschädigendes Lachgas freigesetzt, als Forscher – insbesondere des Weltklimarates IPCC – bislang angenommen hatten. Lachgas (Di-Stickstoffoxid) ist etwa 300 Mal so gefährlich für das Klima wie das bekannte Treibhausgas.

    Eine der Ursachen für die verstärkte Gewinnung von Biodiesel ist sicherlich das Drängen der Politiker, dass unbedingt etwas, offensichtlich egal was, gegen die angebliche Klimakatastrophe getan werden muss. Und zwar sofort, wie sich die Bundeskanzlerin immer wieder äußert.

    Aber auch den Klimaforschern, die immer lauthals die Alarmglocken läuten, ist der Vorwurf zu machen, dass sie ihre Vorschläge nicht ausreichend prüfen.

    Und der Grünen Bewegung, die sich offensichtlich wieder als unschuldig darstellt, ist der Vorwurf zu machen, ihre Forderungen leichtsinnig in die Politik und die Öffentlichkeit getragen zu haben.

  5. Also wirklich,

    das ist Allgemeinbildung, wenn nicht, läuft etwas gigantisch schief in der Schule (Universität) - auch ohne Pisa-Studien!

    Für mich ist das, was da als N_E_U publiziert wird, ein alter Hut. Poltische Tiefflieger wie R. Koch oder A. Ypsilanti (!) machen sich für Biosprit stark. Mit solchen Spitzenleuten sind CDU und SPD in Hessen nicht wählbar. Meine persönliche Polemik!

    In der Politik geht es einmal mehr um Gruppen-Egoismen (bitte nehmt Abstand von Ausdrücken wie Gruppeninteressen). Im hessischen Wahlkampf spielte anfangs der Biosprit eine Rolle; eine "positive". Biosprit ist ökologisch, wird gefördert, die hess. Landwirte bekommen Absatzgarantien/Subventionen...

    Mann, Mann, Mann!

    In Hessen gibt es ökologisch in Punkto Biosprit einen Wettbewerb der Inkompetenz. Es wird um jede Wählerstimme gekämpft, koste es das Allgemeinwohl, was es wolle.

    Ich frage mich, wie kommen wir zu einer Bildung, dass solche Aussagen von Prof. Dr. Crutzen nicht mehr nötig sind. Bin ich etwa Teil einer Elite? Dann gute Nacht Deutschland!

    Damit mein Beitrag nicht wieder von der Kommentarseite gelöscht wird, noch eine inhaltliche Ergänzung: Herr Prof. Dr. Crutzen hat als Atmosphärenchemiker etwas vergessen. N2O enthält Stickstoff und ist Teil der troposphärischen Stickstoffchemie. Und wir haben nicht nur ein Treibhausproblem, sondern bald auch ein Trinkwasserproblem. In Form von überhohen mannigfachen Stickstoffeinträgen in unsere Böden. Nicht nur flüssige (Landwirtschaft), sondern auch andere, gasförmige (Landwirtschaft, Verkehr...), womit sich der Kreis zum Lachgas schließt.

    Wann wird endlich einmal das Stickstoff-Problem angegangen? Auch hier ist es 5-vor-12. Saftlinge als eine Art Indikatoren (wer sich auskennt, für die Experten unter Ihnen) sterben in D. so langsam aus. Aber egal!

    Was ist eigentlich mit den *Grünen*? Wo sind sie geblieben? Vielleicht ist grüne Politik bei den Linken besser aufgehoben? Aber das ist eine gänzlich andere Diskussion.

    Gruß
    Bernhard Schülke

    • hollo
    • 26.09.2007 um 18:42 Uhr

    Es ist doch nicht richtig Biosprit zu verdammen weil er aus den falschen Pflanzen gewonnen wird.

    Pflanzen für Biodiesel müßten als Fruchtfolge angebaut werden. z.b. im Frühjahr vor der Rübensaat. Früher haben die Bauern oft Hanf angebaut und danach Rüben. So wurde die Unkrautbildung verhindert weil die Hanfpflanze den Boden bedeckt.

    Da wünsch ich mir schon ein paar bessere Vorschläge von Greenpeace und den Superexperten.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenigstens Sie setzen sich inhaltlich etwas mit dem Thema auseinander. Die nach Ihnen nicht, die trollen mehr oder minder.

    Warum soll Greenpeace bessere Vorschläge machen? Das ist ein bißchen zynisch. Wenn dann ist das Aufgabe der Industrie oder der Forschungsinstitute.

    Die Aussage mit der Fruchtfolge, wenn Sie denn zu einer Art echtem Kohlenstoffrecycling führen würde, das ist worauf Sie hinauswollen, löst trotzdem nicht einen weiteren schwerwiegenden Konflikt auf.

    Das ist der Konflikt zwischen Ernährung und Mobilität. Die Hungersnöte aufgrund weltweiter Nahrungsverknappung (jedem 2. Chinesen seinen Lupo!) löst die Dreifelderfruchtfolge mit Sicherheit nicht.

    Extensive Monokulturen führen in die Katastrophe der Umweltzerstörung. Das müssen Sie mir so glauben, im Zweifel bilden Sie sich bitte weiter. Beispiele hierfür gibt es nämlich genug.

    Wenigstens Sie setzen sich inhaltlich etwas mit dem Thema auseinander. Die nach Ihnen nicht, die trollen mehr oder minder.

    Warum soll Greenpeace bessere Vorschläge machen? Das ist ein bißchen zynisch. Wenn dann ist das Aufgabe der Industrie oder der Forschungsinstitute.

    Die Aussage mit der Fruchtfolge, wenn Sie denn zu einer Art echtem Kohlenstoffrecycling führen würde, das ist worauf Sie hinauswollen, löst trotzdem nicht einen weiteren schwerwiegenden Konflikt auf.

    Das ist der Konflikt zwischen Ernährung und Mobilität. Die Hungersnöte aufgrund weltweiter Nahrungsverknappung (jedem 2. Chinesen seinen Lupo!) löst die Dreifelderfruchtfolge mit Sicherheit nicht.

    Extensive Monokulturen führen in die Katastrophe der Umweltzerstörung. Das müssen Sie mir so glauben, im Zweifel bilden Sie sich bitte weiter. Beispiele hierfür gibt es nämlich genug.

  6. "Und in jedem anderen Auto mit normaler Größe (Golf, Leon,...) kommt man mit ca. 50 PS nunmal nicht vom Fleck"
    DAS ist die deutsche Einstellung, und deshalb wird es auch nix mit all den Plänen von Grün über Rot bis Schwarz.
    Naja, ich fahr ja auch gerne sicher, schnell, klimatisiert, komfortabel....und ein bisschen mehr Klimaerwärmung hätte dem letzten Sommer echt gut getan!!

  7. Es gab nicht nur den Lupo, sondern auch den Audi A2, der immer wieder vergessen wird. Ich fahre einen 3 Liter-A2 seit 4 Jahren, und da passt soviel rein wie in einen Golf und der geht außerdem nie kaputt. Super Auto also. Daß der ebenso wie der drei Liter Lupo nicht gekauft wurde ist mir völlig unverständlich. Wenn man die Spriterparnis auf die gesamte Nutzungsdauer umrechnet war der auch nicht zu teuer. Aber so langfristig rechnet wohl keiner.

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    Ich fahre auch einen A2 1.2 TDI, habe einen Rußpartikelfilter nachrüsten lassen.
    Auf mittlerweile 237.000 km Strecke bin ich kein mal stehen geblieben.
    Die Kilometerkosten liegen bei 16,5 Cent.
    Der Verbrauch bei exakt 3,2 l/100 km über die gesamte, gefahrene Strecke und das bei mitlaufender Klimaautomatik.
    Langsam? Nö. Im Ökomodus 160 Km/h, im Normalmodus nach Tachometer bis 185 Km/h.
    Keine Beschleunigung? Nö. Dank 860 Kg Leergewicht, ESP und TDI-Motor hat der an der Ampel einen Wumm wie ein Sportwagen, zumindest mehr als mein 323CI, den ich vorher hatte.
    Kleinwagen? Nö. Ich bin 2 m groß und sitze in dem Auto besser als im 5er BMW. Und Rücksitze raus und Kühlschrank rein oder zu zweit mit 5 Dackeln samt ihren Boxen und Gepäck in den Urlaub? Kein Problem.
    Aussehen? Naja. Finde ich auch nicht so toll, aber die Aerodynamik ist halt die beste aller bis jetzt produzierten PKWs weltweit.

    Dank Alu Space Frame und einer grundsoliden Technik wird das Auto wohl noch mal 250.000 Km fahren. Dann, so hoffe ich, sind die Hersteller soweit, ähnlich gute Autos auf den Markt zu bringen.

    Ich fahre auch einen A2 1.2 TDI, habe einen Rußpartikelfilter nachrüsten lassen.
    Auf mittlerweile 237.000 km Strecke bin ich kein mal stehen geblieben.
    Die Kilometerkosten liegen bei 16,5 Cent.
    Der Verbrauch bei exakt 3,2 l/100 km über die gesamte, gefahrene Strecke und das bei mitlaufender Klimaautomatik.
    Langsam? Nö. Im Ökomodus 160 Km/h, im Normalmodus nach Tachometer bis 185 Km/h.
    Keine Beschleunigung? Nö. Dank 860 Kg Leergewicht, ESP und TDI-Motor hat der an der Ampel einen Wumm wie ein Sportwagen, zumindest mehr als mein 323CI, den ich vorher hatte.
    Kleinwagen? Nö. Ich bin 2 m groß und sitze in dem Auto besser als im 5er BMW. Und Rücksitze raus und Kühlschrank rein oder zu zweit mit 5 Dackeln samt ihren Boxen und Gepäck in den Urlaub? Kein Problem.
    Aussehen? Naja. Finde ich auch nicht so toll, aber die Aerodynamik ist halt die beste aller bis jetzt produzierten PKWs weltweit.

    Dank Alu Space Frame und einer grundsoliden Technik wird das Auto wohl noch mal 250.000 Km fahren. Dann, so hoffe ich, sind die Hersteller soweit, ähnlich gute Autos auf den Markt zu bringen.

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