BIRMA

Tote, Verletzte und ein Ultimatum

© Reuters Video

Die Lage in Rangun wäre am Donnerstag beinahe eskaliert: Die Militärjunta drohte mit einer "extremen Aktion", sollten sich die Proteste nicht auflösen. Dann ergriffen die Menschen die Flucht Trotz internationaler Warnungen hat die Militärregierung in Birma die Daumenschrauben gegen die Demokratiebewegung stärker angezogen. Etwa 200 mit Gewehren bewaffnete Soldaten und Polizisten zogen durch die Straßen und gaben Warnschüsse ab. Nach Medienberichten flüchteten die Menschen, als die Soldaten begannen, in die Menge zu schiessen. Dabei kamen neun Demonstranten ums Leben, darunter mindestens ein Ausländer - ein Fotograf aus Japan. Die Regierung in Tokio bestätigte, dass bei einer Leiche ein japanischer Pass gefunden wurde.
Leser-Kommentare
    • andrku
    • 27.09.2007 um 10:40 Uhr

    ...wie weit die Mönche mit Gewaltfreiheit kommen. Bin echt gespannt.

    Bei der UN die selbe Handlungsunfähigkeit wie immer. Peinlich und traurig. Wozu brauchen wir die UN, wenn sie ausgerechnet in Krisen, nicht im Geringsten handlungsfähig ist?

    MfG
    AKu

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    treffend gesagt, andrku.
    unglaublich peinlich wie bei einer so klaren sache die UN nicht in der lage ist, zu handeln. vieles wird uns für gut und richtig verkauft, aber an den taten und entwicklungen sieht man, was wirklich geleistet wird. viel zu wenig, viel zu inkonsequent.

    treffend gesagt, andrku.
    unglaublich peinlich wie bei einer so klaren sache die UN nicht in der lage ist, zu handeln. vieles wird uns für gut und richtig verkauft, aber an den taten und entwicklungen sieht man, was wirklich geleistet wird. viel zu wenig, viel zu inkonsequent.

  1. treffend gesagt, andrku.
    unglaublich peinlich wie bei einer so klaren sache die UN nicht in der lage ist, zu handeln. vieles wird uns für gut und richtig verkauft, aber an den taten und entwicklungen sieht man, was wirklich geleistet wird. viel zu wenig, viel zu inkonsequent.

    Antwort auf "Mal sehen..."
  2. Das Problem einer internationalen Organisation ist, dass sich die Nationen der Welt gegenseitig neutralisieren. Wenn immer irgend ein Entschluss gefasst werden soll, finden sich sofort Länder auf der Gegenseite, um die UN zur Handlungsunfähigkeit verurteilen. Im Falle der kommunistischen Militärdiktatur in Birma (wie auch in Nordkorea und Tibet) ist es das kommunistische China, im Falle von Irak waren es Schröder und Putin, die eine gemeinsame UN-Aktion torpedierten. Es ist beinahe unmöglich, sich einen UN-Entschluss vorzustellen, der von sämtlichen Mitgliedern (einschließlich Ahmadinasched, Chavez, dem "lieben Führer" von Nordkorea usw) akzeptiert wird.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service