Schöner Hören
Musik als Mitbewohner
Wie man sich ein klangvolles Zuhause einrichtet: 15 Hamburger zeigen ihre Musikanlage und erzählen aus ihrem tönenden Alltag. Eine kleine Sozialstudie
. Die Vinylschallplatte gibt es seit fast 60 Jahren,
, und das MP3-Format ist noch ein Teenager.
Muss man alle Formate sammeln? Wie lebt es sich mit Musik? Und wie sieht's dann im Zimmer aus?
Wir haben 15 Hamburger über ihr Wohnen mit Musik befragt und ihre Anlagen fotografiert.
- Datum 06.11.2007 - 04:16 Uhr
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Gruseliges Schauspiel deutscher Mittelmäßigkeit in schwarzen Plasteboxen. Vielleicht kommt man in HH ja nochmal dort an wo ernsthaftes Musikhören beginnt. Einstweilen viel Vergügen und Gruß,
Allons!
Ich hoffe nicht, dass dies eine repräsantive Auswahl für Hamburg ist.
Die Bilder passen nicht im geringsten zum Text. Bis auf 2 Anlagen nur lieblos in Regale und Schränke gepresster Schrott.
... mehr als enttäuscht. Wenn die Anlagen was über den Musikgeschmack aussagen, möcht ich nirgends zuhören. Von der sonstigen Einrichtung ganz zu schweigen ...
Der Text und die Fotos passen größtenteils durchaus zusammen. Die gezeigten "Anlagen", ergänzt um die Texte machen doch sehr deutlich, dass es hier weniger um Musik hören und Geniessen geht, sondern um Hintergrundbeschallung zur Arbeit, zum alltäglichen Wohnen, gar zum Duschen. Ist ja auch in Ordnung.
Wer wirklich gern Musik hört und das auch gezielt praktiziert, egal welche Musikrichtung bevorzugt wird, braucht dafür eben doch etwas mehr: 1. Eine gute Tonquelle wie CD/DVD-Audioplayer oder Plattenspieler , evtl. sogar ein Tapedeck, Verstärker und ordentliche Lautsprecher.
Im Gegensatz zu den gezeigten "Anlagen" nehme ich an, dass sich in Hamburg auch Haushalte finden lassen, bei denen das Kulturgut Musik in das Wohnumfeld integriert ist und neben der Funktion auch optisch-ästhetische Ansprüche erfüllt.
schlimmer noch als die anlagen finde ich die leute, zu denen diese anlagen gehören. man könnte glauben, ganz hamburg bestehe nur aus gutaussehenden "kreativen" oder "akademikern", die alle so ende 20, anfang 30 sind. soviel jedenfalls zum thema "sozialstudie", wie es im titel angekündigt wird.
warum nicht mal den rentner in barmbek mit seinem radio fotografieren? oder die türkische familie in jenfeld? oder die reihenhausbewohner in henstedt-ulzburg?
mal ehrlich, wenn ich mich über die musikalischen vorlieben meiner eigenen yuppieszene informieren möchte, dann gehe ich auf privatpartys in die schanze und fotografiere die anlagen der gastgeber mit meiner handykamera.
da fehlt dann zwar dieses künstlich/arrangiert/ästhetisierte der fotografien, aber inhaltlich ist es ungefähr ähnlich.
bisschen mehr blick über den tellerrand wäre jedenfalls fein, auch bei so U-themen.
warum nicht mal den rentner in barmbek mit seinem radio fotografieren?
oder die türkische familie in jenfeld? oder die reihenhausbewohner in
henstedt-ulzburg?hm, gute idee. setzen wir auf die liste! :)Ulrich Stock, ZEIT online Musik
...was ist denn hier los? versuchen sie doch mal, das, was sie sagen, vernünftig zu argumentieren. ich sehe interessante ansätze, das könnte in der tat spannend werden. es darf gerne auch pointiert vorgetragen werden, hab ich wirklich nichts gegen. es müsste nur inhaltlich schlüssig und grammatikalisch korrekt sein. insbesondere bei den nach guter FAZ-manier vorgetragenen lateinischen sprichworten habe ich so meine zweifel.aber das wissen sie als alter lateiner doch sicher besser als ich, ne.
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