Bahn Neue Streiks ab Donnerstag

Unmittelbar nach Ablauf ihres Ultimatums an die Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL neue Arbeitsniederlegungen angekündigt - diesmal ganztägig

Von Donnerstag an seien Streiks im Regionalverkehr wahrscheinlich, sagte der GDL-Vorsitzende Manfred Schell am Dienstag am Rande einer Sitzung des Hauptvorstands seiner Gewerkschaft. Die Arbeitsniederlegungen würden nicht mehr nur drei Stunden, sondern den ganzen Tag dauern.

Die GDL hatte der Bahn eine Frist bis Dienstag 13.00 Uhr gesetzt, ein neues Angebot vorzulegen. Der Bahn-Vorstand hatte das jedoch abgelehnt. Das Unternehmen hatte der GDL zuletzt 10 Prozent mehr Gehalt angeboten, dafür sollten die Lokführer allerdings zwei Stunden mehr pro Woche arbeiten. Das wies die Gewerkschaft zurück.

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Am vergangenen Freitag hatten die in der GDL organisierten Lokführer für drei Stunden die Arbeit niederlegt. Die Bahn sorgte mit einem Notfahrplan dafür, dass in dieser Zeit dennoch zumindest ein Teil der Züge verkehrt. Allerdings wurde dadurch der Zugbetrieb den ganzen Tag über ausgedünnt. Diesmal will die GDL vorher keine detaillierten Streikpläne ankündigen, um der Bahn keine Chance zu geben, sich vorzubereiten.

 
Leser-Kommentare
  1. Ob an den Gerüchten wohl was dran ist, dass die Ausbildung zum Lokführer nur 4 Wochen betragen soll? Für gut 2.000 Euro Grundgehalt im Monat würde ich jedenfalls gerne den Job machen, zumal ich dann geregelte Arbeitszeiten hätte und nicht wie jetzt eine 60-Stunden-Woche für das gleiche Geld. Und gegen Schichtzulagen und Überstundenvergütung hätte ich auch nichts einzuwenden.

  2. Liebe Gewerkschaft und liebe Bahn,
    bitte bedenkt doch bei eurem Gerangel um irgendeine Einigung, dass es viele Menschen gibt, die tagtaeglich auf die Bahn angewiesen sind und die nichts dafuer koennen, dass sich beide Parteien nicht einig werden.
    Nachdem die Bahn nun aber schon wieder die Preise erhoeht, koennte sie das zusaetzliche Geld wenigstens nutzen, um dieses endlose Gerangel zu beenden.

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