Armut
Würde im Elend
Der Fotograf G.M.B. Akash bildet die Armut ab. Eine Foto-Reportage aus Bangladesch
Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Erde. Und eines mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Rund 147 Millionen Menschen leben im Delta von Ganges, Brahmaputra und Meghna. Die meisten von ihnen sind sehr arm. Der Fotograf G.M.B. Akash hat ihr Leben mit der Kamera festgehalten. "Ich sehe es als meine Aufgabe an, mit meinen Fotos denen eine Chance zu geben, die sonst keine Chance haben, auf ihre Lebensumstände aufmerksam zu machen", sagt er. Lange lebt Akash mit den Menschen zusammen, die er abbilden will. So entstehen Fotos besonderer Intimität und Nähe, die für sich selbst sprechen. Sie sollen zur Botschaft werden. "Ich liebe mein Land, und ich zeige, was schiefläuft, in der Hoffnung, eine Situation zu verändern", sagt Akash.
Seit einem Jahr lebt G.M.B. in Hamburg. Sein Land musste er vorübergehend verlassen, weil er dort angefeindet wurde. Akash hatte misshandelte Jungen in Moscheen abgelichtet. Auch in Deutschland ist er seiner Mission treu geblieben: Er fotografierte die Armut.
- Datum 11.10.2007 - 06:04 Uhr
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