Armut
Einsame Blicke
Der Fotograf G.M.B. Akash bildet die Armut ab. Eine Foto-Reportage aus Hamburg
"Wer sind die?", fragt G.M.B. Akash. Der Fotograf aus Bangladesch lebt für ein Jahr in Hamburg. Aus seiner Heimat floh er vorübergehend, weil er dort misshandelte Jungen in Moscheen fotografiert hatte und dafür angefeindet wurde. In Deutschlands zweitgrößter Stadt traf er auf großen Reichtum - und auf viele Obdachlose. "Warum gibt es die hier? In einem der reichsten Länder der Erde!" Seinen Schock verarbeitet Akash, der sonst arme Menschen in seiner Heimat abbildet, in zwei Fotoserien. Die Bilder sprechen für sich selbst. "Vielleicht ist es die Einsamkeit, die man hier in den Gesichtern vieler Armer sieht", sagt Akash.
- Datum 17.10.2007 - 14:33 Uhr
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