Elite-Unis

Sechs aus acht

Es geht um viel Geld und vor allem viel Prestige: Politik und Wissenschaft haben sechs weitere Elite-Unis gekürt. Diese acht Hochschulen schafften es mit ihren Zukunftskonzepten bis in die Endrunde. Überfüllte Hörsäle, faule Studenten und Professoren, Unterfinanzierung, Forschungslücken, kaum internationale Strahlkraft - die deutschen Hochschulen kämpfen an vielen Fronten. Sie brauchen mehr Geld und Nachwuchsforscher, engagierte Landesregierungen, die den Uni-Präsidenten mehr Autonomie einräumen. 2005 fanden Politik und Wissenschaft einen Kompromiss, um der defizitären Hochschullandschaft in Deutschland auf die Sprünge zu helfen: . Im Oktober 2006 wurden die TU Karlsruhe, die TU und LMU in München zu ersten "Elite-Unis" gekürt. Für die diesjährige zweite Runde hatten sich 27 Hochschulen mit ihren "Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung" bei der Gemeinsamen Kommission von DFG und Wissenschaftsrat beworben. Acht Hochschulen konnten schließlich die Endrunde erreichen.

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