Joachim Löw

Der coole Bundestrainer

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Wie es dazu kam, dass „der nette Herr Löw“ zur Stilikone wurde. Die Karriere Joachim Löws in Bildern. Er trägt häufig Stiefeletten, schmale schwarze Hosen, dezente farbige Pullover und Schals, wie ihn sonst nur die Männer aus der „Hugo Boss“-Werbung tragen. Einige Medien gaben ihm den Namen „Jogi-Cool“. Wenn Jürgen Klinsmann der Liebling aller Schwiegermütter war, finden an Joachim Löw auch deren Töchter gefallen. Seit mehr als einem Jahr ist er Cheftrainer der Deutschen Nationalmannschaft. Seine Erfolgsbilanz ist einzigartig. Noch nie zuvor war eine Mannschaft in der Qualifikation für eine EM oder WM so erfolgreich. Im Training lässt er seine Spieler zur Entspannung Yogaübungen machen, seine Scherze sind oft so trocken, dass einige sie nicht verstehen. Klinsmann war der emotionale Hexer, Löw dagegen ist ein neuer Trainertyp, einer, der mit seiner Lässigkeit überrascht. Fußballexperten sehen in ihm einen hintergründigen Strategen, taktischen Fachmann und ausgeklügelten Theoretiker. Er selbst sagt: „Autorität und Erfolg hat man erst, wenn man selbst sicher ist.“ Aber: Der 47-Jährige war sich nicht immer sicher. Bereits als Spieler musste er mit Misserfolgen und Zweifeln umgehen lernen.

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