Ausländerfeindlichkeit Erste Anklagen in Mügeln
Vier Mitgliedern des Mobs vor der Pizzeria "Piccobello" kann die Staatsanwaltschaft Volksverhetzung nachweisen. Ermittlungen wegen der Schlägerei aber laufen noch.
Zwei Monate haben die Ermittlungen gedauert, jetzt sind sie so gut wie abgeschlossen. Gegen zwei der acht Männer, die vor der Pizzeria „Piccobello“ in Mügeln randalierten, wird Anklage erhoben. Der Vorwurf lautet Volksverhetzung. Ein weiterer erhielt einen Strafbefehl, gegen einen vierten laufen die Untersuchungen noch. Die Ermittlungen gegen die übrigen vier wurden eingestellt.
Alle acht kamen aus Mügeln oder aus der näheren Umgebung. Sie waren Teil des Mobs von ungefähr 50 Menschen, der in der Nacht zum 19. August acht Inder vom Mügelner Stadtfest verjagte und zur Flucht in die Pizzeria trieb.
Einer der beiden vor einer Anklage stehenden Männer hat nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft zugegeben, dass er in der Nacht ausländerfeindliche Parolen gerufen hätte. Der zweite schweigt. Ihm wird neben Volksverhetzung außerdem vorgeworfen, mit einem Stein die Glastür neben der Pizzeria eingeworfen zu haben.
Einem dritten Mann, der ebenfalls das Brüllen von rechten Parolen zugab, wurde ein Strafbefehl über 1500 Euro wegen Volksverhetzung zugestellt. Sollte er diesen nicht akzeptieren, würde Anklage erhoben und eine Gerichtsverhandlung eröffnet. Das Verfahren gegen einen 22-Jährigen sei noch nicht ganz abgeschlossen, erklärte die Staatsanwaltschaft.
In vier Fällen hätte sich der Verdacht der Volksverhetzung nicht bestätigt, hieß es. Den Männern habe man nur nachweisen können, dass sie in der Menge standen. Dass sie etwas taten oder brüllten, sei ihnen nicht nachzuweisen.
Mit den Anklagen ist jedoch der Auslöser der Tat noch nicht geklärt. Begonnen hatte die Jagd auf die Inder im Festzelt auf dem Marktplatz. Was genau dort geschah und wer wen wie angriff, konnte die Staatsanwaltschaft bisher nicht ermitteln. Die Aussagen seien sehr widersprüchlich, hieß es. Es bedürfe dazu noch sehr akribischer und intensiver Arbeit, die noch nicht beendet sei.
Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht, dass es eine geplante Aktion gegen die Inder war. Allerdings hält sie auch eine bloße Festzeltprügelei für ausgeschlossen. Insgesamt 14 Menschen wurden bei der Schlägerei verletzt, wobei unklar sei, wie sich einige ihre Verletzungen zugezogen hätten. Derzeit laufen noch Ermittlungsverfahren gegen vier Deutsche und gegen vier Inder, alle wegen gefährlicher Körperverletzung.
- Datum 19.10.2007 - 13:08 Uhr
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- Quelle ZEIT online, dpa
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Als regelmäßiger Leser der ZEIT-Printausgabe und von ZEIT-online war ich erstaunt, welches Ausmaß die Berichterstattung zum Thema "Mügeln" einnahm.
Jeder Polizeibericht und jede Stellungnahme des Bürgermeisters und der Staatsanwaltschaft wurde kommentiert.
Interessant fand ich auch die Presseschau zu diesem Thema
http://www.zeit.de/online...
Was ich nicht finden kann, ist auch nur die kleinste Notiz zu folgendem Vorfall:
http://www.presseportal.d...
"Was ich nicht finden kann, ist auch nur die kleinste Notiz zu folgendem Vorfall:"
@AUSWEISER -
weil die Täter keine Deutschen waren, warum sonst? Araber und Türken dürfen so was, ohne das unsere "demokratischen" Medien davon Notiz nehmen.
Die Demokraten wissen nicht mehr was sie tun sollen. Sie stehen vor solchen Ereignissen, wie der berühmte Ochs vor dem geschlossenen Tor. Es wird immer ekelhafter wie man in diesem Land ganz demokratisch, jeden Tag mehr durch einseitige Berichterstattung belogen und manipuliert wird.
Die Demokraten haben die Demokratie verraten!
"Was ich nicht finden kann, ist auch nur die kleinste Notiz zu folgendem Vorfall:"
@AUSWEISER -
weil die Täter keine Deutschen waren, warum sonst? Araber und Türken dürfen so was, ohne das unsere "demokratischen" Medien davon Notiz nehmen.
Die Demokraten wissen nicht mehr was sie tun sollen. Sie stehen vor solchen Ereignissen, wie der berühmte Ochs vor dem geschlossenen Tor. Es wird immer ekelhafter wie man in diesem Land ganz demokratisch, jeden Tag mehr durch einseitige Berichterstattung belogen und manipuliert wird.
Die Demokraten haben die Demokratie verraten!
[entfernt, für diese polemische Hetze ist die ZEIT online nicht die geeignete Plattform/ Redaktion]
Aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und z.B. dem jüngsten Artikel zum Thema in stern online geht Folgendes hervor: Verschiedene Leute waren am Beginn der Auseinandersetzungen beteiligt. Einige Inder haben sich zudringlich verhalten und wurden deswegen zurechtgewiesen. Darauf kam es zu Handgreiflichkeiten, bei denen schließlich auch Inder Bierflaschen abschlugen und diese in die Menge warfen. Eine Flasche traf den 21-jährigen Ronny. Er verlor das Bewusstsein und ca. 1,5 Liter Blut, konnte aber gerettet werden.
Das ist anscheinend nicht so schlimm wie einige geistlose Parolen, die da in der angeheizten Stimmung (und dass sie unter diesen Umständen angeheizt war, kann man sich wohl vorstellen) fielen...
Man stelle sich einmal vor, es wäre umgekehrt gewesen: Dann hätten wir jetzt den Fall eines Nazi-Mobs, der auf brutalste Weise mit abgeschlagenen Bierflaschen ein Blutbad unter Ausländern angerichtet und einen Inder kaltblütig fast umgebracht hätte. Versuchter Mord aus Rassenhass, Generalbundesanwalt etc. etc.
"Was ich nicht finden kann, ist auch nur die kleinste Notiz zu folgendem Vorfall:"
@AUSWEISER -
weil die Täter keine Deutschen waren, warum sonst? Araber und Türken dürfen so was, ohne das unsere "demokratischen" Medien davon Notiz nehmen.
Die Demokraten wissen nicht mehr was sie tun sollen. Sie stehen vor solchen Ereignissen, wie der berühmte Ochs vor dem geschlossenen Tor. Es wird immer ekelhafter wie man in diesem Land ganz demokratisch, jeden Tag mehr durch einseitige Berichterstattung belogen und manipuliert wird.
Die Demokraten haben die Demokratie verraten!
Zuerst Danke an die Zeit für diesen sachlichen und ausgewogenen Bericht - es werden beide Seiten in den Blick genommen und relativ nüchtern die faktenlage versucht darzustellen. Solch ein bericht ist eine Wohltat - vor allem, da sie auch das "Nachhinein" eines Ereignisses, dasss tagelang die Schlagzeilen beherrscht hat, beleuchtet und den momentanen Stand der Dinge dort darstellt. Der kritik meiner Vorredner kann ich mich nicht ganz verschliessen, da wirklich massiv der Eindruck entsteht, dass bestimmt politische Strömungen massiv die medienlandschaft gerade im Nchrichtenwesen dazu benützen, ihre politischen Ansichten einseitig zu vertreiten, indem nicht mehr versucht wird neutral über Ereignisse zu berichten, einseite Darstellungen, zum Teil mit Lügen und irreführenden Verkürzungen arbeidend, die Lesermeinung im eigenen Sinne massiv unredlich zu beeinflussen. Berichte werden einseitig herausgepickt - und nicht mehr als Exempel bzl. statistisch erfasster Problembrennpunkte. Beispiele wie Mügeln oder auch Eva Herman sind dafür signifikant. Und das heutzutage im Zeichen des Internets, bei dem Informationen schwerlich nur noch geheim gehalten werden können fällt dies um so mehr auf. Die Integration von Ausländern ist partiell sehr erfolgreich verlaufen - keine Frage. Diese menschen sind eine echte Bereicherung für uns alle. Aber daraus abzuleiten, dass deshalb übner die Teile, die diese Integration nicht nur nicht geschafft haben, sondern sogar teilweise ablehnen und als einen verrat am "Eigenen" ansehen , die unsere Werte als dekatent und unsittlich empfinden und aus ihren religiösen oder ideologischen gründen heruas abschaffen wollen zu schweigen oder zu nivellieren, ist sehr nahe einer Biedermeier-Position. Menschen wollen zu uns kommen , sehr viele - mehr als wir letztendlich aufnehmen können, wenn man die weltweiten Flüchtlingsströme ansieht. Von daher ist zumindest eine auswahl in unseren Sinne sehr zu gerechtfertigt - einfach weil wir eben nicht jedem helfen können. Und es ist auch das Ausweisen von Personen sehr zu rechtfertgen, die unsere Werte fundamental ablehnen, um einfach Platz zu schaffen für Personen, die besser zu uns von ihrer inneren Bereitschaft passen. Wenn aber von der Politik und den Medien eine Stimmung verbreitet wird, nach der der Fremde darum schon "gut" sei, weil er fremd ist und alles einheimische darum schon "schlecht" sei, weil es das einheimische ist; wenn eine einseitige Berichterstattung stattfindet mit eienr einseitigen letztendlichen politischenn Botschaft, dann werden menschen dorthin gedrängt, wo sie politisch vielleicht gar nicht von den Grundposition hin wollen, aber hinmüssen, weil diese die einzigen sind, die ihre Forderungen und Ängste, sorgen noch ernst nehmen. Man muss IMHO mit aller deutlichkeit sagen: Am Anwachsen des Rechtsextremismus tragen die etablierten Medien und Parteien eine massive Mitschuld - viel bessere Steigbügelhalter für den Rechtsextremismus sind fast nicht mehr denkbar in dem momentanen Situation. Statt sinnendleerte Programme "gegen Rechts" wären das Wahrnehmen der Ängste und das darauf Eingehen auf die entsprechenden Problematiken angesagt - statt dessen werden Menschen z. B. zu Lehrgängen in Schulen geschickt, für die Diskriminierung und negative Pauschalisierungen bereits Rassismus sei - und somit Rechtsradikales gedankengut und die "Negative Energien an einem Ort spüren" können :P.
{entfernt wegen rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen/ Redaktion]
{entfernt wegen rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen/ Redaktion]
{entfernt wegen rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen/ Redaktion]
Die Zustaende in Amsterdam macht z.Zt.ueberall Schlagzeilen.Es wird berichtet dass dort muslimische Jugendliche die Bevoelkerung terrorisieren und mit krimineller Aktivitaet auffallen.Jetzt muss die niederlaendische Regierung sich drum bemuehen das Problem,dass durch zu grosse Toleranz entstanden ist mit haerteren Mitteln zu bekaempfen.In den Niederlanden ist ganz offenbar der Multi-Kulti Traum geplatzt.In Deutschland merken wir die ersten Anfaenge dieser Probleme auch seit laengerer Zeit.Es ist ganz einfach dass die Leute es satt haben von kulturfremden Menschen umzingelt zu sein,dass ganze Ortsteile fuer Einheimische zu No-Go Zone geworden sind und dass besonders tuerkische Jugendliche durch immer groessere Unverschaemtheiten auffallen die auch durch die Religion ihre Wurzeln haben. Es wird immer wieder von mehr Bemuehungen fuer Migranten-Integration geredet und kein Aas kuemmert sich um die Einheimischen,die von Einwanderern verdraengt werden oder sich zumindest verdraengt fuehlen.Schulen wurden zu Problem Schulen und wer die kriminal Statistiken verfolgt weiss auch wer das Gros der Straftaeter ist.Afrikanische Dealer ueben unbehelligt ihre Aktivitaeten aus und es scheint dass niemand etwas dagegen tut.Es ist auch kein Geheimnis dass unter den muslimischen Migranten viele sind die gar kein Interesse an Integration haben,im Gegenteil.Es ist ein Versaeumnis der verflossenen und jetzigen Regierung dass zu viel von Migranten und zu wenig von der einheimischen Bevoelkerung geredet wird! Dadurch werden wir leider Gottes immer wieder von Ausfaellen wie in Mueggeln hoeren und lesen.Die Leute fuehlen sich einfach ueberfordert und ausgenutzt.
Das Beängstigende an den ganzen Disputen zu politisch brisanten Ereignissen ist, dass es nicht mehr um die Frage geht, was wirklich ist oder war, sondern darum, was gesagt werden soll und was nicht. Frei nach Max Frisch: "Ich probiere Geschichten an wie Kleider" (was er als Dichter zweifellos durfte und sollte). James Watson: DNA-Doppelhelix-Entdecker, Nobelpreisträger. Er hat (wie es für seinen Jahrgang wohl ganz normal ist) kürzlich darauf hingewiesen, dass die Sozialpolitik von der Annahme ausgeht, dass Schwarze und Weiße gleich intelligent seien, was aber so eben nicht ganz richtig sei. Zack, bumm, geächtet. Nobelpreisträger rausgeworfen aus seinem Institut. - Jeder, der sich die Mühe macht, Studien über IQ und Ethnizität zu lesen, wird feststellen, dass Watson keine rassistischen Märchen erzählt, sondern sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse bezieht. Doch "man sagt das eben nicht". Fall Eva Herman. Kaum ein weiteres Wort nötig. Noch in den 80er Jahren hätte eine Mehrheit (die es nämlich noch wusste) bestätigt, dass auch von 1933-45 Werte gepflegt wurden, die ganz und gar in bürgerlichen Traditionen verwurzelt waren - und mehr noch: dass es moderne Sozialleistungen gab, die dem Regime den Rückhalt des Volkes sicherten. Aber: Dialektisches Dogma ist es nun mal, daß man die N-Zeit auf Rassismus und Holocaust zu reduzieren hat. Wer das nicht tut, ist ein Relativierer und Geschichtsverdreher. Fall Mügeln: Es ist uninteressant, wer angefangen hat. Wichtig ist: Deutschland braucht Neonazis, rassistische Aggression und No-Go-Areas. Die Bevölkerung soll Angst haben und entsprechend wählen. Dahinter stehen massivste finanzielle Interessen, Fördergelder, Auflagenzahlen usw usw. Fazit: Deutschland hat sich vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Geschichtenerzähler gewandelt. Ob das ein Fortschritt ist, sei dahingestellt.
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