Banken Das große Zittern
Die Finanzkrise bringt die Banken unter Druck: Citigroup und Merrill Lynch feuern ihre Chefs, die Commerzbank meldet Verluste. Die Angst vor dem großen Knall kehrt zurück.
Die Börsianer haben es, wie so oft, vorhergesehen. Obwohl die US-Notenbank am vergangenen Mittwoch die Zinsen senkte und damit den Aktienmärkten eigentlich ein gutes Zeichen gab, begaben sich die Kurse auf Talfahrt. Bankaktien gerieten unter besonders großen Druck – unter ihnen vor allem die Citigroup. Da war das Vertrauen in die zweitgrößte Bank der Welt schon angeknackst.
Spätestens seit dem vergangenen Wochenende ist es vollends zerstört. Da wurde bekannt, dass Citigroup-Chef Charles Prince seinen Hut nehmen muss. Nun zittern die Märkte wieder, denn die große Finanz- und Wirtschaftskrise, die schon fast abgewandt schien, scheint plötzlich wieder möglich. Welche Bank wird es als nächstes treffen? Wird die Konjunktur in den USA und Europa noch stärker ausgebremst, als bislang abzusehen war?
Es geht nicht um Lappalien. Der Grund für Prince’ Abgang: Die Citigroup, die vor wenigen Wochen bereits Wertverluste in Höhe von rund sechs Milliarden Dollar gemeldet hatte, muss einen weiteren hohen Betrag abschreiben. Die Rede ist von maximal elf Milliarden Dollar. Experten hatten zwar erneute Wertverluste erwartet, doch mit solchen Summen hatte keiner gerechnet. Keine andere Großbank der Welt hat in den Finanzmarktturbulenzen so viel verloren. Der Citigroup-Gewinn schmilzt wie Butter in der Sonne.
Viele Banken verkünden in diesen Tagen Gewinnwarnungen. Erst an diesem Dienstag gab die
Commerzbank
bekannt, dass auch sie durch die Finanzkrise stärker belastet werde als erwartet: Statt auf 80 Millionen Euro summieren sich die Einbußen auf 291 Millionen Euro. Manchen verhagelt die Krise gar völlig die Bilanz. In die roten Zahlen rutschten die Schweizer UBS und die US-Bank Merrill Lynch, deren Chef Stan O’Neal in der vergangenen Woche zurücktrat. Wall-Street-Analysten erwarten weitere Abschreibungen auch bei anderen Großbanken, vielleicht gar weitere Rücktritte.
„Alle Banken werden deutlich schlechtere Ergebnisse vorlegen als im vergangenen oder im Vorjahresquartal“, sagt Branchenanalyst Stefan Best von Standard & Poor’s. „Aber ich erwarte keine Katastrophen.“ Dennoch, das Vertrauen in die Finanzwirtschaft ist erst einmal dahin. Am Montag, dem Tag nach Prince’ Rücktritt, verloren Bankaktien erneut stark an Wert. Der größte Verlierer in New York? Natürlich wieder die Citigroup. Sie zog eine ganze Reihe weitere Finanzaktien in die Tiefe. Sie notierten so tief wie seit einem Jahr nicht.
In Europa war die Lage ähnlich. In Frankfurt fielen Deutsche-Bank-Aktien auf ein Jahrestief. In London sackten die Papiere der Barclays Bank aufgrund von Gerüchten über Liquiditätsprobleme weiter ab, während der britische Schatzkanzler Alistair Darling noch in einem Radiointerview dafür warb, die gegenwärtige Probleme der Finanzwirtschaft nicht überzubewerten. „Der Blues der Vorwoche geht weiter“, sagte ein Händler.
- Datum 07.11.2007 - 11:57 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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Da legen sich die Banken mit Basel2 sonst wie strenge Kreditvergaberichtlinien auf und der Mittelstand kommt kaum noch an günstige Kredite ran und dann verzocken sie das Geld irgendwo in der Welt mit hochriskanten Anlagen. Seh nur ich die Schieflage oder was läuft hier, krankes System?
daß Sie meinen Kommentar gelöscht haben.
Das macht den fachlich ungenügenden Artikel aber auch nicht besser ;-)
und beweist lediglich die Kritikunfähigkeit der Autorin.
ich sehe darin die arroganz der finazwirtschaft. jemand mit wenig geld wurde und wird nicht ernst genommen. eher fuer unmuendug und ahnungslos deklariert. dennoch bediente man sich immer gerne am kleinen mann, mit einer gewissen scheinheiligkeit. kredite immer gerne anbieten, aber unter welchen konditionen! legt man geld an bei einer bank, hat man schon immer wenig fuer sein vertrauen (der bank sein geld zu leihen) erhalten.man hat den kleinen mann nie so gemocht, aber er lieferte immer schoen fleissig sein geld bei der bank ab. heute kann man kaum noch einen job annehmen, ohne ein bankkonto zu besitzen. ja, so ist das. frueher konnte man noch bar ausgezahlt werden, heute ist man gezwungen, der bank sein geld zuzuspielen. und bei weitem nicht genug. da die bank ja mit meinem geld spekulieren darf und mein geld ja irgendwo deponieren muss, hat sie verwaltungsaufwand (sie muss sich ja merken, von wem sie das geld bekommen hat), deswegen zahle ich noch kontofuehrungsgebuehren. und diese arroganten zocker verspielen unser geld. sie verdienen, hauen den kleinen mann uebers ohr und verscherbeln seinen wckeligen kredit ins ausland. die gesellschaft verliert am ende, da die krise auf sie zurueckfallen wird.
sollten wir an dieser finanzkrise vorbeischlittern, werden sie da oben stehen und sich gegenseitig die schultern klopfen, wie sie die welt gerettet haben. und wir muessen endlich mal fleissiger werden und nicht so jammern, sondern konsumieren, damit es auch der wirtschaft gut geht. geld, geld, geld! mehr! mehr! mehr!hallo! wer kuemmert sich mal um den menschen ansich..?
[Ihre Kommentare sind uns wichtig. Bitte versuchen Sie künftig unter Berücksichtigung der Groß-und Kleinschreibung die Leserlichkeit zu erhöhen, danke/ Redaktion]
Massive Börsenmanipulationen
Angie, Frau Bundeskanzlerin überraschen wir uns mit allem was möglich ist, wir dürfen nicht alles was möglich ist, beispielsweise sollte die Mammon-Mafia die Börsen nicht massiv manipulieren …
Heute schütteln selbst gestandene Börsianer über das Treiben an den Börsen nur noch den Kopf und sind teils sprachlos oder es wird offen von massiven Manipulationen gesprochen.
Die Mammon-Mafia unternimmt alles um die Märkte jeweils entgegen meinen Engagements zu bewegen, da kommt es selbst bei den als Witwen- und Weisenpapieren bekannten Werten, tagesaktuell, zu eklatanten Kursbewegungen … (teils im zweistelligen Prozentbereich)
Über die Index-Schwergewichte werden die Märkte massiv manipuliert, beispielsweise der DAX über Siemens in diesen Tagen.
Die Märkte weltweit schreiben hohe Verluste und der DAX rührt sich nicht von der Stelle – ich bin in Puts (so nennt man Optionen auf sinkende Kurse) engagiert.
Oder, der DAX taucht urplötzlich ab, um unmittelbar ebenso spektakulär zu steigen, von einem Handel solcher Art profitiert allenfalls die Mammon-Mafia über ihren Programmhandel – der Privatanleger hat das Nachsehen.
Die Mammon-Mafia spielt dieses Spiel besonders augenfällig seit etwa vier Jahren und zwar immer dann, wenn ich an den Börsen engagiert bin und zu dem einen Zweck – mich abzuzocken! Ich weiß, kaum zu glauben, aber es ist so!
Allen Anlegern, die bei derart erratischen Kursbewegungen Geld verloren haben, rate ich zur Meldung an die BAFIN, wenn viele sich melden, kann die BAFIN nicht weiter einfach nur zuschauen – meine Meldungen werden schlichtweg ignoriert und bekanntlich bereicherten sich Führungskräfte der BAFIN in zwielichtiger Weise selbst.
Privatanleger können mit ihren Anliegen auch die Aktionärsschützer befassen.
Die Observisten wüten bekanntlich in meinen Rechnern, obwohl es dazu keine rechtliche Grundlage gibt und stören mir meine Börsenengagements massiv, indem sie mir beispielsweise die Informations- und Handelssysteme blockieren, Kursgrafiken und Kurstafeln intrigieren und mir während des Handels meine Passwörter ändern, habe ich die Dinge wieder in Ordnung, sind mir die Kurse zumeist in die eine oder andere Richtung davongelaufen, oder meine Engagements sind einkassiert …
Das Prekäre dabei, dieses widerrechtliche Treiben insgesamt, wird von der Politik und Medien geschürt und gestützt!
Man sollte meinen die Herzen des Kapitalismus (ich weiß, ein Widerspruch in sich), die Börsen, würden von Marktkräften bewegt, welch ein Irrtum, das Marktgeschehen folgt überwiegend gezielten Steuerungen und mitunter massiven Manipulationen seitens der Mammon-Mafia … Welch eine schöne und heile Börsenwelt!
clavacs
(http://hansahas.blogg.de)
Kay-Sölve, ich spiele doch gerne den Schlangenbeschwörer, besonders bei aufgesetzten giftigen Brillenschlangen, ist doch nur eine Rolle mehr in meinem Spektrum vom Geisteskranken bis zum Genie, wie bekannt liegen Genie und Wahnsinn nahe beieinander, und wie sich zeigt habe ich mich für das Genie entschieden …
Kay-Sölve, das Schicksal führt Regie – Danke!
Ich weiß, unsere Entscheidungen sind uns Schicksal – mal sehen! Ist Liebe mit im Spiel, sind uns Entscheidungen einfach bis schwierig – je nach Situation!
Selbst in der Liebe gilt, wir dürfen nicht alles was uns möglich ist – was hier natürlich ohne konkreten Bezug ist!
(Kay, ein Bart würde Dir auch so gar nicht stehen … Hello again!, eigentlich bin ich noch immer da …/smili!)
Thomas, wie ist das: Wir sind mit unseren Einfällen und Ideen noch lange nicht am Ende? Und wie am Ende ihr seid, ihr merkt es offensichtlich nur nicht …
Herr Seibert, das Danke fürs Durchhalten, habe ich mir wahrlich verdient ...
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