Energieeffizienz Die heimlichen StromfresserSeite 2/2
Oder Bayer: Die IT-Sparte des Chemiekonzerns initiierte im vergangenen Jahr das Projekt TanGo. An den Standorten Leverkusen, Pittsburgh (USA) und Singapur hat das Unternehmen seine Server zusammengeführt und so die Hardware reduziert. Durch die Virtualisierung seien zudem die Server besser ausgelastet, sagt ein Bayer-Sprecher. Wie viel Energie und Geld man dadurch genau einspart, weiß er allerdings nicht. Zu viele verschiedene Abteilungen seien beteiligt.
Hier steht Bayer nicht allein da. Die BASF AG kann den Energieverbrauch ihrer IT-Abteilung ebenfalls nicht beziffern, auch bei Volkswagen ist man überfordert. Kaum überraschend, rangiert die Netzwerk-Abteilung doch eher auf einem hinteren Platz in der Wahrnehmung – Computer und Server müssen einfach nur funktionieren. Was die IT-Abteilung mit ihnen treibt, interessierte bislang nur wenige.
Es sei denn, man hat sich auf Server spezialisiert und vermietet selbst Speicherkapazitäten. Die Berliner Strato AG, nach eigenen Angaben zweitgrößter Webhost in Europa, hat sich voll der Energieeffizienz und dem Klimaschutz verschrieben. Allein durch bessere Kühlsysteme und Hardware hat das Unternehmen in den vergangenen anderthalb Jahren den Strombedarf pro Kunde um 30 Prozent gemindert.
Strato geht sogar noch einen Schritt weiter: Ab nächstem Jahr wird es den Strom für sein Rechenzentrum nur noch aus einem Wasserkraftwerk beziehen – und spart so jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid ein.
- Datum 05.11.2007 - 05:48 Uhr
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- Serie Energiemaerkte
- Quelle ZEIT online
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Viele Mitarbeiter lassen ihre Computer ständig an - bei einer tatsächlichen Anwesenheitszeit von nur ca. 2000 Stunden pro Jahr lassen sich so bereits ca. 200 kWh sparen - pro Mitarbeiter! (Annahme: PC verbraucht ca. 300 Watt)Auch in der Mittagspause oder bei kurzer Abwesenheit kann gespart werden, indem der PC in den Standby-Modus versetzt wird - bei den meisten PCs klappt das per kurzem Druck auf die Power-Taste! Ganz zu schweigen von dem Monitor, der sowieso über das Powermanagement automatisch bei Nichtbenutzung auf Standby schalten sollte. Die Rückkehr vom Standby sollte bei modernen Computern lediglich wenige Sekunden betragen. Statt einem kompletten Shutdown der Computer bei Feierabend bietet sich auch die Aktivierung des Hibernation-Modus an, der den gesamten Speicherinhalt einfriert und auf die Festplatte speichert - damit dauert das wieder Hochfahren nicht so lange wie beim normalen Einschalten, da einfach nur der komplette Speicherzustand des PCs von der Festplatte gelesen wird und dann wie vor dem Ausschalten weitergearbeitet werden kann.Es gibt also viel zu tun an Aufklärung durch einen Energiespar-Beauftragten !!! ;-)
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