Arbeitsplätze
Mein Tisch und ich
Für ihre Arbeit »Auf uns wartet ja eh keiner« hat die Fotostudentin Claudia Neuhaus Studenten und ihre Schreibtische fotografiert. Eine Typologie
Was macht heute den Arbeitsplatz von Studenten aus? Es ist wohl eher der Computer, der Laptop als der Schreibtisch. Nichtsdestotrotz muss auch dieses moderne Arbeitsgerät irgendwo seinen Platz finden.
Wie sieht er also aus, der Schreibtisch der heutigen Studentengeneration? Die Fotografin Claudia Neuhaus hat bei 39 Menschen einen genaueren Blick in die gute Stube geworfen. Heraus gekommen ist eine "sehr persönliche Mileustudie" (Neuhaus), eine "Suche nach dem, wie sich Menschen selbst ausdrücken."
- Datum 08.12.2007 - 11:36 Uhr
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Das scheint mir mal wieder alles aus Hamburg zu sein. Typisch. Mir läuft bei solchen Bildern (und Menschen) ein kalter Schauer über den Rücken. Das ist ja noch schlimmer als die Serie über Menschen und Ihre sog. "HiFi"-Anlagen.Wie kann man nur so wohnen und was treibt einen dazu, solche belanglosen Bilder von ebensolchen Menschen zu machen? Sind die alle ständig auf der Flucht? Kein Bild an der Wand, weiße Wände, und von Schreibtischen kann man da doch auch nicht reden. Zwei Böcke und 'ne Platte drauf.Mit fröstelndem GrußZaphod
Das scheint mir mal wieder alles nicht aus Hamburg zu sein. Untypisch. Mir
läufts bei solchen Bildern (und Menschen; besonders das blonde und ein brünettes Mädchen haben mir sehr gut gefallen, und auch der junge Mann mit der Spielzeugsoldatendecke) kein kalter Schauer über die
Rückenhaare. Das ist besser als die Serie Promi-Dinner, in der ich doch meist nur die Zutaten, aber leider nie die Protagonisten kenne.Ich wünschte, ich könnte so schön schwarz-weiß fotogarfiert worden sein wohnen; und wünschte gar noch dazu, dass Du - ja, DU - verehrteste Frau Neuhaus, Dich und Dein Objektiv mal in meinem tristen Heim einfinden könntest, um dann Bilder von mir und meinem Lieblingszitronensäurezyklus (Ich habe einen ganz frischen!) zu schießen - in schwarz-weiß, selbstverständlich! Flüchte Dich zu mir, Frau Claudia Neuhaus! Auf das meine weißen und bilder- und fensterlosen Wände - von meinem nicht vorhandenen Schreibtisch mal ganz abgesehen (Du müsstes halt kurz noch einen von IKEA - so ein billiger genügt vollkommen - mitbringen) in überschwenglichen Reden vergehen mögen!!!!Liebste Grüße: Dein Herr van Haeverbeeke ;)PS: Z. Beeblebrox als Pseudonym ist sowas von... ein Versagen an Kreativität...würd ich es jetzt mal milde gesprochen... und jetzt auch formuliert... formulieren...
Versteh nicht wirklich, was die Bilder sagen sollen bzw. warum sie gemacht wurden.
Erst die Tische, dann deren Besitzer. Soll ich beim Anblick der Studenten überrascht sein, dass der gezeigte Tisch ausgerechnet zu ihnen gehört, weil so aufgeräumt/ unaufgeräumt?
Das Einzige, was dabei an Erkenntnis herauskommt, ist, dass der Großteil von Studenten anscheinend weiße Wände haben und nichtsaussagende Arbeitsplätze. Insofern sind die Bilder dann doch aussagekräftig, indem sie uns zeigen, dass Persönlichkeiten sich nicht mal in den eigenen vier Wänden zeigen.
die Tatsache, dass es auch Menschen gibt, die erkannt haben dass ein eingerichteter Raum nicht dadurch schöner wird, wenn man die Wände mit geschmacklosen Bildern überfrachtet (so, wie es bei ihnen zuhause vermutlich der Fall ist), heißt nicht, dass diese Menschen kein Gefühl für die Gestaltung ihrer Räume haben, oder wie sie so schön unüberlegt vermuten, "ständig auf der Flucht sind". Und ihren Hinweis darauf, dass diese Studenten - oh Wunder! - keine ausgeklügelten Vitra-Systemschreibtische oder Schaltzentralen aus Massiveiche haben, kann man als Normaldenkender auch unter den Tisch fallen lassen. Möglich, dass Sie so etwas während Ihrer Studienzeit hatten - aber sicher nicht selbst bezahlt. Für die Mehrzahl der Studenten muss "Zwei Böcke und 'ne Platte drauf" eben manchmal reichen.
Mit angewidertem Gruß.
Studentenschreibtische? Wo sind die Handapparate? Wo die Bücherregale?
Wo die BÜCHER???
In der Bibliothek, von wo man sie nicht mehr mitnehmen kann, weil alle relevanten Werke Präsenzexemplare sind, vermute ich.
aber mir gefällt diese fotografien. diese Fotografien zeigen uns: wir verschiedene aber bei uns viel gemeinsam.
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