Meinung Schmuddelkind in FernostSeite 2/2
Das erste Experiment in Sachen Demokratie auf chinesischem Boden! Überall auf der Insel werden die Erinnerungen an die Diktatur Chiang Kai-sheks getilgt, der 1949 auf der Flucht vor den siegreichen Kommunisten in Taipei seine Gegenregierung errichtete.
Taiwan will seinen eigenen Weg gehen, und eben das will die Volksrepublik verhindern. Eine Kraftprobe würden die Taiwaner unweigerlich verlieren. Sie sollten sich in Geduld üben und darauf setzen, dass sich in der Volksrepublik der Wandel, die Modernisierung und die Öffnung nicht mehr rückgängig machen lassen. Vielleicht wird so eine Annäherung möglich, ohne dass sich das kleine dem großen China unterwerfen muss.
Verdient hätten es die Taiwaner, die der Welt zeigen, dass es das gibt: Demokratie in China. Auch wenn die Welt fragt: Was geht mich das an?
- Datum 06.12.2007 - 11:27 Uhr
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Sie suggerieren für eine Gesamtheit zu sprechen, die Sie jedoch kaum näher definieren. Dabei sollten Sie doch als regelmäßiger Teilnehmer an den (sog.) Bilderbergkonferenzen der globalen Machtelite über die Pläne einer "Weltregierung" bestens informiert sein.Teilnehmerliste:http://infokrieg.tv/bilde...Unter "die Welt" verstehen Sie wahrscheinlich, was deren selbsternannter Führer Bush als "International Community" bezeichnet.Diese Internationale Gemeinschaft ist die -- selbstverständlich ohne demokratisches Zutun -- erstellte Organisation, die sich aus den Steuerzahlern dieser Erde zusammensetzt und immer dann in Funktion zu treten hat, wenn es die US-Führung und ihre Verbündeten für erforderlich halten, um 1) Kriege, 2) Wiederaufbau und 3) andere "humanitäre" Belange zu finanzieren.Diese "Welt"-organisation oder Internationale Gemeinschaft kann identisch sein mit der UNO -- so Interessensgleichheit besteht. Sie bleibt jedoch ein Kunstprodukt, geschaffen, um Demokratie zu unterwandern. Oder wie Richard Perle, einer Ihrer Vordenker kürzlich bemerkte: “(Die Befolgung von) Internationalem Recht hätte es erfordert, Saddam
Hussein in Ruhe zu lassen. (…) Ich denke, in diesem Fall stand das
internationale Recht dem Bemühen im Weg, das Richtige zu tun.” (Quelle:
Guardian)http://www.guardian.co.uk...Der Begiff "die Welt" erhält also eine moralische Bedeutung*, die Politik rechtfertigen soll.*(unter Nichtberücksichtung der Ansichten einiger Milliarden nicht-weißer Menschen)______________________________________
Meine Nr.1 Politdokumentation 2007:
John Pilger's "War on Democracy"
http://youtube.com/result...
TAIWAN ist demokratisch und keine Diktatur wie die VRChina
TAIWAN ist keine Kolonialmacht wie die VRChina
TAIWAN ist produktiv ohne die UZmwelot bis zum Anschlag zu verseuchen wie die VRChina
TAIWAN ist nicht imperial wie die VRChina
Das ist wohl china und die immer noch ncht gegereglt Unabhänigkeits Frage.Solange Taiwan dafon träumt erwaten viel Firmen das is in der Zukunft zu einen Zusammenstoß mit China kommen dürfte den Taiwan verliren dürfte, dann will man da natürlich keine grossen Firmankapital verliren wenn an die gleichen Bedingunen auch ein bessen weiter in china findet und so auf der sicheren Seite ist, da Ein Taiwanische Sieg über China als unrealistische eingestuft weren kann. Auch haben Firman das problem das China es nun mal nicht gerne sieht wie Taiwan stärker wird und Fimran wohl Angst haben sie könnte schlechtere konditionen als die Konkurents in China erhalten wenn sie auch ein gorssen Teil in Taiwan investieren. Da China nun nicht grad im Ruf steht mit halblegale und illegalen mitteln auf den Wirtschaftlich Makrt Sparsam zu sein ( Produktpiraterei / Produktkopirung / Wissensdiebstahl / Nachbau von westlichen Produkten / Patentverstöße ) kann man dort wohl vielen Fimran nur zustimmen das es soche überlegungen und Faktoren im hintergrun und nicht offen sichtbar durchaus geben könnte.
..Ihr Posting hat auch nur im Entferntesten etwas mit der Taiwan-Frage zu tun. ich würde eher sagen, dass Sie anscheinend allemöglichen Themen aufgreifen, um damit eine Art dumpf gefühlten Anti-Amerikanismus irgendwie rational klingend zu rechtfertigen?gerade im China-Taiwan-Kontext aber sehe ich absolut keine Rechtfertigung dafür, dass den USA hier irgendwelche unmoralischen Interessen vorgehalten werden können, weil sie sich ganz im Gegenteil auf die Seite von Demokraten stellen, die die Menschenrechte achten, und sie weitestgehend unterstützen. aber hier in Deutschland bekommt man natürlich nur den bösen und unkultivierten Uncle Sam mit unstillbarem Durst nach Öl und Kriegsgelüsten mit.. lachhaft, und so verzerrt, dieses Bild! als wären die Europäer auch nur einen Deut "besser"?mit "Welt" hat der Redakteur wahrscheinlich viel mehr die andere große internationale Erscheinung gemeint: Europa. Erscheinung, weil Europa zu wenig hinterfragt, nur wirtschaftliche Interessenpolitik betreibt, Lippenbekenntnisse im stillen Kämmerlein von sich gibt, und weil es diplomatische Konfrontationen fürchtet wie die Pest.
[Maßstab der Qualität einer sachlichen Stellungnahme zu einem politischen Thema ist hier inzwischen die Anzahl negativer Bewertungen/ erste 2 Stunden. Weil unsere Schießhunde von der Kriegspropaganda hier permanent patroullieren, bevor sich das arbeitende Volk überhaupt ans Lesen machen kann. Schon haben sie ihren Haufen gesetzt. Schnell sind sie.]Wenn Herr Nass das Thema Taiwan aufs Tapet bringt, denkt man an die konzertierte Provokation von Frau Merkel und ihrem Cowboy vor wenigen Wochen. Wo sich dann noch weisungsgemäß der Kanadier angehängt hatte: Die plakative Präsentation des Dalai Lama nämlich, ohne irgendeine realistische politische Option. Zusammen mit der gegenständlichen Nass'schen Attacke schrillen doch die Alarmglocken. Oder?Da hört man doch den dicken Mohren aus Bilderberg am Schiffsheck den Takt pauken.Warum wollen die jetzt in Gottes Namen China provozieren? Damit die eine Billion grüner Papierschnitzel auf den Markt werfen? Und die Usa-Wirtschaft dann auf dem Zahnfleisch geht?So stimmen diese Wahnsinnigen jedenfalls gewöhnlich die Kampagnen vor neuen Eroberungszügen ein. Mal sehen, was noch kommt. Die Taktik entspricht so witterungsmäßig dem, was seit Jahrzehnten in Palästina abgeht. Wenn der Friede mal wieder zu bedrohlich wird, schießt man rasch mal wieder einen Funktionär ab oder bulldozert ein Haus platt. Der Vorwand zum Flächenbombardement wird dann promt in Gestalt einer "Vergeltung" geliefert. Hatte man ja nach diesem Muster kürzlich erst wieder mit dem Bombardement eines syrischen Ziels versucht, einen Flächenbrand zu legen.Die Chinesen werden sich schon eines Tages von selber verstehen. Wenn nicht ständig westlicher missionarischer Staub aufgewirbelt würde.Und verbergen sich vielleicht in genau diesem Staub die wahren Absichten dieser auf den ersten Blick absurden Aktivitäten?
In diesem Fall ist die Einmischung der USA in den Konflikt friendensfördernd. Ohne die US-Pazifikflotte wäre Taiwan in akuter Gefahr von China annektiert zu werden oder wäre schon geschehen, wenn man sich die Zuspitzung 1996 ins Gedächtnis ruft.Nebenbei: das mit den Alarmglocken nur weil dieser Artikel mehrere Wochen nach dem Dalai-Lama-Besuch erscheint war doch wohl ein Scherz, oder? Diese permanente Paranoia stumpft ab, wenn wirklich irgendwas Ungeheuerliches von unserer Regierung o.ä. verursacht wird. Außerdem glaube ich nicht, dass sich die VR China sich an diesem Zeit-Artikel stören wird. Artikel über Taiwan erscheinen in jeder bessren Zeitung alle ein bis zwei Jahre oder wenn der Konflikt sich wieder zuspitzt.
Ich scherze grundsätzlich nie!Das mit der Annektion von Taiwan ist doch wohl ein Scherz, oder?Was hätten die Festlandschinesen davon, wenn sie die Festung schleifen würden?Es findet doch ohnehin eine allmähliche Reassimilation der beiden Staaten statt. Irgendwann ist Rotchina weniger rot als Taiwan, wenns so weiter geht. Dann wächst wieder zusammen, was zusammen gehört. Allerdings wäre es ein Taiwan ohne Usa-Militärpräsenz. Und ohne die Möglichkeit wirtschaftlicher oder politischer Einflussnahme mittels der ach so praktischen Sache, die in Usaland immer fälschlicherweise unter "Demokratie" verstanden wird. Und das wäre für die Usas durchaus lästig.Dass Herr Nass die Weltpolitik beeinflusst, habe ich nicht behauptet. Artikel dieser Art sind hingegen symptomatisch. Man kann daran ablesen, welche Topoi gerade auf mehr oder weniger höheres Kommando ventiliert werden. Ich verstehe die Dinge auch nicht als generalstabsmäßig organisiert. Vielmehr ist es ein Netz wie eben Bilderberg, innerhalb dessen rasch Übereinkunft besteht, welche Themen wie zu behandeln sind. Und dann röhrt die komplette Journaille wie aus einer Kehle. Oder gibt's in Deutschland ein Massenmedium, dass sich traut, differenziert über den Iran zu berichten?Es riecht halt mal wieder nach den üblichen Stänkereien, die stets die Anfänge irgendwelcher größeren Konflikte markieren.
Sehr geehrter Herr Nass,
danke, dass Sie die Blume der Demokratie in Taiwan entdeckt und hier dargestellt haben. Viele von uns wissen leider noch nicht wirklich zu schätzen, was wir in Taiwan haben, und es gibt auch noch viel zu tun bis die Frucht der Demokratie endlich stark und reif ist.
Trotz der Ignoranz und Unterdrückung aus PRC oder anderen Staaten glauben viele Menschen fest daran, dass wir längst auf unseren Weg gegangen sind und immer so weitergehen werden. Wir wünschen uns auch, eines Tages könnte Taiwan so selbständig und so frei von arglistigen Bedrohungen in der Welt stehen wie alle anderen Länder, egal wie gross sie sind und woher ein Teil der Bevölkrung gekommen ist.
Schließlich aber nicht zuletzt würde ich hier gerne eine Anmerkung machen: die Taiwaner zeigen der Welt und können auch nur der Welt zeigen: es gibt Demokratie in Taiwan, dessen Leute aus historischen Gründen viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit denen in China haben; ob es Demokratie überhaupt in China geben könnte, können jedoch nur die Chinesen zeigen.
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