Schule Vorschneller Datenerguss
Weitere Ergebnisse der Pisa-Studie sind durchgesickert. Die Reaktionen sind hysterisch und passen zum deutschen Bildungskrieg.
Weitere Pisa-Ergebnisse sind durchgesickert. Es sieht so aus, als habe manch einer in den vergangenen Tagen zu früh Hurra gerufen. Im Lesen und in Mathematik dümpelt Deutschland weiterhin nur im Mittelfeld.
495 Punkte für die deutschen 15-Jährigen im Lesen, das sind zwar vier Punkte mehr als vor drei Jahren, aber der Abstand zur Spitzengruppe hat sich weiter vergrößert. Der internationale Mittelwert ist bei Pisa mit 500 Punkten definiert. In Mathematik werden wie beim letzten Test 503 Punkte erreicht. Das meldet vorab die Stuttgarter Zeitung . Ergebnisse in Naturwissenschaften, die diesmal im Zentrum stehen, sind schon seit Tagen bekannt. Darin erreichen Deutschlands Schüler 510 Punkte. Allerdings weisen die Pisa-Wissenschaftler stets auf unvermeidliche Unschärfen und Fehlermargen hin. Eindeutig ist der Abstand zu den Spitzenländern Finnland und Korea. Die 15-jährigen Schüler haben dort in allen Sparten vor den Deutschen ein bis zwei Schuljahre Vorsprung.
Aber Zahlen sind nur Indikatoren. Sie geben Hinweise für den genaueren Blick. Für den braucht man allerdings etwas mehr Gelassenheit, als sich die in Sachen Pisa immer so aufgeregten Deutschen zugestehen. Die letzten Tage lieferten dafür wieder einige Beispiele. Es ist zu befürchten, dass das bloß ein Vorspiel zu dem war, was folgt, wenn am kommenden Dienstag, den 4. Dezember, an vielen Orten der Welt die Ergebnisse der dritten internationalen Pisa-Studie über die Kompetenzen der 15-Jährigen von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) offiziell veröffentlicht werden.
Mittwoch zurückliegender Woche ging es mit dem vorschnellen Datenerguss in Spanien los. Eine Lehrerzeitung stellte die Ergebnisse für die Schülerkompetenzen in Naturwissenschaften auf ihre Homepage. Die OECD bestätigte die Echtheit. Demnach ist den Deutschen in dieser Sparte ein Sprung von Platz 18 auf Platz 13 gelungen. Das verführte deutsche Politiker und auch Teile der Medien zu Triumphgefühlen. „Deutsche Schüler nähern sich der Weltspitze“ titelte die Welt .
Der internationale Pisa-Koordinator Andreas Schleicher wies darauf hin, dass sich die aktuellen Ergebnisse im Bereich Naturwissenschaft wegen veränderter Aufgaben mit denen in der vorangegangenen Studie nicht ohne Weiteres vergleichen ließen. Darauf hatte er schon mehrfach aufmerksam gemacht. Also könne nicht auf erhebliche Verbesserungen der Deutschen geschlossen werden. Schleicher wurde wegen dieser Relativierung von deutschen Bildungspolitikern als Miesmacher angeprangert, dem wohl eine Verbesserung der deutschen Werte nicht in den Kram passe. Die CDU-Kultusminister verlangten seine Ablösung in der Pariser OECD-Zentrale, wo er die Abteilung für Bildungsindikatoren leitet. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau drohte sogar mit dem deutschen Ausstieg aus der internationalen Studie. Bundesbildungsministerin Annette Schavan kritisierte, Schleicher erwecke den Eindruck, immer nur ein Thema im Kopf zu haben. Dabei spielte sie auf seine Kritik am gegliederten deutschen Schulsystem an. Davon allerdings war in seiner aktuellen Stellungnahme gar nicht die Rede. Inzwischen hat die OECD jede Kritik an Schleicher zurückgewiesen. „Der weltweit anerkannte Bildungsforscher genießt unser uneingeschränktes Vertrauen.“
Wohl um in den Schaum aus Andeutungen und Verdächtigungen Klarheit zu bringen, meldete sich auch der deutsche Pisa-Koordinator Manfred Prenzel zu Wort und verriet, dass es nach seiner Einschätzung in den Naturwissenschaften durchaus Verbesserungen gebe. Dann folgte die nächste Indiskretion. Auch für die Bereiche Lesen und Mathematik wurden aktuelle Zahlen veröffentlicht. In diesem Zusammenhang zitiert die Stuttgarter Zeitung aus Prenzels Zusammenfassung der Studie. Sein Resümee: Die Entwicklung in Deutschland seit Veröffentlichung der ersten Pisa-Studie im Dezember 2001 sei insgesamt positiv zu werten.
- Datum 03.12.2007 - 03:59 Uhr
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Irgendwie habe ich zwischen Interpretationen der noch nicht veröffentlichen PISA-Ergebnisse, mentalitätsbezogener Fernsehkritik und ausgewählten Beispielen bildungsengagierter Bürger ein wenig den Faden verloren. Sollen wir uns also entspannen und Bildung toll finden?Na bloß gut, dass mir Herr Kahl das gesagt hat, ich hätte es sonst glatt vergessen...
na mag daran liegen, dass es garnicht darum geht, wie wir uns verhalten sollen, sondern wie die Deutschen allgemein dem Thema Bildung, vorallem Schulbildung gegenüber stehen und der damit verbundene, neuerliche Gemütswandel.
Vielleicht will Journalismus manchmal garkeine Meinung verkaufen, sondern einfach nur informieren. Eine gewagte Aussage, ich weiß.
Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen wie bitter das ist: "Höchstes Vertrauen genießt bei uns die Polizei. In einer auf Deutschland beschränkten Vertrauensstudie kam der ADAC auf Platz eins."Ausgerechnet die Polizei und der Automobilclub. Was für eine Kombination. Freie Fahrt für überwachte Bürger. Gegen diese Mischung kommen keine Bildungseinrichtungen, keine Krankenhäuser, nicht mal das Finanzamt an. Vielleicht sollte sich der eine oder die andere mal fragen ob das international mittelmässige Abschneiden (es könnte ja immerhin noch schlimmer sein) der deutschen Schüler nicht Ausdruck der Geringschätzung ist die die Bürger des "Landes der Dichter und Denker" nicht nur genannten Dichtern und Denkern entgegenbringen, sondern dem "Wissen" und den Bildungseinrichtungen im Allgemeinen. Oder kürzer:Wenn die Schule unten rangiert und der Daimler oben, dann ist halt der Daimler schnell und die Schüler langsam.
Wie sieht ein Artikel der Zeit über die Schule in Deutschland aus: immer gleich, erst geht es ein wenig um den aktuellen Anlass, hier das neue Pisa Ergebniss, dann wird ein wenig rumlaviert um am Ende wieder beim Systemproblem zu landen, das man dann zwischen den Zeilen so darstellt, als wäre alles außer einer Gemeinschaftsschule ohnehin nur für die von gestern (selbst Frau Scholz hat es ja schon erkannt) Der Zeit fällt hier ja auch nichts besseres ein als sich in alter Manier auf die Seiten der Einheitsschulenverfechter zu schlagen. Kontroverse Argumentation Fehlanzeige, Ideologie pur eben und für die Gegenmeinung muß ich dann FAZ lesen - Ausgewogener Journalismus, Danke, sehr erhellend!
Lieber Herr Kahl,warum machen Sie es denn nicht selbst wie die Finnen? Mal aufs Detail achten? Fangen Sie doch bei den einfachen Dingen des Lebens an: 1. "Pisa Ergebnisse" ist ein zusammengesetztes Substantiv, also schreibt man es auch zusammen. Mit der Zusammenschreibung experimentieren Sie auch schon ganz vielversprechend im Verlauf Ihres Artikels, aber Sie müssen sich natürlich für eine Linie entscheiden. Einmal durchkoppeln, dann zusammenschreiben, das sieht nicht so gut aus. Getrenntschreibung sieht bei Komposita nie gut aus.Kleiner Tip: Bindestriche erhöhen die Lesbarkeit von Komposita nicht. 2. Wenn vor "als" ein Komma steht, dann nehmen Sie bitte immer den Konjunktiv II und nicht den Konjunktiv I, auch wenn der auf den ersten Blick gebildeter aussieht. Die Sache nennt sich Irrealis und ist kompliziert. Am besten immer nach einem Komma Ausschau halten.3. Der "Baden-württembergische [sic] Kultusminister" wird vielleicht ein wenig sauer sein, daß Sie Adjektive nicht von Substantiven unterscheiden können, vielleicht wäre Ihnen der "Bayer-ische Kultuminister" ja leichter gefallen?PS: Am besten war aber immer noch Tita von Hardenbergs Plural "Termina", wie in "Termina burana" oder "Termina", der Hauptbahnhof von Rom. Go for it! Hochmut kommt immer vor dem Fall. Blöd, wer das nicht ausnutzt.
Liebe(r) RunaG,danke für Ihren Beitrag zum Thema; er war nicht nur überaus konstruktiv, sondern auch erhellend. Ich bitte Sie: Wenden Sie Ihr Wissen weiter so hilfreich an, teilen Sie sich uns mit. Denn Sie wären ja blöd wenn Sie das nicht ausnutzen würden.
"etiam", Sie gehen in die richtige richtung.
zu wünschen wäre:
1. eine dissertation über den von Herrn Kahl seit etlicher ZEITgepflegten stil, sobald er von kindern, jugendlichen und schulen schreibt - da gibt es mehr zu kritisieren, als von "RunaG" hingestellt; vor allem wäre genau zu untersuchen das hier propagierte kinder-, schüler- und lehrer(feind)bild. so kann man sich nicht immer des eindrucks erwehren, das gymnasium und selbstverständlich die dort "selektierenden" und "abschiebenden" lehrkräfte seien noch vor kurzem satans-AZUBIs im 3. kreis der hölle gewesen und müssten nun von allerlei lichtgestalten (vornehmlich lehrkräften anderer, "guter" schularten, hilfstruppen in redaktionsstuben und hirnlabors) energisch bekämpft werden. schon diese form der propangandistisch gefärbten schwarzweißmalerei ist weder dem inhalt noch der form nach in irgendeiner weise hilfreich. und immer wieder sätze, die so klingen wie: wenn wir das und das in deutschlands schulen erereicht haben, "dann scheint die sonn' ohn' unterlass". so etwas gibt es nicht, nirgendwann, nirgendwo - und schon gar nicht an schulen.
2. es fehlt bislang immer noch eine gründliche, kritische aufarbeitung der gesamten PISA- und IGLU-veranstaltung. aufzuarbeiten wären dabei auch die bislang bekannt gewordenen manipulationsversuche und -möglichkeiten. auch müsste gerpüft werden inwiefern das engagement z.b. der zuständigen PISA-lehrkraft an einer teilnehmenden schule bessere ergebnisse bewirkt. nebenbei: grundsätzliche kritik an statistischen verfahren darf offensichtlich nicht mehr geübt werden?
3. zu klären wäre, warum ausgerechnet in deutschland ranking immer so immens wichtig ist, ob fußball oder leseleistung, ohne tabellen und ranglisten geht es offensichtlich nicht. man sollte fast meinen, es gehe immer noch um den "Platz an der Sonne", von dem Wilhelm II. so gerne faselte. ENTSCHEIDEND ist doch, was die liebe jugend treibt, wenn sie über 22 ist. ich kenne aus eigener praxis schülerInnen, die im 10. jahrgang das kollegium samt beratungslehrerin zur weißglut trieben - und am ende, nach unendlichen gesprächs- und beratungsstunden, mit 1,3 - abitur hinausgingen: VOILÁ! aber die schule hat 1150 schülerInnen...
4. eine aussage über irgendwelche leistungen zwischen 10 und 16 ist sehr schnell, zu schnell wieder makulatur, weil die veranstaltung namens "pubertät" (ein leistungskiller erster ordnung, daran werden auch Helene-Lange- und andere vorgebliche musterschulen nichts ändern) binnen monaten für völlig andere leistungsverhältnisse sorgen kann. nachmeiner erfahrung sind rd. 80% der schülerInnen aus dem 13. jahrgang sehr leistungsmotiviert hinsichtlich ihres bevorstehenden abiturs NACH der am anfang des 13. Jg. stattfindenden studienfahrt.
5. niemand hat es bis heute gewagt, geschafft oder für wichtig befunden, die geschichte der Helene-Lange-Schule hinsichtlich ihrer erfolge einmal genauer zu untersuchen: Was ist dort tatsächlich geschehen? Welche methoden wurden für und gegen wen angewendet? stimmt es z.b., dass diese schule über einen längeren zeitraum hinweg deutlich mehr finanzielle mittel zur verfügung hatte als andere schulen? In welchem verfahren wurden die lehrkräfte ausgesucht und womöglich aussortiert? welches leitbild des lehrers wurde dort gepflegt? wie wurden konflikte gelöst? was ist über die soziale herkunft der schülerInnen bekannt? warum gibt es weit und breit keine berichte über schulen mit gleichen oder gar besseren leistungen? versagt kritisches denken hier, weil politik und journaille froh sind, wenigstens 1-2 glanzlichter vorweisen zu können, an denen dann nicht "herumgemäkelt" werden darf?
und was wird nun an dieser akademie für lehrer geschehen? wir dürfen gespannt sein, vor allem auf die berichte jener, die keine aufnahme in diese akademie gefunden haben (mit welcher begründung?) oder die aus der akademie expediert wurden (warum aber?) - und auf die reaktion der akademie-leitung, sobald diese berichte in der öffentlichkeit erschienen sein werden.
angesichts der gesamten debatte darf man sich fragen:
warum werden wir nicht radikal:
1. abschaffung aller einengenden regeln, vorneweg: abschaffung der unsäglichen rechtschreibregeln;
2. abschaffung der schulpflicht und des deutschen schulsystems. freies spiel der lehr- und lernkräfte auf freiem wissens- und bildungsmarkt. freie bahn dem tüchtigen und - warum auch immer - lernwilligen.
3. universitäten und verbände, alle weiterführenden ausbilder, firmen usw. geben jedes halbjahr ihre zielvorstellungen im internet und in zeitungsannoncen bekannt - am besten zu beziehen im abonnement, regelmäßige updates über automatische downloads.
3a. Siemens, Mercedes, Porsche, VW usw. bauen ein netzwerk von kitas, vorschulen, weiterführenden schulen und schließlich werkseigenen universitäten auf.
4. damit nun bestimmte medienmitarbeiterInnen und verfasserInnen von lehrerhasser-büchern nicht arbeitslos werden, wird der staat verpflichtet, flächendeckende - polytechnische? - bundes-einheits-schulen (BES) mit jederzeit kündbaren lehrkräften (mit streikrecht!) vorzuhalten, in denen alle die versammelt werden, die im freien spiel der kräfte nicht mithalten konnten.
nebenbei: sollte der boom der privatschulen anhalten, wird das staatliche schulsystem nicht umhin können, alle mühseligen, beladenen, verhaltensgestörten und aus privatschulen abgeschobenen armen teufelchen aufzufangen - mal sehen, wer sich dann noch traut, lehrerIn im staatlichen schulsystem zu werden - eine "bestenauslese" wie bisher wird sich das staaatliche schulsystem nicht mehr leisten können, im gegenteil, es wird auch auf die bei den "privaten" aussortierten lehrerInnen zurückgreifen müssen. gerade die privaten schulen werden darauf angewiesen sein, im deutschen schulranking immer die ersten 20 Plätze zu besetzen - und somit werden diese schulen, zumal, wenn sie - als KG oder GmbH oder Ltd. - profite erwirtschaften müssen, gnadenlos alle schülerInnen aussortieren, die von der leistung und vom verhalten her nicht ins "schulbild" oder menschenbild der schulleitung passen - gleiches wird jenen eltern geschehen, die da vermeinen, sie könnten weiterhin im stil des lehrer-bashings an der öffentlichen schule mit den lehrkräften einer anerkannten privatschule umspringen. eltern, die da glauben, wer zahlt, schaffe an - also mehr mitbestimmung auf privaten schulen, werden sich noch wundern.
am ende steht dann bei denen, die es sich leisten können, wieder der "hofmeister" (vgl. LENZ' drama), der nach der pfeife der eltern tanzt, die sie oder ihn bezahlen. wie sollen solch' arme würstchen denn noch den kindern als vorbild dienen? allenfalls in der richtung: wie passe ichmich am besten an?
auf ARTE gab es vor längerer zeit einen bericht über die prüf- und selektionsverfahren eines weithin anerkannten privaten englischen Kindergartens. die z.t. unsäglichen ausführungen der principalin über einzelne probandinnen (kleine mädchen in uniformen, deren "performance" aus den prüftagen in dicken aktenordnern festgehalten wurden) fanden keinerlei widerspruch bei den - freilich von der principalin abhängigen - angestellten... wenn dies in ähnlicher und abgeschwächter weise in deutschland schule machen sollte, dann sind die heutigen anstrengungen um den verbleib auf dem gymnasium harmlose kindergeburtstage gegen das, was auf deutsche kinder an aufnahmeprüfungen und selektionsdruck zukommt, die bestimmte private schulen beziehen sollen bzw. wollen. man dürfte sich dann mit seligem gesicht an die wunderbaren zeiten erinnern, als gymnasien es hin und wieder wagten - und schafften - schülerInnen "abzuschieben" - z.b. auf eine Realschule, von der aus die armen abgeschobenen bei entsprechender leistung jederzeit wieder aufs gymnasium zurückkehren können - mal abgesehen von der immer wieder unterschlagenen tatsache, dass in deutschland mindestens 20-30 wege zum abitur führen...
soweit das wort zum sonntag - mit frdl. grüßen
ulschmitz
Enja Riegel für den Deutschen Schulpreis nominiert!
Was gibt's dafür? Bambi, Oscar, César sind ja leider schon vergeben. ich schlage rousseauistisch vor: Verleiht den Emil!
Wer sponsort? Burda finanziert schon andere wertvolle Verleihungen. Bleibt nur Bertelsmann: der Bertelsmann Pisa Award of Private Schooling. Klingt gut.
Wer hält die Laudatio? Kahl? Verdient hätte er es. Kein Text ohne Riegel. Aber er ist nicht prominent genug. Liz Mohn? Wäre wahrhaft, sie verweilt aber lieber im Background. Bleibt nur: Jauch.
Wer überträgt? Der Sponsor befiehlt: Unser Sender RTL. Werbezielgruppe: Schüler, Lehrer, Eltern. Gute Einnahmen garantiert.
Wer sitzt vor der Glotze? Die Hunderttausende von Lehrerinnen und Lehrern, die ausgepowert jeden Tag als Sysyphos den Stein nach oben ächzen und wenn sie fast den Gipfel erreicht haben, Frau Riegel auf demselben erblicken und sie jodeln hören: "Schule geht anders!" Schwups, liegt der Stein wieder unten.
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