Wie ging es weiter für ... ... Lutz Paege, Telekom-MitarbeiterSeite 2/2
ZEIT: Trotz des Streiks setzte sich Obermann mit seinen Plänen durch. 50.000 Mitarbeiter wurden in eigenständige Gesellschaften ausgegliedert und müssen mehr arbeiten für weniger Geld.
Paege: Ich arbeite seit Juli auch in der neuen Servicegesellschaft. Für mich hat sich nicht viel verändert, außer dass ich wieder 38 Stunden in der Woche arbeite. Für die nächsten anderthalb Jahre gibt es für das niedrigere Gehalt noch Ausgleichszahlungen. Und viele Betriebsvereinbarungen, die Obermann streichen wollte, wurden am Ende doch übernommen. Ohne den Streik wären die Einschnitte sicher viel tiefer gewesen.
ZEIT: Wie ist die Stimmung jetzt im Unternehmen?
Paege:
Die Stimmung schwankt: Einerseits wollen wir weiter um unsere Kunden und damit um unsere Arbeitsplätze kämpfen. Andererseits fühlt man sich wie die Maus, kurz bevor die Schlange zubeißt. Wir wissen ja nicht, ob wir nicht bald doch verkauft werden. Im Oktober wurde erst wieder eine Tochterfirma mit 2000 Mitarbeitern verscherbelt. Da sind Kollegen betroffen, mit denen wir lange zusammengearbeitet haben. Das tut schon weh.
Das Gespräch führte Jan Pfaff.
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Nr. 50
- Datum 11.12.2007 - 10:58 Uhr
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hätten wir mehr von denen, könnten Macher und Mobber einpacken!Schaut hin und helft den Schwachen! Prima!macdet-- für mehr Ethik in Deutschalnd --
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