Gewürze

Im Schwitzkästchen veredelt

© Nadine Querfurth

Wir lieben ihren Duft und ihr Aroma und schätzen sie als Zutat in unserem Weihnachtsgebäck - die Vanille. Aber woher kommt sie eigentlich? Aufklärung in Text und Bild Heiß und feucht das ganze Jahr, immergrüner Regenwald, azurblaues Meer: So zeigt sich der Nordosten der Insel Madagaskar im Indischen Ozean, 400 Kilometer vor der Küste Ostafrikas gelegen. Hier herrscht das ideale Klima für eine ganz besondere Orchidee: die Vanille. Mehr als die Hälfte aller weltweit verkauften Vanilleschoten kommt von hier, aus dem - dem Dreieck des grünen Goldes. Vanille ist ein wertvolles Gewächs – nur Safran ist teurer. „Königin der Gewürze“ oder „Verwandelte Frau mit dem berauschenden Duft“ wird sie auch genannt. Ihr verführerisches Aroma und der vollmundige Geschmack verleihen Desserts eine besondere Note. Und besonders zur Weihnachtszeit erfreut sie unsere Gaumen in Plätzchen, Stollen und Gebäck. Doch bevor es soweit ist, muss das edle Gewürz viele Wochen reifen und bedarf fachkundiger Behandlung.
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