Klimakonferenz Eine wachsende Gefahr
Eine neue Studie belegt: Ärmere Länder sind von den Folgen des Klimawandels stärker betroffen als Industriestaaten. Schäden durch Stürme haben sich verdoppelt
Das Ergebnis geht aus dem neuen Klima-Risiko-Index 2008 hervor, den die Umweltorganisation German Watch auf der Weltklimakonferenz in Bali vorlegte. Die Entwicklungsländer haben danach zum Teil schwer unter Stürmen, Überschwemmungen und Dürren zu leiden. Vor allem Asien sei im Jahr 2006 betroffen gewesen, sagte Germanwatch-Experte Sven Harmeling. Die Auswertungen stützen sich auf die Datenerhebungen und -analysen des Bereichs GeoRisikoForschung der Münchener Rück.
Die Ergebnisse der Risiko-Studie belegten die Notwendigkeit einer Klimaschutzpolitik, die solche Risiken begrenze und den besonders stark heimgesuchten Ländern dabei helfe, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, sagte Harmeling.
Die im Jahr 2006 weltweit am stärksten betroffenen Länder waren laut Index die Philippinen, Nordkorea und Indonesien. In den Philippinen und in Indonesien habe es wegen Stürmen und Überschwemmungen jeweils fast 1300 Tote sowie Schäden in Milliardenhöhe gegeben. Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre hätten Honduras, Nicaragua und Bangladesch am meisten gelitten.
Seit 1980 habe sich die Anzahl der Naturkatastrophen durch Stürme verdoppelt, sagte Peter Hoeppe von der GeoRisikoForschung der Münchener Rück. Im gleichen Zeitraum habe sich die Häufigkeit von Überschwemmungen sowie anderer Wetterextreme wie Hitzewellen und Dürren sogar vervierfacht. "Dies belegt deutlich eine wachsende Gefahr." Die Industrienationen hätten als Hauptverursacher des Klimawandels die Verantwortung, den betroffenen Ländern zu helfen.
- Datum 11.12.2007 - 09:37 Uhr
- Quelle ZEIT online
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German Watch und die Münchner Rück sollten einmal die offizielle Verlautbarung der WMO zu den Ursachen, Häufigkeiten und den Folgen tropischer Wirbelstürme studieren, bevor sie ihre Statements abgeben.
Dem Verfasser dieses Artikels würde es auch nicht schaden.
Die WMO ist eine der übergeordneten Organisationen des IPCC.
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WMO is the United Nations' authoritative voice on weather, climate and water
GENEVA, 11 DECEMBER 2006 (WMO) – A consensus of 125 of the world’s leading tropical cyclone researchers and forecasters says that no firm link can yet be drawn between human-induced climate change and variations in the intensity and frequency of tropical cyclones.
In a statement issued in Costa Rica at the World Meteorological Organization’s 6th International Workshop on Tropical Cyclones, it was also declared: “No individual tropical cyclone can be directly attributed to climate change.” Tropical cyclone is the umbrella name for hurricanes, typhoons or cyclones.
The recent increase in loss of life and damages from tropical cyclones has largely been caused by rising concentrations of population and infrastructure in coastal regions.
Da wär meine Oma auch drauf gekommen, nach kurzem Blick auf den Globus, daß es mehr "ärmere Länder" gibt. Und da diese sich über viel mehr Fläche der Erdkugel ausbreiten, sind sie auch stärker betroffen.War bestimmt richtig teuer, diese Studie...________________________________
Meine Nr.1 Politdokumentation 2007:
John Pilger's "War on Democracy"
http://youtube.com/result...
Ich persönlich habe nichts gegen die Klimaerwärmung. Meine Gasrechnung wird niedriger je wärmer in Deutschland der Winter wird.
Anstatt die irrsinnige Programme zur Beschränkung der Kohlendioxid Ausstosses zu forcieren, sollten die Insustrienationen das Geld für die Anapssung der Menschheit an die veränderten Lebensbedingungen ausgeben.
Es wird behaupten, dass der Klimawechsel so oder so unumkehrbar ist. Egal was USA, China und Indien nicht dagegen unternehmen und was Gabriel+ Merkel dagegen unternehmen.
Es wird wahrscheinlich wärmer. Und wer hat die Probleme? Die Natur? Wohl nicht. Die Menschen. Die Menschen müssen geschützt werden. Und zwar nicht dadurch, dass man das Licht für 5 Minuten ausknipst, sondern dadurch, dass man die Menschen auf die Folgen der Klimaerwärmung vorbereitet.
Anderseits, ist nicht falsch, weniger Erdöl zu verbrauchen. Dann werden die Muhammedaner ihren Gürtel enger schnallen müssen anstatt das Geld für Terrorismus zu verprassen.
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