Klimaschutz "Trauerspiel"
Die Ergebnisse Klimakonferenz von Bali stoßen in Deutschland auf Skepsis. Besonders die USA stehen im Mittelpunkt der Kritik
Nach Abschluss der Weltklimakonferenz am Samstag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch von einem "großen Erfolg" gesprochen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass sich das Mandat von Bali schon bald als wegweisend und weichenstellend erweisen wird", sagte sie.
Von anderen deutschen Politikern wird das Ergebnis des Mammuttreffens dagegen eher mit Enttäuschung aufgenommen. Es findet nur wenig Lob. "Die Konferenz ist nicht gescheitert, sie ist aber auch kein Erfolg", sagte der Grünen-Bundesvorsitzende Reinhard Bütikofer.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zog ein gemischtes Fazit: "Schaut man sich an, woher wir kommen, ist das ein Riesenschritt nach vorne", sagte er in der ARD-Sendung Anne Will . "Schaut man sich's an von der Perspektive, was nötig wäre, ist das unzureichend." In der Bild -Zeitung machte Gabriel die USA und Russland dafür verantwortlich, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel nur unzureichend in das Abschlussprotokoll aufgenommen worden sind. Dem Tagesspiegel sagte er, Bali sei auch ein Erfolg der "riskanten deutschen und europäischen Verhandlungsstrategie".
Gabriels Staatssekretär Michael Müller sprach von einem "Trauerspiel" und einem "gigantisches Versagen der Weltgemeinschaft".
187 Länder hatten auf der Konferenz das Mandat für Verhandlungen für einen neuen Weltklimavertrag erteilt. Das Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll soll bis Ende 2009 unter Dach und Fach sein. Konkrete Ziele für die Minderung der Treibhausgase wurden vor allem auf Drängen der USA nicht festgelegt. Sie sind nur indirekt durch eine Fußnote erwähnt, die auf die Berichte des Weltklimarats verweist.
Der Klima-Berater der Bundesregierung, Hans Joachim Schellnhuber, sagte: "Das war aus deutscher und europäischer Sicht das Maximum, was die Konferenz rausholen konnte." Mit Bali seien die Chancen deutlich gestiegen, dass bis 2009 ein Ergebnis erzielt werden könne.
Enttäuscht reagierte das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor. Der Abteilungsleiter Entwicklungspolitik, Bernd Bornhorst, kritisierte die ungenauen Aussagen über die Reduktion der Treibhausgase. "Angesichts der Dramatik des Klimawandels und der schon jetzt spürbaren Auswirkungen für die Menschen im Süden ist das den Betroffenen nicht zu vermitteln und verursacht Wut und Angst vor der Zukunft."
Der Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP, Achim Steiner, sieht die USA nun im "Zugzwang". Sie müssten ihren auf Bali dargelegten Führungsanspruch mit konstruktiven und konsensfähigen Vorschlägen unter Beweis stellen, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung . Er erhoffe sich von den USA, aber auch von anderen Staaten, "dass sie die eigenen wirtschaftlichen Entwicklungsinteressen nicht nur auf Kosten anderer definieren". Der frühere UNEP-Leiter Klaus Töpfer sagte der Leipziger Volkszeitung , es sei "mehr als besorgniserregend", dass sich die USA "dermaßen an den Rand in die Isolation verhandelt haben".
- Datum 18.07.2008 - 18:42 Uhr
- Quelle ZEIT online
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Es ist wirklich eine Katastrophe, dass jeder, der im Trend liegen möchte, den Unsinn
von der "Klimaerwärmung" durch etwas mehr CO2 in der Luft nachplappert und gleichzeitig für dieses Nachplappern noch Platz in den Medien findet.
Mittlerweile wird von der staatlich finanzierten Forschung und Lehre, ohne dass
jemals ein Beweis oder eine widerspruchsfreie Theorie dafür geliefert worden
ist, die angebliche Klimaerwärmungswirkung durch mehr CO2 in der Atmosphäre
nicht mehr diskutiert, und damit zum Dogma erhoben. Vermutlich, weil Anweisung
hierzu von übergeordneter Stelle ausgesprochen worden ist. Übrigens, bei den
Nazis hat man die Rassenlehre auch ohne diese jemals wissenschaftlich begründen
zu lassen, zum Dogma erhoben. Und in der DDR war es der Sieg des Sozialismus.
Dabei zeigen sämtliche wissenschaftlichen Arbeiten, die unvoreingenommen
ausgeführt worden sind, dass weder für die Vergangenheit eine Korrelation von
höheren CO2-Gehalten der Luft mit der Folge einer Erwärmung nachgewiesen werden
kann, das Gegenteil, zuerst höhere Temperaturen und dann, mit zeitlicher Verzögerung,
ein Anstieg des CO2-Niveaus, ist hingegen dokumentiert. Ein solcher
Zusammenhang ist auch aus der Löslichkeit des CO2 in Wasser (7/10 unseres
Planeten sind mit Wasser bedeckt) plausibel, mit höheren Temperaturen sinkt die
Löslichkeit des CO2 im Wasser. Außerdem sollte man auch die Korrektheit der
CO2-Messungen der Station Mouna Loa hinterfragen. Denn die dortigen Messungen
suggerieren eine Entwicklung, die sehr stark nach DDR-Manipulationsmethoden
aussieht: Stetiges Ansteigen, ungeachtet unstetiger Temperaturentwicklungen.
Eine Studie der Fachliteratur durch Beck hat zudem gezeigt, dass selbst in der
neuesten Zeit, so seit 1820, mehrfach CO2-Gehalte des heutigen Niveaus
dokumentiert sind, zuletzt um 1940. Da die seinerzeitigen Messergebnisse nicht
nennenswert von heutigen Ergebnissen an vergleichbaren Orten abweichen, ist den
Mouna Loa-Messungen mit höchster Skepsis zu begegnen. Wie übrigens
grundsätzlich, wenn von „Wissenschaftlicher Konsens“ als
Argumentationsgrundlage dienen soll.
Das Problem ist doch nicht das CO2 und auch nicht mehr das FCKW. Das Problem ist einfach das sich Globale Änderungen abzeignen die für unts Mentschen ungemütlich werden können und wir uns überlegen sollten wie wir dagegen ansteuern können. Das leoider die Politik und die Medien sich wieder ein problem heraussuchen und zum Schalwort machen wie damals das Ozohnloch, um das es ja auch recht still geworden ist, hängt nun mal mit der Art zusammen wie unsere Gesellschaft informationen aufnehemen möcht. Und auch dammit das immer weniger leute bereit sind die Fakten nachzuprüfen und sich ein eigenständiges bild zu machen, sondern nur die 30 Secunden Nachrichten informationen haben und das als ausreichend entfinden.
Man kann sicherlich niemals nur einen Faktor verantwortlich machen für einen Negativ-Wandel - welchen Bereich dieser auch immer betreffen mag.Aber dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Mensch einen erheblichen Beitrag zur Veränderung der Umwelt leistet. Es ist ja völlig legitim die Ressourcen der Erde zu nutzen - ob man dies mit dem christlichen Glauben oder mit den Gegebenheiten der Natur begründet sei dahin gestellt - ,aber muss man denn allein aus "Tradition" oder durch absurde Werte beeinflusst ein 20-Liter-Auto fahren, sein Haus Tag und Nacht voll beleuchten und und seinen Atom-Müll ins Meer kippen?
Die technische Entwicklung schreitet schneller voran denn je und es würde keine nicht-lösbaren Probleme bereiten seinen Energietransport um den Globus von Öl, Erdgas und Teilweise ja sogar noch Kohle auf das umweltfreundliche Wasserstoffgas umzustellen und mit der Zeit einen Großteil der Energiegewinnung durch Sonnenkraft zu bewerkstelligen.Es ist offensichtlich, dass nicht alle Katastrophen dieser Welt durch das CO2 oder FCKW verursacht werden, aber es ist nicht abzustreiten, dass sie einen schädigenden Einfluss haben. Nicht alle Klimaveränderungen sind durch den Menschen verursacht, aber dennoch trägt er immer mehr dazu bei.Und wenn man herausfindet, dass bestimmte Verhalten auf diesem Planeten einen schädigenden Einfluss haben, was spricht dagegen diesen zu minimieren? Es wird immer einen Hype um irgendwas geben. Mir ist lieber, dass man über Umwelt und Klima spricht, als über Paris Hilton und Britney Spears...
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