Georgien Saakaschwilis Sieg bringt keinen FriedenSeite 2/2
Internationale Beobachter hatten ein insgesamt positives Urteil über die Präsidentenwahl gefällt, weil die Bürger hätten erstmals eine wirkliche Auswahl zwischen Kandidaten gehabt hätten. Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagten am Sonntag in Tiflis, es gebe aber auch Missstände, die möglichst schnell beseitigt werden müssten. Die Vorwürfe der Opposition über angebliche Wahlfälschungen zugunsten des Amtsinhabers Michail Saakaschwili wurden von den Beobachtern nicht gestützt.
Der Leiter der OSZE-Delegation für Langzeitbeobachtung, Dieter Boden, lobte eine professionelle Durchführung der Wahl. Zugleich sprach er Missstände wie Einschüchterung von Wählern an. Zudem hegte die OSZE den Verdacht, dass die Behörden zum Wahlkampf eingesetzt wurden.
- Datum 06.01.2008 - 08:00 Uhr
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Sicherlich sind die Wahlen nicht korrekt verlaufen aber man muss auch die georgische Mentalität kennen um zu verstehen das für die Georgierer das nichts ungewöhnliches ist.Saakaschwili war vor den Wahlen der alleinige Herrscher in Georgien und jetzt muss er mit einer Kollation regieren. Das ist bestimmt hart für Ihn. Im Gegensatz zu Ukraine in der die Landleute in einem Referedum mit nur knapp 25 % zu dem NATO Beitritt gestimmt haben sind das in Georgien über 75 % jetzt sagen bestimmt jeder normale Mensch das ist eh alles gefälscht. Nein ist das nicht! Ukraine hat die gleiche Mentalität wie Russland, Weissrussland.Georgien ist Kaukasien und die haben eine ganz andere Mentalität. Wenn Georgien nicht in NATO gehen, dann wird das Land wieder von Russland übernohmen und das wollen die nicht. In der Ukraine wollen knapp 70 % der Bevölkerung den Zusammenschluss mit Russland und Weissrussland und nicht die EU und NATO. Das ist die momentane Situation.
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