Stammzellen Im Unterholz der Argumente

Die politische Debatte über die Stichtagsregelung versinkt im Dickicht zweifelhafter Behauptungen. Dabei ist es höchste Zeit für eine ehrliche Entscheidung: Wollen wir die Stammzellforschung, oder wollen wir sie nicht? Ein Kommentar

Ob die Abgeordneten im Bundestag in der Zeitung ab und an mal auf die Wissenschaftsseiten gucken? Gerade jetzt, da sich die Fronten in der Stammzelldiskussion wieder verhärten und die Debatte ihren unseligen Kurs in Richtung Restriktion fortsetzt, würde sich ein intensiver, vorbehaltloser Blick auf die Forschungsrealität jedenfalls lohnen. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass amerikanische Wissenschaftler erstmals menschliche Embryonen aus den Körperzellen erwachsener Menschen geklont haben. Auf dieselbe Art und Weise hatten Forscher aus den USA kürzlich schon geklonte Affenembryos erschaffen . Innerhalb weniger Monate gelang es japanischen und amerikanischen Wissenschaftlern zudem, embryonale Stammzellen direkt aus Hautzellen zu gewinnen, zunächst von Mäusen, und schließlich sogar von Menschen. Und das sind nur die Topmeldungen dessen, was gerade passiert. Die internationale Stammzellforschung gewinnt nach zwei Jahren wieder rasant an Fahrt. Und Deutschland muss sich endlich entscheiden, ob es mitfahren will. Oder ob es den Preis zu zahlen bereit ist, den ein klarer und endgültiger Verzicht auf die Forschung an embryonalen Stammzellen mit sich brächte.

Und dieser Preis wäre hoch, höher, als es die immer und immer wieder zirkulierenden Argumente vermuten ließen. Denn es geht hier nicht allein um die Hoffnung auf eine Therapie für bislang Unheilbare. Embryonale Stammzellen werden eines Tages vielleicht wirklich in der Lage sein, unbegrenzten und passgenauen Ersatz für das morbide Gewebe von Schwerstkranken zu liefern, das stimmt. Doch bis es in zehn oder zwanzig Jahren einmal so weit sein mag, tritt die Stammzellforschung längst einen anderen Feldzug an: Sie wird die medizinische Forschung in ihren Grundfesten revolutionieren. Arzneimittelentwicklung, Krebsbehandlung, Therapien für alle Volkskrankheiten - embryonale Stammzellen werden für nahezu alle Gebiete der Medizin neue, unschlagbare Testsysteme und Modellgewebe liefern. Neue Medikamente mit einem Minimum an Nebenwirkungen, Erkenntnisse über die Entstehung von derzeit unverstandenen Krankheiten, das Potenzial ist riesig. Wenn Deutschland daran teilhaben will, wird es um eine gründliche Novellierung seines Stammzellgesetzes nicht herum kommen.

Anzeige

Tatsache bleibt aber, dass sich geeignete Stammzellen derzeit nur gewinnen lassen, wenn man dafür Embryonen zerstört. Ist ein solches Opfer moralisch und ethisch zu rechtfertigen? Die deutsche Debatte um die Würde des Embryos ist an Ausführlichkeit in diesem Punkt kaum mehr zu übertreffen, eine Einigung war indes schon immer ausgeschlossen, denn zu welchem Zeitpunkt eine Leibesfrucht ihre Seele tatsächlich eingehaucht bekommt, weiß niemand. Im Judentum glaubt man an die Beseelung per Geburt, im Islam ist der Embryo gar "vierzig Tage Samen, vierzig Tage Knoten, vierzig Tage Fleischklumpen", bevor er zum Menschen wird. Im christlich geprägten Deutschland setzt sich dagegen der Standpunkt der katholischen Kirche durch. Der Mensch ist Mensch vom Zeitpunkt der Befruchtung an, und obwohl drei von vier frühen Embryos nie ein Mensch werden, weil sie unbemerkt aus dem Leib der Frau abgehen, und obwohl in der Bundesrepublik jährlich weit mehr als 100 000 wochenalte Föten ohne medizinischen Grund einem vorsätzlichen Abbruch zum Opfer fallen: In Deutschland dürfen keine embryonalen Stammzellen hergestellt, und sie dürfen auch nicht für die Forschung verwendet werden - zumindest fast nicht. Weil Deutschland zwar ethisch sauber, aber trotzdem noch Spitze in der Forschung bleiben möchte, können sich Wissenschaftler hierzulande durch ein langwieriges Antragsverfahren quälen und per Genehmigung dann ES-Zellen aus dem Ausland bestellen. Erlaubt sind aber nur Zellen, die vor dem Inkrafttreten des Stammzellgesetzes vor sechs Jahren gewonnen wurden. Sie sind so degeneriert und von Kontaminationen betroffen, dass sie heutigen Standards überhaupt nicht mehr entsprechen.

Diese offensichtliche Mogelpackung ist oft angeprangert worden, doch jetzt, da die Chance auf eine ehrliche Korrektur naht, auf eine offene Entscheidung für oder gegen zukunftsträchtige Forschung, beginnt sich die Debatte erst recht im Dickicht fadenscheiniger Argumente zu verstricken. Wie schlimm das ist, zeigt ein Gruppenantrag, das auf Initiative der parlamentarischen Stammzellgegner am Mittwoch im Bundestag vorgestellt wurde und ein Fortbestehen der strengen Gesetzeslage fordert. Begründet wird diese Forderung allerdings nicht mit der Würde des Embryos, sondern mit der beliebten Behauptung, dass die Forschung mit so genannten adulten Stammzellen deutlich aussichtsreicher sei, als die mit embryonalen Stammzellen. Diese Aussage aber ist nur eines: falsch. Adulte Stammzellen finden sich in vielen Geweben unsere Körpers, sie lassen sich direkt gewinnen und werden zum Teil schon seit vier Jahrzehnten für die Therapie genutzt, vor allem für Knochenmarkstransplantationen. Sie sind ein Segen, aber ihr Potenzial reicht bei weitem nicht an das von embryonalen Stammzellen heran. So gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich adulte Stammzellen "transdifferenzieren" lassen, sprich: Man kann aus einer Knochenmarkszelle keine Leber züchten. Erst im vergangenen Jahr musste das Wissenschaftsmagazin Nature eine Studie zurückziehen, die vor sechs Jahren noch belegen wollte, dass sich aus Knochenmarkszellen der Maus pluripotente - also quasi-embryonale - Stammzellen gewinnen lassen, die dann von der Nervenzelle bis zum Leberlappen alle gewünschten Ersatzteile lieferten. Die Forscherin hatte ihre Ergebnisse zum Teil gefälscht.

Leser-Kommentare
  1. zu diesem Artikel. Und noch eine kleine Anmerkung: die wenigsten Leute wissen, daß gängige Verhütungspräparate - die Pille vornweg -  mit ihren Gestagenen hauptsächlich die Einnistung der Eizelle verhindern. Dasselbe gilt für die Spirale: in all diesen Fällen entsteht zunächst häufig eine befruchtete Eizelle, um später unterzugehen. Wenn Stammzellforschung Mord ist, dann ist Verhütung auch Mord (die katholische Kirche ist, zugegeben, in diesem Punkt sehr konsequent). Der wird in Deutschland also vielmillionenfach betrieben. Stammzellforschung aber soll unethisch sein. Und Kinderwunschbehandlungen mit künstlicher Befruchtung sind aufgrund unseres rigorosen Embryonenschutzes (man darf nicht von mehreren befruchteten Eizellen die erfolgversprechendste aussuchen, sondern muß alle einpflanzen) in Deutschland viel weniger erfolgreich als in anderen Ländern.  Und noch etwas: kein Mensch behauptet, daß eine abgeschnittene Fingerkuppe (da sind Milliarden menschlicher Zellen drin!) die Seele des Menschen beschädigt. Würde man umgekehrt alle Gehirnzellen töten und den restlichen Körper am "Leben" halten können - niemand würde dieses Gebilde noch als Menschen mit einer Seele bezeichnen. WENN es eine Seele, eine von der Materie unabhängige göttliche Substanz des Menschen gibt, dann ist die Schnittstelle zum Körper das Gehirn oder jedenfalls die Nervenzelle. Woraus folgt: frühestens mit Entstehung der ersten Nervenzelle kann von einem "Menschen" die Rede sein. Alles andere ist Mystizismus.

    • gn8
    • 18.01.2008 um 21:26 Uhr

    Das ist kein Kommentar, das ist eine Polemik. Der Autorin steht zur vorurteilsfreien Kenntnisnahme der Fakten die eigene Biografie erkennbar im Wege. Dem «Volk» sind die bisher ausnahmslos uneingelösten Versprechungen der ökonomischen Profiteure nicht mehr genug, auch ruhmsüchtigen Forschern soll eben nicht mehr der Weg geebnet werden Steuergelder auf fragwürdige Weise zu vernichten. Der immer gerne herbei geholte Hinweis auf den Zellklumpen verfängt nicht mehr,die Grundsatzfrage ist erkannt. Und die Antwort der Mehrheit ist deutlicher geworden. Auch wenn es der Autorin erkennbar einfach nicht in den Kram passen mag.

  2. Der Kommentar ist nicht nur polemisch und billig, sondern beinhaltet auch einige sachliche Fehler:
    In Japan und Amerika wurden nicht wie im Text behauptet, „embryonale Stammzellen aus Hautzellen gewonnen“. Vielmehr wurden Stammzellen gewonnen, die zwar pluripotent sind, aber eben nicht durch das Töten von Embryonen erzeugt wurden. Genau das ist ein Argument gegen die Stichtagsverschiebung, da neue embryonale Stammzelllinien Dank der neuen Alternative aus Japan und Amerika nun überflüssig sind!
    Es ist unverantwortlich, dass die Autorin den Anschein erweckt, irgendwann einmal könnten embryonale Stammzellen therapeutische Relevanz haben. Embryonale Stammzellen werden vom Patienten abgestoßen, weil sie körperfremd sind. Sie wirken wie Krebszellen!
    Es stimmt nicht, dass Stammzelllinien von 2001 (oder älter) „heutigen Standards überhaupt nicht mehr entsprechen.“ Vielmehr ist längst belegt, dass Verunreinigungen der Stammzelllinien durch ein Wechsel des Nährmediums vermieden werden können. Sogar der Stammzellforscher Oliver Brüstle vertritt die Ansicht, dass man mit den „alten“ Zellen ohne Probleme arbeiten kann.
    Genauso wenig stimmt es, dass „neue, vitale embryonale Stammzellen“ der Goldstandart für reprogrammierte Hautzellen seien, die sich wie embryonale Stammzellen verhalten. Die Forscher in den USA und Japan, die diese Hautzellen 2007 zurückentwickelten, haben als Goldstandart zum Vergleich embryonale Stammzelllinien von 1998 verwendet!
    Insgesamt also eine schwache Rechercheleistung der Autorin – schade und nicht „Zeit“-würdig!

    • Crest
    • 19.01.2008 um 20:26 Uhr

    Sie war in wissenschaftlichen Disputationen häufig das Salz
    in der Suppe, mit der man den Gegner aus der Reserve locken
    und schneller auf den Punkt kommen konnte.
     
    Ich habe deshalb kein Problem mit Polemiken - im Gegenteil.Frau Zinkant hat hier meine volle Unterstützung.
     
    Auf den Punkt gebracht:
    Wenn der Embryo aus fundamentalethischen
    Überlegungen heraus zu schützen ist, dann darf die Existenz oder
    auch die Nichtexistenz von Alternativen (wie adulte Stammzellen)
    keine Rolle spielen. Dann ist er ohne wenn und aber zu schützen.
     
    Sobald die Vertreter der harten Linie aber die Alternativen
    argumentativ ins Spiel bringen, lassen sie sich schon auf
    eine Güterabwägung bzgl. eines potentiellen Nutzens (in Therapien etc.)
    ein. Aber - und das ist tatsächlich das Perfide - sie sagen es nicht.
    Und spielen hier ein doppeltes Spiel.
     
    Herzlichst Crest

  3. 5. gn8

    Lieber gn8, ganz unpolemisch, wie ist denn die Antwort der Mehrheit?

    Ich stimme Dir vollkommen zu, wenn Du von den ökonomischen Heilsversprechen sprichst. Klar, bei den Stammzellen geht es auch um Ökonomie. Aber geht es dabei nicht auch um wissenschaftlichen Fortschritt? Setzen wir wegen unserer Erfahrungen mit dem 3. Reich hier nicht an einer falschen Stelle unsere moralischen Bedenken zu hoch an ohne eine ausreichende Güterabwägung getroffen zu haben? Letztlich lässt sich wissenschaftlicher Fortschritt nicht aufhalten. Es kommt darauf an wie man ihn verwendet. Ist es denn moralisch vertretbar, dass reiche Deutsche sich in nicht sehr weiter Zukunft eine Therapie mit embryonalen Stammzellen im Ausland kaufen können und wir dummen Kassenpatienten in alle Ewigkeit darauf verzichten müssen? Ich brauche keine Behandlung mit diesen embryonalen Stammzellen. Weiterhin bin ich so alt und der Lebensumstände in Deutschland so überdrüssig, dass ich auch auf eine so umstrittene Behandlung evtl. freiwillig verzichten würde, aber es gibt jüngere Menschen, deren Lebensqualität mit einer solchen, in Deutschland gesetzlich verbotenen Behandlung, deutlich steigen könnte. Und die können sich in der Regel keine Behandlung im Ausland kaufen. Gilt das ungeborene Leben, ja, ab wann spricht man von Leben, denn mehr als das geborene Leben? Ich habe den Eindruck, wir stehen an einer kopernikanischen Wende der Medizin, bzw. der Biologie oder Biochemie. Sollen wir denn jetzt wieder 300 Jahre warten, bis die alten Männer in Rom ihre Ansichten ändern und sich indessen klammheimlich selbst solcher Therapien unterziehen? Sollen wir uns weiterhin von einer Institution gängeln lassen, die in jeder Hinsicht, ich betone in jeder Hinsicht, wissenschaftlich und moralisch versagt hat. Hexenverbrennungen, Kinderverbrennungen (z.B. Montsegur), Folter, Hurerei, Völlerei, Gier, Erpressung von Wissenschaftlern,  Mord und Massenmord? Man setzte sich mal auf den Campo de’ Fiori und gucke sich das Standbild von Giordano Bruno an. Dann denke man bitte noch mal über die Sache in Ruhe nach.Ich glaube inzwischen, dass der Deutsche Fundamentalismus einer der schlimmsten der Welt ist. Wir machen immer alles "richtig". Wir schütten immer das Kind mit dem Bade aus.

  4. jede staatskunst ist kompromiss!

    was sie verlangen, ist die absolute herrschaft der einen auffassung über die andere -- maw ein vordemokratisches herrschaftsmodell.

    die harten vertrteter der einen wie der anderen richtung nehmen ihre auffassung schon sehr ernst -- nur sind sie im gegensatz zu ihnen häufig sich dessen bewusst, dass in der praxis eine lösung gefunden werden muss, mit der beide seiten, wenn auch grummelnd, leben können.

    ihr text läuft darauf hinaus, den gegnern der es-forschung unklarheit und unehrlichkeit zu unterstellen -- nun, gleiches darf man ja bei den befürwortern auch tun: nähmen sie nämlich ihre auffassung ersnt, dürften sie ja auch keinem kompromiss zustimmen.

    dass die argumentation gerade der befürworter häufig unwissenschaftlichkeit und niedriges intellektuelles niveau beim gegner impliziert (das unsägliche "feuer im labor"-exempel funktioniert nur so und auch herr winnackers beitrag in der aktuelle zeit war nicht gerade von respekt geprägt), macht die debatte auch nicht unbedingt einfacher ...

    @thrudheim (kommentar 5):
    ich will gar nicht auf die logische kurzschlüssigkeit ihrer argumentation eingehen, nur eine anmerkung: was haben "alte männer in rom" damit zu tun?
    es mag sie verblüffen, aber man muss weder katholisch noch ein alter man in rom sein (welchselbige wortwahl schon wieder den beliebten diffamierenden topos der dummen katholischen schafe, die eines leithammels bedürfen, anbringt), um der stammzellforschung mit embryonalen stammzellen skeptisch bis ablehnend gegenüberzustehen!

    und noch was: die beliebten "hexenverbrennungen" sind eine ganz basisdemokratische angelegenheit gewesen ... es gibt da mittlerweilen genug, auch leicht verständliche, literatur.

  5. Da ist doch weiland das liebe Jesulein gekommen damit es die Leiden der Welt auf sich nimmt - und wir nicht mehr leiden müssen.. Aber die Kirchen meinen Jesulein war ein gutes Beispiel, und wenn der leiden kann, so können wir das auch. Schiebt eich den gesamten Schmarrn dorthin, wo es weh tut! Das gefällt euch aber wahrscheinlich.Ob Forschung mit embryonalen stammzellen was bringt, das wissen wir noch nicht. sollte das nicht der Fall sein, dann haben wir halt nur ein wenig mit ein paar anonymen, gefühllosen Zellen herumexperimentiert.  Und wenn es funktioniert, dann Hurrah!Parkinson oder sowas ist dann zumindest nicht mehr so schlimm!Liebe Jesusfetischisten, kümmert Euch vielleicht einmal um die batteriehennen. Denen geht es immer noch sauschlecht, und die wissen das auch. Aber vom Tierschutz steht halt nichts in der Bibel. Aber vom Fötus aber, oder?2. Mose 21,22:: "Wenn
    Männer miteinander streiten und stoßen dabei eine schwangere Frau, so
    dass ihr die Frucht abgeht, (…) so soll man ihn um Geld strafen."
    Also alles nicht so schlimm, mit den Embryonen. die Bibel hat halt doch recht!

    • gn8
    • 22.02.2008 um 9:37 Uhr

    Lieber Trudheim,die Meinungsumfragen und deren Ergebnisse sind in der öffentlichen Berichterstattung durch, eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt Forschung mit embryonalen Stammzellen ab.Die Frage nach dem “wissenschaftlichen Fortschritt”, um den es “auch” gehen soll, ist schwierig. Denn was ist das überhaupt? Und was wird uns nur als solcher verkauft? Während wir aus der Forschung an adulten Stammzellen bereits schöne Ergebnisse haben, in dieser Zeit haben wir aus der ES-Forschung nichts außer Versprechen. Aber selbst wenn es anders wäre: heiligt der Zweck die Mittel?Bis jetzt gibt es eben nichts im Ausland zu kaufen, auch für die Reichen nicht. Und wenn in einem Land, in dem der stellvertretende Außenstaatssekretär glaubt, dass Andorra ein armes afrikanisches Land sei (und deshalb ein paar Millionen Dollar Förderung bekommen müsse) gerne und viel ES-Forschung betreibt: das ist für mich kein Vorbild.Die Fragen nach dem Wert geborenen zum Abwägen gegen den Wert ungeborenen Lebens kann ich bei der bisherigen Ergebnislosigkeit nicht ernst nehmen. Das sind eben die leeren Versprechungen der Forscher, die vor allem mit Steuersubventionen … aber das habe ich ja schon geschrieben.Die Hinweise auf Rom verfangen bei mir, einem in der Wolle gefärbten Protestanten, nicht. Ich bringe der Kirchenleitung in Rom allerdings den gleichen Respekt entgegen, den ich auch den meisten anderen Religionen schuldig zu sein glaube. Und wenn ich mir meinen Huber so anhöre: was der schon alles an Unsinn (gerade zu diesem Thema) von sich gegeben hat, da muss ich nicht überheblich den Katholiken gegenüber sein.Der Hinweis auf das 3. Reich ist mir völlig unklar, ebenso wie ich es langsam leid bin, dass jedes sorgfältige Abwägen gleich als Fundamentalismus verteufelt wird. Ich schütte nix mit niemand aus, ich lass' mich nur nicht gerne von Ökonomen und Forschern für dumm verkaufen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service