Video Zu Gast bei Hisbollah
Jochen Bittner hat das Museum der Hisbollah in Beirut besucht, wo die schiitische Miliz den Tod israelischer Soldaten zelebriert. Ein Video
Eine Welle der Empörung löste der Chef der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, Anfang dieser Woche in Israel aus. Nasrallah sagte am vergangenen Samstag auf einer Veranstaltung in Beirut, die Hisbollah besitze "Köpfe, Hände und Beine" israelischer Soldaten, die während des Kriegs zwischen Israel und Libanon im Sommer 2006 getötet wurden.
Die israelische Armee sprach von einer "grausamen und zynischen" Äußerung. Noch zynischer aber ist wohl, wie Hisbollah im Beiruter Stadtteil Haret Hreik die Tötung israelischer Soldaten zelebriert. In einem eigens eingerichteten, technisch aufwendigen Museum feiert die Miliz ihre Erfolge des Sommerkriegs 2006. In Zelten und unterirdischen Installationen stellt sie nicht nur erbeutete israelische Armeeausrüstung aus zerfetzten Uniformen aus. In einer Multimedia-Show kann sich das Publikum zudem am Tod israelischer Soldaten in einem brennenden russischen T-55-Panzer ergötzen.
Der ZEIT-Redakteur Jochen Bittner dokumentierte einen Rundgang durch die Hisbollah-Show mit seiner Videokamera. Als er das Museum verließ, wurde er von einem Hisbollah-Sicherheitsmann festgehalten. Er entriss ihm die Kamera und verlangte das Band heraus. Erst nach langen Verhandlungen und der Vermittlung durch einen örtlichen Taxifahrer bekam Bittner die Kamera zurück – und auch das Band.
Hier können Sie das Video sehen:
- Datum 02.02.2008 - 12:40 Uhr
- Quelle ZEIT online
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... in love and war.
... wie sie fallen.
[Gelöscht. Wenn Sie sich nicht an die hier geltenden Regeln halten können, sollten Sie sich vielleicht eine geeignetere Plattform für Ihre Äußerungen suchen. /Die Redaktion pt.]
In den heutigen Kriegen, welche fernab von uns geführt werden, geht
es nicht mehr nur um den militärischen Sieg, sondern auch um den
"moralischen" Sieg. So versuchen alle Seite für sie günstiges
Video-/Bildmaterial in umlauf zu bringen, meistens Fiktion. So wie das
Bild des sterbenden Jungen, welcher von einem Israeli erschossen wurde.
Nein, es scheint nur so. In Wirklichkeit war es nur eine gestellte
aufnahme um die westlichen Medienn auf Seite der Palästinenser zu
ziehen. Umgekehrt versucht die andere Seite diesen Krieg als einen
"sauberen Krieg" darzustellen. Fast kein Krieg ist schmutziger und komplexer wie dieser.
EBEN WEIL jede Seite daraus Moral für sich zu gewinnen sucht.
Dabei sind sie ALLE schuldig.
Doch wir haben uns abgewöhnt,fair auf Konflikte zu reagieren.
Zivilisation ?
Wohl eher Kulturelle Ausprägung.
... dass diese Typen Barbaren sind, dazu hätte es dieses Artikels nicht bedurft. Und dennoch: ihr Barbarentum scheint fast gefährlicher als der Terrorismus, mit dem sie den Libanon überzogen haben.
Shiiten und Faschismus? Was für eine inflationäre Verwendung von Begrifflichkeiten!Faschismus ist per definitonem die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Das trifft ja wohl eher auf den Zionismus, nimmer auf die Shia-Bewegung zu!
http://kommentare.zeit.de/user/fahada/beitrag/2008/01/19/ya-husayn
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