Prognose
Sind wir noch zu retten?
Sechs Nobelpreisträger erklären, wie Forscher die Probleme auf unserem Planeten lösen könnten. Eine Galerie
»Wir können unseren Energiebedarf immer noch nicht durch erneuerbare Energien decken – das ist ein großes Problem. Wind- und Sonnenenergie haben derzeit sicherlich das höchste Potenzial.
Aus ökologischer Sicht völlig sinnlos sind allerdings Biokraftstoffe. Um aus Pflanzen Bioäthanol oder Biogas zu gewinnen, muss man zusätzlich Energie aufwenden. Der gegärte Zuckerrübensaft, aus dem man beispielsweise Bioäthanol macht, muss zuerst destilliert werden, bevor man ihn Benzin beimischen kann. Das ist sehr energieaufwendig. Häufig wird dazu Braunkohle verwendet, die wiederum sehr viel CO₂ freisetzt. Die ökologische Bilanz für Biosprit ist deshalb extrem negativ. Zudem sind seine Herstellungskosten hierzulande sehr hoch.
Wir werden also immer mehr dazu übergehen, Biokraftstoffe aus den Tropen zu importieren. In Brasilien wird schon jetzt Biodiesel aus Sojaöl gewonnen, in Indonesien stellt man den Kraftstoff aus Palmöl her. Das alles wird wieder einmal zulasten des Regenwaldes gehen. Wir sollten deshalb stärker auf die Sonnenenergie setzen. Deutschland könnte zum Beispiel mit Solarzellen elektrische Energie in der Sahara gewinnen. Mit neuartigen Leitungen könnte die Energie nach Europa gebracht werden. Bislang ist das noch Utopie, denn solche Leitungen sind noch nicht erfunden. Das ist eine große Herausforderung für Wissenschaftler.«
- Datum 03.06.2008 - 07:27 Uhr
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wir können das von uns Menschen verursachte Unheil über die Welt rückgängig machen, lese ich da, auch dass Krebs heilbar wird ... unterstellt man nobelpreiswürdig sei die Elite wissenschaftlichen Denkens, da muss ich schon staunen ... sind wir noch zu retten (?), diese Frage würde ich zunächst den Wirtschaftswissenschaften stellen, unsere akuten Probleme werden genau dort verursacht, und jetzt an die Biologen, Chemiker : all deren Tun bleibt so lange naseweis bis , ... ja bis die hinter das Geheimnis der Photosynthese gekommen sind ... wenn ich daran denke, dass ein jetzt geborenes Mädchen in Deutschland fast unsterblich lange leben wird und .... wir ja alle wünschen, dass gleiches auch dem Mädchen in Burundi, Kongo, Vietnam, Pakistan und Indien in Aussicht steht, dann stellen sich der Medizin doch wohl ganz andre Fragen als nach erfolgversprechenden Krebstherapien, 2050 10 Milliarden Menschen auf dieser Welt bedeuten unter anderem auch 2130 mindestens 10 Milliarden 70 jährige. . . und Sprit gibt es auch keinen mehr .... irgendwie ist mir nach Sylvesterfeiern ...
Shirin Ebadi, Zitat: "Die Menschen selbst müssen sich begegnen und kennenlernen, nur so können wir die Angst voreinander verlieren." Zitatende.
Von daher ist die Lösung des hier gestellten Problems wohl nicht den richtigen Leuten gestellt bzw. haben diese nicht am richtigen Punkt angesetzt. (Und obwohl sich Israelis und Palästinenser ja sehr oft begegnen bzw. bis vor kurzen begegenten, auf den Straßen ja schon, ist die Feindschaft ja doch nicht ganz gering! Wir haben hier ja eben (noch?) nicht mal zwei verschiedene Staaten, in denen man sich wirklich einigeln könnte.) Die Probleme der Menschheit werden mit der Zahl der Menschen und der Zahl der zivilisatorischen Errungenschaften leider eben doch nicht kleiner, sondern größer, - das sehen wohl doch sehr viele so, unbewusst vielleicht oftmals noch. Auch sind die Probleme zum Teil anders, nicht direkt sichbar, wie dies bei der Klimaerwärmung der Fall ist, die ja aber eben nicht das einzige und entscheidenste Umweltproblem darstellt, dies ist gleichermaßen ja die Umweltverschmutzung und Vermüllung als auch die massive Beschädigung vieler Ökosysteme, was man sehr gut ja am fortschreitenden Artenschwund sehen kann. Genauso bedeutend wie das Problem der Umweltzerstörung ist die Frage der inneratlichen Gewalt. Auch diese Frage ist nicht wirklich gelöst, nur weil wir riesige Waffenarsenale aus Angst vor der eigenen Vernichtung nicht mehr einsetzen (können). Für letzteres hat aber wohl noch kein Friedensnobelpreisträger uns eine realisierbare Lösung angeboten - sollte man diese, in Form eines föderalen Weltstaates einmal realisieren, ist nicht nur der Nutzen, sondern werden auch die zivilisatorischen Zwänge der Höchstzivilisationen dann für alle Menschen wirksam (weil ein Weltstaat nur aufgrund der Höchstzivilisation aller Länder bzw. Menschen machbar ist), sodass in dessen Folge dann aber nicht nur die höchstentwickelten Schichten der ersten und zweiten Welt langsam aussterben, sondern allmählich dann wohl alle Menschen. Das friedlich-wohlorganisierte Aussterben scheint mir insofern auf längere Sicht die einzige Möglichkeit der Rettung zu sein, auch aus dem Grunde, da es (eben) nicht möglich ist, zu klären, wer sich nun vermehren darf und wer nicht, wer sozusagen im Interesse der Zukunft der Menschheit auf Kinder verzichten muss, und wer weiterhin welche Zeugen, die irdische Zukunft also gestalten darf (was letztlich ja, neben den eben begrenzten Ressourcen dieser Welt - kaum aber unseres immer größer gewordenen, halt noch ethnisch-national getrennten, Fortpflanzungspotentials) wohl der Hauptgrund für die heutigen Waffenberge ist). Würde man sich international auf ein Ende ohne (gewaltsamen) Schrecken einigen, könnte man auf die Waffen und vieles andere wohl verzichten. Die Alternative ist hier ja wohl nur die apokalyptische Version. Die Guten (besseren) und Klugen (bzw. klügeren) sterben vorher friedlich aus, der böse oder dumme große Rest kommt in von großen und kleinen Naturkatastrophen begleiteten Endkämpfen um.Der Blick in den Spiegel und in die einem umgebende Realität kann leider sehr ernüchternd sein - man kommt aber wohlleider dennoch nicht drum herum.
Das ist hier wohl eher die Frage (- an die Gesellschaftswissenschaftler und Philosophen, eigentlich...)! Die Welt wird letztlich nicht untergehen, dafür haben wir die Waffen ja nicht gebaut - die geht irgendwann ja nur kosmisch unter. Die Hauptbedrohung, die früher von der Natur ausging, geht heute aber von uns selbst aus. In dem Maße, wie wir durch unsere Zivilisation die umgebende Natur zu beherrschen erlernt haben, in dem Maße haben wir zivilisatorische Zwänge (aus denen wir alle immer wieder gern ausbrechen wollen) und zivilisatorische Nebenwirkungen auf unsere Umwelt. Beides ist im Laufe der Entwicklung immer stärker geworden. Je mehr Geld ein Land hat - desto mehr Waffen braucht es eben, um dieses zu beschützen. Im Prinzip beherrschen wir heute ja aber auch uns (noch halbwegs), da es eben nicht zu einem Dritten Weltkrieg gekommen ist - der aber eben intensiv und von allen Menschen vorbereitet worden ist! Genauswenig wie man bzw. Mensch aber die Umweltverschmutzung völlig bzw. wirklich rückgängig machen kann, z.B. ja auch ein ausgestorbenes Tier erzeugen kann, genausowenig ist anzunehmen, dass die allseitige Bedrohung und Aggressivität nun ohne jede Verlagerung einfach abgeschafft werden kann, nach der Devise, dass irgendwann ein "neuer Mensch" entstehen würde. Der Mensch ist der alte, er ist halt nur klüger. Und es ist eben klüger, friedlich-wohlorganisiert auszusterben, sogar als Art und dies auch noch bewusst, als in einem Dritten Weltkrieg jämmerlich zu verrecken.
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