Forderung der USA Deutsche Soldaten sollen kämpfen
US-Verteidigungsminister Gates erhöht den Druck: In ungewöhnlich scharfen Worten fordert er einen Kampfeinsatz deutscher Soldaten in Südafghanistan.
Gates forderte seinen deutschen Kollegen Franz-Josef Jung (CDU) nach Informationen der
Süddeutschen Zeitung
in einem Brief auf, Soldaten der Bundeswehr für Kampfeinsätze in Südafghanistan zur Verfügung zu stellen. Die Zeitung charakterisierte das Schreiben als "ungewöhnlich scharf".
Gates fordert in seinem Schreiben eine Verstärkung des Nato-Kontingents um 3200 Soldaten, woran sich auch Deutschland beteiligen solle. In dem Brief erkenne Gates die Leistung der Bundeswehr im Norden Afghanistans an, beklage dann aber schnell die Spaltung der Nato in Nationen, die Kampfeinsätze bestreiten, und Länder, die sich wie Deutschland nicht an der militärischen Bekämpfung der Taliban und Al-Quaida-Kämpfer beteiligen. Gates spreche von einem drohenden Streit der Allianz und warne vor einem Verlust an Glaubwürdigkeit, hieß es weiter.
Wörtlich bittet Gates laut Süddeutscher Zeitung den deutschen Minister, ein neues Mandat in Erwägung zu ziehen, das es ermögliche, zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. Bisher erlaubt das Mandat des Bundestags die Entsendung von höchstens 3500 Soldaten in den kaum umkämpften Norden Afghanistans. Gates verlangt nun die Bereitstellung von Hubschrauber-Einheiten und Kampftruppen wie etwa Fallschirmjägern. Die Deutschen sollten im Herbst 3200 US-Soldaten ablösen. Das US-Anliegen dürfte der deutschen Diskussion um den Einsatz in Afghanistan neue Nahrung geben.
Ein Sprecher des Außenamts sagte: "Diese Anfrage richtet sich an alle Nato-Partner." Die USA würden auch eine Entsendung französischer Truppen in die Kampfgebiete Südafghanistans begrüßen. Jeder Nato-Partner sei "aufgefordert zu schauen, was er tun kann", sagte der Sprecher.
Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums bestätigte am Donnerstagabend in Berlin den Eingang des Schreibens. Es sei in ähnlicher Form auch an die anderen Nato-Staaten gegangen. Das Engagement in Afghanistan und damit verbundene laufende Operationen stünden in der kommenden Woche beim informellen Treffen der Nato-Verteidigungsminister im litauischen Vilnius auf der Tagesordnung, sagte er. Nähere Angaben zum Inhalt von Gates' Brief wollte das Ministerium nicht machen.
- Datum 01.02.2008 - 08:42 Uhr
- Quelle ZEIT online, tso, dpa, Reuters
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Ssselpstverrrstäntlich müsssen mährrr teutsche Sssoltaten nach Afffkhanistan keschickt verrrtten!
Ich wünschte, ich würde mich täuschen, aber das läuft, - wie Kerry sagte -, so, wir gewinnen alle Schlachten, aber verlieren den Krieg.Die amerikanische Kriegsführung ist die beste Hilfe für die Taliban. Sie haben nichts gelernt. Daß sie der Bundeswehr vorhalten, nicht genügend zu machen, ist die Höhe.Wenn es gelungen wäre, letztes Jahr für ganz Afghanistan ein Strategiewechsel hin zu zivilem Aufbau zu erreichen, wäre vielleicht manches anders. Wie gesagt, ich wünschte, ich würde mich täuschen - vielleicht kommt mit dem neuen amerikanischen Präsidenten ja auch eine andere Strategie - aber ich glaube nicht so recht dran.D.h. aber im Folgeschluß, daß es für die Leute, die prowestlich sind, bei den Taliban eng wird. Und fairnißhalber wäre denen zu sagen, verlaßt das Land, solange ihr noch könnt, der Final shoot down wird gräßlich.
Warum sind die Taliban denn eigendlich noch nicht besiegt? Ich dachte das amerikanische Militär ist allmächtig. Sie haben es ja auch geschafft im Irak über eine Millionen Unschuldige zu ermorden. Aber mit einem Feind der sich wehrt kommen sie offensichtlich dennoch nicht klar. Besser wir halten uns da raus.
Wie soll amn den Straßen und Schulen bauen, wenn die Lehrer, Autofahrer und Bauarbeiter von religiösen Spinnern abgeschlachtet werden? Es ist nun einmal notwendig die Taliban auch militärisch zu besiegen. Das die Bundesregierung hier etwas geleistet hat, das über bloße Symbole hinaus geht, ist bloß ein frommer Wunsch mit dem sich die Bundesbürger in den (trügerischen) Schlaf retten.Für einen schönen Einblik in die Welt von Taliban und Co empfehle ich die Reportagen des Weltspiegels (ARD) über Afghanistan aus der zweiten Hälfte der neunziger Jahre als die Taliban dort wüteten.Und wer glaubt, dass Taliban und Konsorten sich nicht an der BRD vergreifen würden, wenn wir denn den "Islam" nicht mehr beleidigen/angreifen/schlecht über ihn denken: Diese Leute bevorzugen eine wortwörtliche Auslegung des Koran und in dem wird aufgefordert die Welt zu erorbern, mit Schwert oder mit List.Und so traurig dass auch ist, ausser dem Westen stellt sich diesen Leuten keiner in den Weg, auch wenn China und Russland ebenfalls schlechte Erfahrungen mit dem Islam gemacht haben.Nötig ist, nicht zu diskutieren ob, sondern wie man diese Leute entschärft.
Die Schärfe im Ton von Herrn Gates sind polternde Worte einer scheidenden Regierung. Vielleicht wird Herr Gates genau aus diesem Grund so laut, um noch gehört zu werden, während die Welt bereits auf Obama, Clinton oder McCain wartet.
Die geopolitischen Strategien der Bush-Administration sind von gestern und gescheitert. Wir sollten uns daran beteiligen eine neue gemeinsame westliche Strategie zu entwickeln, statt denen von gestern hinterher zu laufen.
Nun wäre es Zeit, daß Jung sich Strucks Zitat zu eigen macht."Die können mich mal"Wenn die US-Admin glaubt, sie müsse die halbe Welt gegen sich aufbringen, dann soll sie das auch gefälligst alleine wieder in Ordnung bringen. Aufbauhilfe JA. Den von Bush überall hinerlassenen Unrat wegräumen? NEIN. Die Bush-Admin hatte 7 Jahre Zeit, dazu zu lernen. Sie hat nichts aus ihren Fehlern gelernt. Und nun sollen unsere Kinder diesen Müll ausbaden. Wie gesagt, die können mich mal.
"Für einen schönen Einblik in die Welt von Taliban und Co empfehle ich
die Reportagen des Weltspiegels (ARD) über Afghanistan aus der zweiten
Hälfte der neunziger Jahre als die Taliban dort wüteten."Für einen schönen Einblick in die Welt von Taliban und Co empfehle ICH die Hollywoodfilme der ACHTZIGER Jahre..."James Bond: Im Angesicht des Todes" zum Beispiel, oder "Rambo III".Damals hießen Taliban und Co ja noch "Mujaheddin", "Gotteskrieger", und waren tapfere, edle Kämpfer und unsere guten, GUUUTEN Freunde, weil sie ja gegen die bösen, BÖÖÖSEN Kommunisten kämpften.Darum hat die CIA ja auch in den arabischen Ländern mehrere 10.000 junge Männer angeworben, fanatische Moslems, um sie in Ausbildungslagern in Pakistan zum Terrorismus...pardon, "Heiligen Krieg"! - gegen die Russen auszubilden. U.a. einen gewissen Osama bin Laden.Und als die Russen von diesen Terroristen...pardon, "Freiheitskämpfern"! - dann besiegt und abgezogen waren zog auch der CIA ab...und ließ einige 10.000 Terroristen...pardon, "Freiheitskämpfer"!, die die letzten 10 Jahre außer Guerillakrieg nichts gemacht und nichts gelernt hatten, zurück. Inklusive der gesamten Infrastruktur an Terroristencamps...pardon: CIA-Freiheitskämpfer-Ausbildungslager - entlang der afghanischen Grenze in Pakistan.'the chickens come home to roost' sagt man wohl im US-englisch dazu...http://idioms.thefreedict...
Keine Reportage kann natürlich mit Rambo 3 mithalten.Das Bin Laden und Kumpels Produkte islamischer und westlicher Geheimdienste sind bestreitet ja keiner. Nur haben diese Ex-Freiheitskämpfer es nie im Sinn gehabt für die Freiehit (wie wir sie verstehen) zu kämpfen. Nun wollen sie uns ihre Version von "Freiheit" aufzwingen. Und ein Leben nach der Scharia? Um meine Vorredner zu zitieren: Die können mich mal.
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