Merkur

Nachrichten vom Götterboten

© NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington

In dieser Woche hat die Nasa die ersten Ergebnisse des Vorbeifluges ihrer Raumsonde Messenger am Planeten Merkur veröffentlicht Seit über 30 Jahren ist Messenger der erste irdische Späher, der den sonnennächsten Planeten Merkur besucht. Am Montag, dem 14. Januar 2008, Punkt 20:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es so weit: Das Raumschiff sauste nur 200 Kilometer entfernt an Merkurs Oberfläche vorbei. Ihre Kameras und Messfühler hatte die Sonde bereits im Anflug auf den Planeten gerichtet. Jetzt veröffentlicht die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa einen großen Schwung neuer Fotos und anderer Daten aus der fremden Welt.
Leser-Kommentare
    • Kometa
    • 31.01.2008 um 22:04 Uhr

    Wer solche Bilder für interessant hält, hat entwede keine Phantasie, keine Traumerlebnisse - oder keinen Blick mehr für Nachbarn.Man müsste dazu einen "Empathie-versus-Trans-Merkur-Test" entwickeln - und z.B. für Lehrer validieren.~ *Es gibt nix zu sehen - jenseits der Menschen.- Auch wenn Paul der Celanige von "Liedern" sprach, "zu singen jenseits der Menschen..." - Aber die lesen Astro-Freaks ja auch nicht.(Mit Erich Kästner nach-gedacht!)

  1. Je mehr man über Universum lernt, desto rätselhafter wirds. Früher dachte man, Götter hätten etwas mit den nahen Himmelskörpern (Mars, Venus...) zu tun. Für die Armen, die die "offizielle" Religionsgeschichte nicht sofort adoptierten oder bezweifelten, wurde es meisten "heiss" - besonders in Betracht der r.k. Fanatiker u. ihre Helfershelfer. Die Inquisition. Tortur. Verdummung. Wir verstehen mehr heute aber im Grunde gibt es keine Antwort auf Warum wir sind, Wo das Universum herkommt, Wo es sich befindet, seine Weite, usw. Unsere menschlichen Sinne, unser Gedächtnis ist unfähig zu erkennen. Z.B., wir sehen nur einen winzigen Bruchteil von dem, was man banal "Licht" nennt. Alle unsere Sinne sind begrenzt. Und wir meinen, wir sehen und verstehen? Vielleicht zum Glück nicht, denn sonst wären wir bombadiert mit einer gewaltigen Datenunmenge - ob diese uns eine Antwort auf die obrigen Fragen geben würde, weiss ich nicht. Eins ist klar: Merkur kümmert sich kein Jota um uns 6,5 Milliarden Menschen auf den 3. Trabanten der Sonne.

    Diese universale Gleichgültigkeit uns Menschen gegenüber kann uns doch was lernen: ihr seid im Grunde ... nichts or sogar weniger als nichts in diesem Universum. Get a life, könnte man sagen.

  2. ... an den weiten des universums liegt darin begründet, dass es noch nicht mit menschen verseucht ist.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service