Ludwigshafen
Staatsanwaltschaft: Feuer brach im Keller aus
Ob es Brandstiftung oder ein technisches Problem war, wissen sie noch nicht. Aber die Ermittler haben nun erste Erkenntnisse.
Der Brand, bei dem in Ludwigshafen neun Menschen gestorben sind, hatte nach Angaben der Ermittler seinen Ursprung im Keller des Hauses.
Die Untersuchungen in der Ruine sind inzwischen so gut wie beendet. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, konnten die eingesetzten Hunde keine Spuren von Brandmitteln wie Benzin entdecken. Die weiteren Analysen müssten nun in den Labors erfolgen.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bestätigte, dass bislang keine Hinweise auf Brandstiftung entdeckt wurden. Die Beamten des Bundeskriminalamtes, externe Fachleute sowie die angereisten türkischen Experten stimmten in diesem "Zwischenergebnis" bei den Ermittlungen überein, sagte Beck.
Die Brandspuren deuten daraufhin, dass das Feuer im Keller ausbrach, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Lothar Liebig, sagte. Eine Aussage darüber, ob es sich um Brandstiftung oder um einen technischen Defekt handelte, ist dies noch nicht. Beides könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, sagte Liebig. Die Sachverständigen müssten dazu noch weitere Informationen auswerten.
Ein erstes Ergebnis sei nicht vor Ende der Woche zu erwarten, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Dann werde man voraussichtlich einen Zwischenstand präsentieren können. Eine zweifelsfreie Klärung der Ursache aber sei so schnell eher unwahrscheinlich. Für jede der beiden möglichen Ursachen gibt es Hinweise. So wollen zwei Kinder einen etwaigen Brandstifter im Hausflur gesehen haben und die Elektrik des Hauses galt als marode.
Die Opfer des Brandes wurden am Montag in der Türkei beerdigt. Die Anteilnahme war groß. An der Beerdigung in Gaziantep im Südosten des Landes nahm auch der deutsche Botschafter Eckart Cuntz teil. Für die Überlebenden seien die Behörden dabei, sagte Beck, neue Wohnungen zu besorgen.
- Datum 11.2.2008 - 19:32 Uhr
- Serie -
- Quelle ZEIT online, dpa
- Kommentare 14
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Eine entscheidende Information fehlt in diesem Artikel, die in anderen Quellen erwähnt wird: Der besagte Kellerraum war immer verschlossen und den Schlüssel zu dem Raum hatte eine bestimmte Person des Hauses. Es kann also schon jetzt ausgeschlossen werden, daß es eine Brandstiftung durch Externe gegeben hat.
Na super "streichholz", dann beteiligen wir uns mal alle aus der Entfernung (wobei ich am Stadtrand von LU wohne) an der Spekulation: und was ist, wenn jemand die Tür aufgebrochen hat (weiß hier jemand, wie stabil diese Tür war eigentlich war?) ? Was, wenn jemand, der die Gegebenheiten gekannt hat, den Umstand maroder E-Leitungen ausgenutzt hat und diese zur Brandstiftung benutzt hat. Was, wenn .... ... ... Oh Mann/Frau, manchmal ist es einfach besser, die Klappe zu halten und die Polizei einfach ihren Job machen zu lassen.
"die Elektrik des Hauses galt als marode"
- Eine nette Umschreibung für das, was wohl wirklich mit der Elektrik des Hauses geschehen ist. Aber dieses Thema zu benennen hat ja schon zum Löschen von Kommentaren geführt, daher lasse ich das hier lieber. Mal sehen wie lange auch die Zeit-Redaktion an der Brandstiftungsthese wider besseren Wissens festhalten wird. Im Fall Mulugeta vor zwei Jahren dauerte es ja etwa zwei Wochen, bis die Irreführung der Öffentlichkeit eingestellt und durch ein gähnendes Schweigen ersetzt wurde.
Na ja, einen Kommentar hier schreiben und sich dann gleich selber 5 Sternchen geben zeugt aber auch nicht gerade von moralischer Überlegenheit ...
Ihre Antwort auf den "Streichholz"-text ist ebenso töricht und tendenziös wie der "Streichholz"-text selbst, auf den Sie antworten. Der Unterschied ist lediglich, dass sie krampfhaft versuchen eine Brandstiftungstheorie am Leben zu erhalten. Eine Brandstiftungstheorie übrigens, die verdächtig danach riecht als wünsche man sich förmlich einen rechtsradikalen Hintergrund nur um dann, quasi legalisiert, Jeder und Jedem, der bodenstämmige deutsche Ansichten und Interessen äussert, eine braune Kappe überstülpen zu dürfen!Wenn ich Ihren Text noch einmal lese und spekuliere dass Sie vielleicht sogar ins Schwarze getroffen haben mit den Einbruchstheorien- dann darf ich meine Spekulationen den Ihrigen auch noch anfügen- was wäre wenn Streitigkeiten unter den Türken der Stadt- oder zündelnde Kinder aus einer der Familien- oder tatsächlich ein Schaden an der Elektrik des Hauses Auslöser der Katastrophe waren?Dann, ja dann bin ich gespannt auf die Entschuldigungen aus den offiziellen Kreisen und aus den Medien, hier in Deutschland aber ganz besonders aus der Türkei die uns Deutsche mehr oder weniger unter Generalverdacht stellten und eine ganze Nation beleidigten!
Und wenn schon....Was, wenn es tatsächlich ein feiger Brandanschlag, eines Deutschen war? Was ist dann eigentlich? Bekommen wir dann die Rache zu spueren? Beginnt eine Intifada? Bricht der Rassismus gegen Deutsche aus?Kann der Rest der Bevölkerung etwas dafuer? Haben wir alle Mitschuld, weil ein einzelner wahnsinnig wurde und klammheimlich ein Haus anzuendet? Diese leicht angedeuteten Drohungen machen wir wirklich Angst! Sicherlich nicht nur mir sondern auch den da ganz oben, oder warum ordnet man ein "Staatsbegräbnis", spendet Geld etc. pp. stellt Wohnungen zur Verfuegung? Sicherlich nicht aus reinster Nächstenliebe!Es hiess mal der Staat lässt sich nicht erpressen!
für die Menschen und derzeit speziell für Migranten. Seine schlimme, für ne multikulturelle Gesellschaft absolut inakzeptable, Auswirkung besteht darin, dass es für jeden Migranten gilt, ohne Eingewöhnungsphase sofort von der ersten Minute an, und auch für die Muselmanen, die erklärte Integrationsgegner sind, selbst für den Imam in dem Moment, in dem er deutschen Boden betritt. In diesem Gesetz gibt’s auch keine mildernden Umstände etwa für analphabetische anatolische Schafhirten oder Ernteknechte. Und der besondere Skandal, die deutschen Hochschulen( und die Medien) machen einen Bogen um die vermutlich rassistische Gedankenwelt des Urhebers dieses Gesetzes. Das wäre doch ein Thema für jedes Uni-Seminar, egal Soziologie oder neuere Geschichte: War Georg Simon Ohm ein Rassist?
bei einem Brand, der durch Manipulationen zum Zwecke des Stromklaus verursacht wird. Die Gerichte haben sowas bisher als vorsätzliche , und nicht etwa als fahrlässige, Brandstifung beurteilt.
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