Schule Pädagogische Bulimie
Beginnt mit der vor ein paar Tagen entzündeten Debatte über das auf acht Jahre verkürzte Gymnasium und die vollgestopften Tage der Kinder das Nachdenken über nachhaltige Reformen?
Da liegt was in der Luft. Seit Fernsehmoderator Reinhold Beckmann in seiner Sendung die Wut über den Schulalltag seiner Kinder nicht zurückhalten konnte, geht es in den Medien rund. „Tägliche Wahnsinns-Lernprogramme“, sagte Beckmann über die Stundenpläne seiner zehnjährigen Tochter und des vierzehnjährigen Sohnes. Beide gehen in Hamburg auf ein Gymnasium und erleben, wie in das „G 8“, das achtstufige Gymnasium, der Stoff von neun Jahren gepresst wird.
Bildzeitung und FAZ reagieren ähnlich. „So macht die Schule unsere Kinder kaputt“, titelt Bild . „Hände weg von unserer Kindheit!“ steht es in nicht ganz so dicken Buchstaben über dem Aufmacher im FAZ -Feuilleton. Aber auch auf den Spielplätzen und in der U-Bahn, plötzlich in allen Medien, ausführlich auch in dieser Zeitung, erscheint ein Thema: Das Gymnasium wird unerträglich . Beckmann rechnet vor: An zwei Tagen geht die Schule bis 16 Uhr 30. Die beiden letzten Stunden an einem dieser Tage sogar als Doppelstunde in Mathe. Und dann noch Hausaufgaben. Und Nachhilfe. Freizeit? Eltern haben Angst, ob die Kinder das durchhalten. Schaffen sie das Gymnasium? Überlebt die Familie den Druck? Und wo bleibt das Leben?
80 Prozent der Eltern, die Beckmann kennt, organisieren für ihre Kinder Nachhilfe. Man kann annehmen, dass in seinen Kreisen der Einsatz dieser pädagogischen Task-Force am späten Nachmittag, am frühen Abend oder auch am Wochenende nicht am Geld scheitert. Aber Zeit ist nicht vermehrbar. 35 Prozent aller Eltern, so eine repräsentative Befragung der Deutschen Angestellten Krankenkasse, lassen ihren Kindern Nachhilfe geben. Um die drei Milliarden Euro im Jahr, vielleicht auch etwas mehr, gehen in Deutschland dafür drauf. Damit könnte man auch gute Ganztagsschulen finanzieren.
Der Blick gen Norden drängt sich wieder mal auf. In Finnland kennt man Nachhilfe so gut wie gar nicht. Die meisten Schulen sind nach deutschem Verständnis keine Ganztagsschulen, sie gehen nur bis in den frühen Nachmittag, aber in jeder Schule gibt es ein Mittagessen. Da sieht man, wie zum Beispiel in Jyväskylä, Kinder in der Schulmensa unter Palmen, zwischen kleinen Teichen, mit gutem Geschirr vor bestem Essen sitzen.
Mats Ekholm war viele Jahre Direktor der nationalen Bildungsagentur Skolverket in Schweden. Nach einem seiner Deutschlandbesuche habe ich ihn gefragt, was ihm denn an deutschen Schulen im Vergleich zu den schwedischen am stärksten auffällt. Seine Antwort: „Dass die Schüler nichts zu essen bekommen.“ Ich hatte etwas anderes erwartet. Doch er hat recht: An den Tischsitten erkennt man die Kultur. Essen liefert ja nicht bloß den Nachschub an Kalorien, so wie die Schule nicht nur mit Informationen versorgt.
Hätte ein Ethnologe wie Claude Lévi-Strauss deutsche Schulen auf ihre Strukturen hin untersucht, ihm wären zuerst die verwahrlosten Tischsitten aufgefallen, übrigens auch im Lehrerzimmer. Gegessen wird nebenher, selten gemeinsam. Vielen Kindern wird von den Eltern nicht mal halbwegs kultivierter Proviant mitgegeben. Sie versorgen sich am Schulkiosk mit übersüßen Schokoriegeln und fetten Pommes. Es gibt oft keine Räume und keine Tische, die zum Essen vorgesehen sind. Und alle essen schnell. Keine Zeit. Der gleiche rasende Stillstand herrscht auch im Unterricht während Informationen aufgenommen werden, oder, wie es heißt, beim „Vermitteln von Stoff“. Stoff? Sollte man das Wort nicht lieber den Dealern überlassen?
Lévi-Strauss hatte in seinem Buch „Ursprung der Tischsitten“ festgestellt, wie sich das Sinnlich-Körperliche und das Geistig-Kognitive ähneln. An unseren Schulen sind am Essen und mehr noch am Umgang mit dem „Wissensstoff“ Anzeichen von Bulimie unverkennbar.
- Datum 11.02.2008 - 12:03 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Serie Bildungskolumne
- Quelle ZEIT online
- Kommentare 19
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Ich gebe in meinen Klassen seit Jahren keine Hausaufgaben mehr auf. Sehr zum Unwillen vieler Eltern übrigens, für die Hausaufgaben entweder "dazu gehören" oder aber ein beliebtes Kontrollinstrument sind. Die Klassen sind dann bei den Arbeiten und - gerade dort besonders gut nachvollziehbar - bei den Abschlussarbeiten keinen Deut schlechter als die Parallelklassen (sofern nicht irgendwelche anderen Faktoren dort eine Rolle spielen). Ist auf nahezu jedem Elternabend ein Thema. Und jedesmal lege ich entsprechende Studien vor. Einsicht erkennt man kaum.Zu den Arbeiten: In Niedersachsen gab es jahrelang die Regelung, dass in Nebenfächern keine Arbeiten geschrieben werden mussten. Das ist seit dem letzten Regierungswechsel anders. Wir müssen jetzt in jedem Nebenfach mindestens eine Arbeit geschrieben haben. Das bedeutet in erster Linie mehr Stress für die Schüler. Die alte Regelung war allerdings für Lehrer nicht unbedingt angenehmer: Man wurde dann regelmäßig - wieder von Elternseite - mit der Frage konfrontiert, wie denn die Note zustande käme. Ggf. wurde geklagt. Da sichert man sich doch lieber ab.
Wir müssen uns wohl alle an der Nase fassen, wenn man die Schuld für diese Entwicklung sucht. Es war und ist teils immer noch ein mehrheitsfähiger Konsenz, dass es v.a. darum gehe immer schneller und effizienter zu werden. Dies gilt nicht nur für die Schulen und Universitäten, sondern heutzutage in fast allen Lebensbereichen. Die Frage, die man sich stellen sollte, ist ob Effizienzsteigerung eine so hohe Priorität geniessen sollte.Langsam erkennt man, das es für einen wirklich erwachsenen Menschen Zeit braucht. Es braucht Zeit, damit man auch einmal eigene Wege gehen kann, damit man Dinge ausprobieren kann ohne direkt Angst zu haben, ein Fehler könnte ernste Konsequenzen haben. Wer einen Menschen nur noch danach bewertet wie jung jemand seine Ausbildung abschließt, erkennt nicht die Tatsache, dass reines Wissen nur ein winziger Teil eines Menschen ist, der wenn überbeansprucht, häufig zur Unterentwicklung seiner anderen Fähigkeiten führt.
Beginnt nun endlich eine Debatte über das G8, das auf 8 Jahre verkürzte Gymnasium, die auf Reformen abzielt ? Reformen, die keine Lernroboter zum Ziel haben, keine gleichgeschalteten Bürger, die hauptsächlich für die Ziele der Industrie angefertigt werden, sondern Reformen, die den ganzen Menschen im Blick haben ? Reformen, die wissen, dass der Mensch mehr ist, als nur eine “Produktionseinheit” ? Zeit wird es. Denn die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. Wir werden das merken, wenn wir alt sind - dann sind wir von diesen Kindern abhängig, dann werden wir ernten, was wir gesät haben. Wir werden uns fragen: wollen wir als Menschen gesehen werden, oder als Problem für die Rentenversicherung ? Wir legen heute den Kurs dafür fest. Und das sollten wir nicht leichtfertig tun. > Hier lesen.
Lesen Sie auch: > Was hilft denn nun gegen Zeitmangel ?
Macht es Sinn über Inhaltliches nachzudenken?8 < 9 (Schuljahre am Gymnasium)1 < 2 (Lehrer pro Klasse)25 < 34 (Schüler pro Klasse)0,5 < 1 (die sogenannte Halbtagsschule)240 < 265 (mögliche Verringerung der Pflichtstundenzahl am Gymnasium)Die Ersparnis ist gigantisch. Und bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode ist die Misere nicht messbar.
Nicht nur, dass mehr "Stoff" in kürzerer Zeit untergebracht werden soll - an der Schule meiner Tochter fallen seit der 5. Klasse ganze Fächer aus, weil keine Lehrer da sind, um sie zu unterrichten.
Die Schulleitung musste von den Eltern darauf hingewiesen werden, dass die Wahlpflichtfächer nun ein Jahr früher gewählt werden.
Ich bin gerade für den Studienaustausch in GB. Ich bin automatisch zwei Jahre älter - 13 Jahre Schule + Zivildienst. Warum?Hier wird von lernenden Maschinen gesprochen. Ja, Maschinen tendieren auch nicht dazu sich daran zu erinnern, was sie 1 Stunde vorher gemacht haben. Neben den sicherlich wirksamen Lösungen eines Gesamtschulmodells (nein, nicht das der 70er sondern moderne), möchte ich die Frage aufstellen, ob der von Menschen im Alter (progressiv) über 35 hochgelobte, deutsche und humanistische Bildungskanon tatsächlich "Bildung" schafft oder nur ein wenig mehr Faktenwissen.Für mich war es reines Auswendiglernen. Ich hatte schon immer ein sehr gutes Kurzzeitgedächtnis und habe nie etwas gemacht - es hat für die meisten Fächer und eine 1,8 gereicht. Mathe hat mich interessiert, Latein=Zeitverschwendung=4.0 und English lerne ich erst in GB richtig - an den Sprachen scheiterte mein Gedächtnis/Talent und ich wusste auch nicht wie sich Englisch anhört... Der übrige Stoff, kommt vielleicht alle drei Jahre vor und bleibt sicherlich nicht im Langzeitedächtnis. Das mag auch für so manchen Leser der ZEIT gelten, wenn mal wieder Onlinetests bereitstehen und fragen: "Wissen Sie, was unsere 9-Klässler wissen müssen?"Ein Beispiel: Ein halbes Jahr Grimmelshausen im Deutsch LK? Who cares? Stattdessen hätte man mir "Methoden" zum Lesen/ Notizennehmen/ Zusammenfassen ans Herz legen sollen (, von denen ich hier im "Skill Center" das erste mal höre) und die Zahl kürzerer, teilweise freiwählbaren Lektüren erhöhen. Nicht ausschließlich tiefgreifenden Analysen von Kapiteln, kurze Essays zu ganzen Büchern mit festen vorher bekannten Fragen - ausnahmsweise weiß dann auch der Schüler vorher, was er "lernen" und nicht für die Klausur (auswendig) wissen soll. Das gilt generell: die Schüler sind eingepfercht, in dem was der Lehrer ihnen zum Lernen gibt. Die Themen können durchaus frei wählbarer sein, aber dann muss dem Schüler klar gemacht werden. Okay, aber diese Punkte musst du am Ende wissen und mit diesen Aspekten aus dem vorigem Halbjahr verknüpfen können als auch diesen Stil für diese Frage anwenden. Schaffst du dieses und dieses gibt es eine 2+, Transparenz der Noten ist auch ein Aspekt.Dazu kommen Methoden. Jemals etwas vom wissenschaftlichem Schreibstil gehört, wie man ein Mindmap erstellt oder Karteiprogramme auf dem PC? Nein wir erläutern nur die Lösung, die bereits Anfang des 18. Jahrhunders funktioniert hat: VOKABELHEFTGanz wichtig! Ich mache diesen Vorwurf nicht in erster Linie den Lehreren. Denn auch sie sind eingepfercht - Menschen, die sich oft daran erinnern, wie die Welt vor dem Internet-Zeitalter aussah oder wie es doch romatisch und schön wäre, steuern das Geschehen.Aber es sei noch ein Lanze für die verroredete und in diesen Foren vermutlich kaum repräsentierte Jugend gebrochen, die das Abitur nicht mehr achtet. Jeder Einzelne wüsste gerne mehr und kann es auch. Nur nach der zehnten Klasse realisieren wohl die meisten, dass die Art und Weise wie sie in der Schule lernen nichts mit der Realität zu tun hat und sie auch im Abitur nicht Möglichkeit haben das zu suchen, was sie wirklich interissiert.Diese Chance kommt erst im Studium - man muss ins kalte Wasser springen hunderte differenzierte BA-Studiengänge (M.A./Diplom ist vorbei) und keine Ahnung was man selber kann - es ist nur eine Abi-Note. Sie mögen noch nicht wissen wie die Recherche aussieht, nicht nur drei zu zerpflückende Artikel aus der Bibliothek, nein, drei Eingaben in (nur) drei Datenbanken und man hat 100 relevante Artikel (downloadbereit - wann und wie lesen - wie erkennen, welcher wichtig ist?) oder das man die Mathe aus der Schule für ein VWL-Studium sofort in die Tonne kloppen kann. Die spannenden Fernsehserien lassen bereits erahnen, dass Arbeit in Medizin/Jura/Buisness/Labor kaum mit dem seit Jahren Gelernten kompinierbar ist. Außerdem macht es keinen Spaß...Ach ja, wenn man nur 12 Jahre in der Schule bleiben muss, dann hat man mehr Zeit sich selbst zu finden. Das Abitur ist das Stück Papier, das man dazu braucht, um ins kalte Wasser der Uni springen zu dürfen - nichts weiter als das Bronze-Abzeichen. Ich bin gleichzeitig in einem Magister und einem Diplomstudium, beides Fächer, die ich will. Aber ich habe genug Leute gesehen, die beim Vordiplom Angst hatten. Wechsel ich, verliere ich alles und muss von neu beginnen - bleibe ich, hasse ich vielleicht alles. Auch der BA ist gut, eine falsche Entscheidung kann nachträglich korrigiert werden (nach drei Jahren hat man Sicherheit eines Abschlusses) - sei es in einem neuen BA oder leicht abgewandeltem MA. Es gibt nicht mehr nur ein dutzend Fächer, in den man einen hohen Wissenstand haben muss, um sich den Vorgesetzten der alten Schule gegnüber behaupten zu können. Die Welt ist komplizierter geworden und der Bildungskanon sollte mir die Möglichkeit eröffnen mich zu bilden, nicht jedes Detail über Karl den Großen zu wissen, die ich im Übrigen beinahe ausnahmslos vergessen habe - leider! Weniger ist vielleicht mehr.
Ich bin enttäuscht, dass in diesem Artikel das sonst so gewohnte Beleuchten eines Sachverhalts von allen Seiten fehlt. Der Artikel zählt ausschließlich contra- Argumente auf. Es wird nicht erwähnt, dass in ganz Europa die Leute mit 17-18 Jahren die Hochschulreife erlangen. Ich bin im Osten aufgewachsen und ich finde im Rückblick, dass meine Abizeit (12J) die lässigste überhaupt war. An der Uni musste ich mich dann wirklich reinknien und lernte die Bedeutung von Lernstress erst kennen. Auch fand ich mich im Vergleich mit Kommilitonen aus den alten Ländern nie dümmer oder weniger gut gebildet. Ganz im Gegenteil. Oft wurde mir erzählt, dass das 13te Jahr eher vertane Zeit war. Bundesweite Vergleiche bestätigen auch, dass es mit 12 Jahren gut klappen kann. Sachsen und Thüringen (beide 12J) liegen in vielen Disziplinen unter den TOP 5. Und ich kenne keinen der meinte: Ohh habt Ihrs gut, Ihr durftet ein Jahr länger in der Schule bleiben....
Was soll man dazu noch sagen, wo soll das alles noch hinführen, was wird es der Gesellschaft an Fortschritt bringen. Fragen an die jenigen welche wirklich keine Antwort haben, auf eine Schulreform, die nun wirklich nicht das bezweckt was Sie im einzelnen für die Wirtschaft und die Schüler positiv realisieren sollte. Festzustellen ist, dass jede Reform seine Zeit braucht, so auch G8. In einem Jahr kann man nicht alles umsetzen was umzusetzen ist. Doch eines ist ganz klar, man hätte vieles bei einer zielgerichten Planung, wesentlich besser machen können. G8 ist zum jetzigen Zeitpunkt leider nur Stückwerk.
Warum eigentlich G8 Schulreform. Ach ja man hat bei Pisa festgestellt Deutschlands Schüler würden die letzten Plätze belegen. Ich kann nur sagen, man vergleicht doch hier Äpfel mit Birnen. Man geht davon aus dass Finnland das beste Schulsystem hat. Doch was man hier nicht berücksichtigt, ist doch die Tatsache, dass Finnland eines der dünnbesiedelsten Länder auf dem Planeten Erde ist. Ein Land welches knapp 7 Mill. Einwohnner zählt wenn ich richtig informiert bin. Deutschland hat über 80 Millionen Einwohner. Junge Menschen sind doch in Deutschland ganz anders geprägt als ein junger Finne oder eine junge Finnin. Sicher es ist vieles gut in Finnland. Doch ich frage einmal in die Runde, kann man das Schulsystem eines 80 mill. Einwohnerlandes, mit einem so bevölkerungsarmen Land wie Finnland vergleichen. Mit Sicherheit nur bedingt.
Doch kommen wir zurück auf dieses neue Elitedenken, denn deshalb hat man G 8 vor allem eingeführt. Warum orientiert sich die Politik nicht einmal wirklich an den Großen Top Unternehmen und wie dort Menschen mit aussergewöhnlichen Leistungen zur Elite werden. Was meine ich damit; junge Menschen auch Schüler die etwas leisten wollen, möchten auch gefordert werden und wenn Sie Ihre Top Leistung erbracht haben, dann möchten sie aber auch belohnt werden. Ganz besonders hier, krankt das G8 System. Auf diejenigen Schüler welche möglicherweise mehr Leistung bringen können, wird seitens der Lehrer oft nicht wahrgenommen, wie er oder die Leistungswilligen wirklich zum Erfolg führen kann. Leider verfügen die meisten Lehrkräfte nicht über die Top Fähigkeiten von erfolgreichen Managern. Denn die wichtigste Fähigkeit eines Top Managers ist es ein Team so zu begeistern und zu führen, dass es wirklich in sich brennt und so jeder mit vollem Elan und Freude dass erfolgreiche Ziel auch erreichen will.
Die Lehrer von heute und morgen, müssen auch lernen, junge Menschen für ihren Schulstoff zu begeistern; Schüler von innen her anzünden, dann kommt auch eine Motivation zustande, die seinesgleichen sucht. Warum gehen nicht einmal die Kultusminister der Länder oder Rektoren und Lehrer in wirkliche Top Unternehmen und schauen sich dort ab wie es hier gemacht wird, dass mehr Erfolg erzielt wird. Vorbilder wie Michael Schumacher sollten einmal in unsere Schulen gehen und erzählen, wie Sie sich zu Top Leistungen gebracht haben. Oder ganz quer gedacht, folgender Gedanke. Einen neuen Leistungswillen bei Schülern könnte man auch damit entwickeln, dass man Anreize schafft. Z. Bspl. Pokale für die besten Hauptfächer. Die besten 10 Schüler bekommen, ein besonderes Highlight als Preis im Schulhalbjahr oder am Schuljahresende zugesprochen. z.Bspl. Sponsoring (Unternehmen)VIP Karten zur EM, Oder Besuch in Mailänder Oper, Kulturreise nach England, Adventure Tour durch dass Amazonas Gebiet. Die Unternehmen wollen doch Top Motivierte Abiturienten. Warum nicht einen Anreiz schaffen, bei den Schülern die wirklich leisungsbereit sind.
Wie gesagt man kann G 8 vielschichtig bewerten, eines steht jedesfalls schon seit Beginn der Welt fest, es gibt Leistungswillige und Mittelmässige, wie es auch schwächere Schüler gibt. Doch jeder von Ihnen hat von Geburt an die Motivation etwas aus seinem Leben zu machen. Was er daraus wirklich machen kann, dafür ist einzig und allein seine eigene Motivation verantwortlich. Er kann Weltmeister werden, doch auch dazu braucht er einen Top Trainer und ein Top Team. Er kann aber auch letzter werden, weil weder seine Einstellung stimmte und er auch keinen Top Trainer hatte, sondern einen der nicht in der Lage war Ihn auch zu entzünden.
G8 kann wirklich nur erfolgreich sein, wenn sichergestellt wird, dass Lehrer auch Top Trainer sind und dieses auch für Ihre Schüler sein wollen. Dann stöhnt kein Schüler mehr, von zu vielen Stunden. Nein ganz im Gegenteil, er brennt regelrecht darauf, in eine Schule zu gehen, die Ihm Spass macht.
"Der Club der toten Dichter", erzählt und versinnbildlicht sehr viel, wie man wahre Leistung abruft und auch belohnt.
Denn nur wenn wirklich eine Arbeit Spass macht, dann wird Sie auch erfolgreich zum Ziel führen. Genauso einfach ist das mit einem ausgezeichneten Schulsystem. G8 kann und wird erfolgreich sein, aber nur wenn jetzt die Querdenker auch einmal gehört werden.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren