Gefühle

Liebesforschung

© Katharina Langer für ZEIT online

Würde es ein Mensch überleben ständig verliebt zu sein? Eine Auswahl von Experimenten aus der Liebesforschung. Männliche Testpersonen sollten halb nackte Schönheiten aus einem allseits bekannten Herrenmagazin beurteilen. Dabei wurden ihnen über Lautsprecher ihre Herztöne vorgespielt, und die Frequenz beschleunigte sich beim Anblick mancher Damen merklich. Folgerichtig wurden diese auch von den Männern als die Aufregendsten eingestuft. Was die Versuchspersonen nicht wussten: Sie hörten gar nicht ihr eigenes Herzklopfen, sondern von den Forschern manipulierte Töne. Fazit: Hört der Mensch ein schnell klopfendes Herz, hält er das für Erregung, und beurteilt einen potenziellen Partner danach – selbst wenn es nicht mal sein eigenes Herz ist, das da schlägt.
Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service