Landtagswahl Von Beust ohne klare MehrheitSeite 3/3

Erstmals entschieden die Hamburger nach einem neuen Wahlrecht: Konnten sie bisher eine Stimme vergeben, so waren es jetzt sechs - eine für eine Partei auf der Landesliste, die anderen fünf für die Kandidaten selbst. Weitere sechs Stimmen hatten die Hamburger für ihre Bezirksversammlungen.

Als einer der ersten Wähler hatte SPD-Spitzenkandidat Naumann seine Stimme unmittelbar nach Öffnung der Wahllokale abgegeben. Seine zwölf Kreuzchen machte er in einer Minute und 48 Sekunden. "Ich bin gespannt und ein bisschen siegesgewiss", hatte er anschließend gesagt.

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Bürgermeister Beust benötigte für seine Kreuzchen sogar nur 37 Sekunden. "Ich bin sehr zuversichtlich. Gerade in den letzten Tagen habe ich noch mal deutlich einen Mobilisierungsschub gespürt", sagte er. Das Stadtoberhaupt betonte, die Sektkorken knallten erst dann, "wenn es keine rot-grüne Mehrheit gibt und niemand auf die Linke angewiesen ist, wenn er in Hamburg eine Regierung bilden will".

 
Leser-Kommentare
  1. Auf zu neuen Ufern! Beide sind konservativ.

  2. 62,5 %, d.h. der "Wahlsieger" hat gerade mal etwa 26% der Stimmen der Bürger bekommen. Alle Parteien haben demnach verloren, nur die Nichtwähler sind die klaren Sieger.

  3. Hamburg ist bekannt für seine Vielfalt, Wechselfreudigkeit und den Hang zu experimentieren. CDU und Grüne zusammen in Hamburg ist ´ne ganz andere Nummer als anderswo. Wenn es gelingt, dann am ehesten bei den Hamburgern mit Ole. Viel Glück!

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