Steuerbetrug Die Eliten kapseln sich ab

Reiche betrachten Steuerhinterziehung als Notwehr und lassen den Rest der Gesellschaft im Stich, sagt der Soziologe Michael Hartmann im Interview

ZEIT online: Herr Professor Hartmann, der Bundesfinanzminister warnt angesichts des Steuerskandals davor, dass die "Eliten das System zum Einsturz bringen" könnten . Sie haben die Lebensläufe und Einstellungen der deutschen Leistungseliten über viele Jahre untersucht. Ist Steinbrücks Rede Hysterie?

Michael Hartmann: Keineswegs. Wir erleben derzeit in der Tat, dass sich große Teile der Wirtschaftselite vom Rest der Gesellschaft abwenden. Zum einen finanziell: Aktuelle Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigen, dass die Steuerbelastung der Reichen und Superreichen dramatisch gefallen ist. Bei den oberen 0,1 Promille ist sie allein zwischen 1998 und 2002 von deutlich über 40 auf nur noch gut 33 Prozent gesunken. Da der Spitzensteuersatz 2002 noch um 6,5 Prozentpunkte höher als jetzt lag, dürfte die Steuerquote heute noch niedriger sein. Was darüber hinaus illegal am Fiskus vorbeigeschafft wird, taucht in dieser Statistik nicht einmal auf. Ebenso wichtig scheint mir, dass sich die Manager und Vermögenden auch im Denken von den Realitäten der übrigen Deutschen entkoppeln. Viele denken nur noch in internationalen Kategorien. Dadurch schwindet die Nähe zum deutschen Staat und seinen Bürgern. 

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ZEIT online: Aber Steuerhinterziehung gab es doch schon immer: Bereits in den Neunziger Jahren flogen Steuersünder in Luxemburg und Liechtenstein auf, die Flick-Affäre reicht bis in die Achtziger Jahre zurück. Steuern gezahlt haben die Reichen im Land doch noch nie gerne.

Hartmann: Das ist schon richtig. Dass der Mittelständler seinen Ferrari als Firmenwagen deklariert und damit die Möglichkeiten des Steuerrechts ausschöpft, ist ein altes Phänomen. Die Dimensionen aber haben sich verändert. Die Bereitschaft, überhaupt noch etwas zu zahlen, nimmt ab.
Mittlerweile bewegt sich Deutschland bei der Steuerbelastung am unteren Ende der OECD-Staaten. Dennoch reißt die Klage über die hohen Steuern hierzulande nicht ab. Dieses Denken geht hinein bis in den größeren Mittelstand. Auch dort denkt man mittlerweile internationaler und fühlt sich weniger dem Land verpflichtet. Gleichzeitig wird im Zuge des weltweiten Steuerwettlaufs geschaut, wo man noch Vorteile abgreifen kann. Das ist ein Verhalten, dass man beim klassischen Unternehmer der fünfziger und sechziger Jahre so noch nicht beobachten konnte. Dieses Denken geht bis ins Private und erklärt zum Teil, warum Menschen wie Zumwinkel Steuern hinterziehen.

ZEIT online: Wie kommt es, dass sich – wie eben bei Zumwinkel – die Maßstäbe von Gut und Böse derart verrücken?

Hartmann:  Das geschieht größtenteils aus Überzeugung. Ein Gedanke ist: Der Staat wirtschaftet schlechter als die Wirtschaft. Diese Position ist heute populärer denn je. Warum sollte ich also jemandem Steuern zahlen, der es schlechter kann als ich? Dann gibt es die Idee einer Zweiteilung der Gesellschaft: Die einen leisten viel, ackern und werden hoch besteuert, die anderen ruhen sich in einer „Kuschelgesellschaft“ auf Sozialtransfers aus. Das empfindet man als ungerecht. Für manche ist Steuerhinterziehung daher so etwas wie Notwehrrecht. Der Gedanke ist: Wenn der Staat uns nicht hilft, müssen wir uns eben selbst helfen.

ZEIT online: Sie sprechen mittlerweile gar von einer „Geschlossenheit im Denken“ ...

Hartmann: Ja, dieser Effekt verstärkt sich noch dadurch, dass die Eliten homogener werden und sich mehr und mehr abkapseln. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Eliten nehmen deutlich zu. Mittlerweile halten hohe Bundesrichter regelmäßig Vorträge bei Großkonzernen, was früher allenfalls ausnahmsweise der Fall war. Jüngst ist sogar der Chefaufseher der Bafin zur Deutschen Bank gewechselt. So etwas gab es bislang nur in Frankreich.

ZEIT online: Ein Austausch, der doch auch nützlich sein kann ...

Hartmann : Vielleicht. Aber diese Kreise treten dadurch immer geschlossener nach außen auf. Die Menschen, die dazugehören, bestätigen sich tagtäglich in ihren Positionen. Ein Austausch mit der Welt da draußen findet immer weniger statt. So festigen sich die Denkmodelle.

ZEIT online: Betrifft das Problem der fehlenden Steuermoral denn wirklich nur die Eliten? Steuerhinterziehung ist doch auch im Mittelstand weit verbreitet, jeder BAföG-Betrüger handelt im Kern doch ähnlich: Er will dem Staat so wenig möglich von seinem Einkommen abgeben.

Hartmann: Da wäre ich vorsichtig. Meine Vermutung ist, dass die Steuermoral im mittleren Teil der Gesellschaft, bei durchschnittlichen Arbeitnehmern noch weitgehend intakt ist. Das hat auch technische Gründe: Der normale Arbeitnehmer bekommt seine Steuerschuld sofort vom Gehalt abgezogen, die Vermögenden dagegen geben erst einmal selbst an, was sie an steuerpflichtigem Einkommen haben. Der Staat muss dann erst nachweisen, dass das nicht stimmt. Diese umgekehrte Beweislast ist per se ein Vorteil. Natürlich gibt es auch normale Durchschnittsbürger, die betrügen. Aber das ist gemessen an dem, was die Reichen der Gesellschaft entziehen, Kleinvieh. Sowohl was die Menge an Geld als auch was die Motivation dahinter betrifft. 

ZEIT online: Warum?

Hartmann: Nehmen Sie das Beispiel der Pendlerpauschale. Da gibt ein Arbeitnehmer vielleicht ein paar Kilometer mehr an, wenn er seine Steuererklärung macht. Vielleicht betrügt er noch an zwei, drei anderen Stellen. Das war’s dann aber auch. Im Leben dieser Menschen ist das ein Randaspekt. Wer hingegen viel Geld am Fiskus vorbeischleusen will, muss sich damit regelmäßig beschäftigen, er muss es organisieren. Das ist keine Lappalie. Diese Haltung, bewusst den Staat zu hintergehen, ist bei denen „da oben“ verbreiteter.

ZEIT online: Wie unterscheiden sich da die deutschen Eliten von denen in anderen Ländern?

Hartmann: Ein Unterschied ist mit Sicherheit das undurchsichtige deutsche Steuerrecht. Was legal ist oder illegal, ist angesichts der Komplexität der Regelungen in Deutschland oft nicht ganz klar oder Auslegungssache. Die Spanne zwischen dem, was Menschen zahlen sollten und dem, was sie am Ende zahlen, ist in Deutschland besonders groß. Wer es sich leisten kann, beschäftigt Steuerexperten, um alle Steuertricks zu nutzen. So verschwindet im Bewusstsein die Grenze zwischen legal und illegal. Das begünstigt die Versuche von Steuerhinterziehung.

ZEIT online: Wie groß ist der Schrecken vor höheren Strafen?

Hartmann: Eher gering. Solange niemand fürchten muss aufzufliegen, sehen viele dieser Menschen höheren Strafen gelassen entgegen. In Bayern am Starnberger See gibt es einen Landkreis, von dem bekannt ist, dass die dort zahlreich lebenden Millionäre gerade zu zehn Prozent überprüft werden, und das auf einen Dreijahresrhythmus bezogen. Der Überprüfungsdruck müsste als Erstes erhöht werden, nicht das Strafmaß.

ZEIT online: Wird die laufende Steuerrazzia etwas in den Köpfen verändern?

Hartmann: Das beeindruckt niemanden. Das haben die Skandale der Vergangenheit gezeigt. Als es damals um Konten in Luxemburg ging, haben die aufgeatmet, die ihr Geld in Liechtenstein hatten. Jetzt ist es Liechtenstein und andere lehnen sich zurück. Es ist für diese Personen keine moralische Frage, mit der wir es zu tun haben. 

ZEIT online: Dennoch stellt sich die Frage, was der Staat tun kann, um die Steuermoral dieser Menschen wieder zu verbessern.

Hartmann: Das ist ein schwieriges Unterfangen. Die Politik muss auf jeden Fall entschiedener sagen, was Sache ist. Der Staat braucht für seine Aufgaben ein gewisses Maß an Steuern, und daran muss sich auch diese Schicht beteiligen. Die Politik muss auch erklären, dass die Steuerbelastung in Deutschland im internationalen Vergleich eher gering und zudem zuletzt deutlich gesunken ist, statt weitere Steuersenkungen wie aktuell bei der Erbschafts- und Unternehmenssteuer vorzubereiten. Außerdem sollte dem Eindruck, dass privat immer besser als staatlich ist, entschieden entgegengetreten werden. Langfristig wünsche ich mir ein offeneres und transparentes Steuersystem, ähnlich dem in Schweden. Hätte Herr Zumwinkel seine Steuererklärung öffentlich machen müssen, wäre sicherlich bald aufgefallen, dass seine zu versteuernden Vermögenserträge zeitweise unterhalb des Sparerfreibetrags gelegen haben.

Das Gespräch führte Philip Faigle .

 
Leser-Kommentare
  1. "... man [denkt] mittlerweile internationaler und fühlt sich weniger dem Land verpflichtet."Die Haltung "Unabhängig von Rasse, Religion und Herkunft sind mir alle Leute gleich scheißegal." ist Ausdruck von einem Denken, das man im Allgemeinen nicht als international bezeichnet, sondern als egoistisch.

  2. Altkommunist Hartmann darf einmal mehr Populist Beck beispringen. Nur dumm, dass seine Ausführungen ganz allein auf Verdachtsfällen beruhen. Bisher ist noch überhaupt gar nichts bewiesen, wilde Spekulation.
    Was so ein Mensch an einer Univ. zu suchen hat, scheint fraglich. Er betreibt im Moment Hellseherei, seine wichtigstes Forschungsinstrument scheint eine Glaskugel. Das sich der ein oder andere weigert, mit seinen Steuergeldern diese "Forschung" zu finanzieren, ist nur verständlich.
     
     

  3. Skrupellosigkeit, sondern vielmehr für sein Totalversagen in der Bildungspolitik abgewählt haben, war auch sonst ein ausgemachter Bürgerfeind:Er hat in einer und der selben Aufsichtsratssitzung der Frankfurter Flughafen AG die ersatzlose Streichung des Weihnachtsgeldes für die gemeinen Mitarbeiter und die Erhöhuung der Managerbezüge um 35% mitgetragen und, jetzt kommt's zur Sache, als MP jahrelag dafür gesorgt, dass erfolgreiche Steuerfahnder in abgelegene, arme Provinzen verstzt wurden, wo sie bei den Reichen keinen Schaden anrichten konnten. Die zahlen auch deshalb keine Steuern, weil sie diese Parteiendiktatur, die Demokratie zu sein behauptet, mit Mann und Maus gekauft haben.Soll das Pack doch Kuchen fressen...

    • ali-ch
    • 26.02.2008 um 10:43 Uhr

    " ... Wir kommen zu der Erkenntnis, dass die Millionen schmieden, ackern und hobeln müssen, damit einige Tausend forschen, malen und dichten  können. Das klingt hart, aber es ist wahr und wird in aller Zukunft wahr bleiben. Mit Jammern und Klagen ist hiergegen gar nichts auszurichten. Der Jammer entspringt auch nicht der Menschenliebe, sondern dem Materialismus und Bildungsdünkel unserer Zeit."
    Hat wer gesagt?
    @Markus: *g*

    • rabin
    • 26.02.2008 um 10:55 Uhr

    In der Argumentationslehre ist das argumentum ad hominem ein unzulässiges und erweckt den Eindruck, in der Sache habe man nichts beizutragen und deswegen schlage man auf die Person. Im Schutz der Internet-Anonymität einen persönlich niederzuknüppeln , ist keine Leistung. Hartmann schreibt seit vielen Jahren über Eliten, seine Arbeiten sind voll von Zahlen und Tabellen. Es ist doch offensichtlich, dass Hartmann seine Erfahrung aus den vielen Jahren Forschung miteinbezieht und sich keinesfalls auf den aktuellen Fall beschränkt.Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will, setzt sich mit den Zahlen auseinander. Sind sie falsch oder  falsch interpretiert ? Wenn die Zahlen von Hartmann stimmen, ist die Frage,ob seine Folgerungen richtig sind, zu diskutieren und wenn man sie nicht teilt, die Gründe dafür zu anzugeben.Aber das wäre ja Arbeit....

  4. wie kann man sich "deutsch" fühlen, oder "schweizerisch"? es wird doch gefordert, dass man global fühlt, sonst könnte man es nicht ertragen, dass in der heimatstadt 20 sprachen gesprochen werden, bevor man ein wort seiner muttersprache hört. das geht durch alle schichten durch und alle machen es mit. derjenige, der als tourist möglichst weit wegfliegt für ein paar tage und derjenige, der seine heimat verlässt für einen besseren lebensstandard.
    ALLE haben abgehoben.
    ich möchte, dass frau merkel endlich die "werte" nennt, die der westen verteidigen soll. die wirtschaftsspionage allein wird es wohl nicht sein, oder?

    • Rellem
    • 26.02.2008 um 11:25 Uhr

    Hi @ll
    Wer keine Steuern zahlt, bekommt auch keine Rechte.
    Gruß
    Rene

  5. Hartmann kriminalisiert: was am Fiskus vorbei geschleusst wird. Das suggeriert doch, dass Reihe und Unternehmer "in aller Regel" Steuern hinterziehen. Woher nimmt dieser Herr diese Dreistigkeit? Woher? In Deutschland gibt es weit mehr als 1 Millionen Unternehmer, weit mehr als 820.000 Millionäre. Es stehen im Moment lediglich einige hundert Leute unter Verdacht! Bei einem Bruchteil dieser Leute war überhaupt erst einmal die Sterfahnung zu Besuch. Will er wirklich aus diesem, im dümmsten Falle, tausendstel die "Bösartigkeit" des Systems herleiten? Seine statistischen Werkzeuge verbieten ihm ein solchen Umgang mit diesen Zahlen.
    Er spricht weiter davon, dass die, wohlgemerkt relative, Steuerbelastung der Reichen gesunken ist. Von 40 auf 33%. Was allerdungs nichts daran ändert, dass die "obersten" 10% noch immer weit mehr als die Hälfte der gesamten Steuerlast tragen. Der angeführte Vergleich mit der OECD, Deutschland am unteren Ende, ist wohl der allergröbste Blödsinn und eine Lüge des Herrn "Professor". Richtig ist: die gesamte Steuerbelastung in Deutschland auf das gesamte BIP ist im OECD Schnitt (21.9 zu 26.8%) gering. Was auch nicht verwundert. Immerhin zahlen 50% der Gesellschaft fast gar keine Steuern. Die, die aber Steuern zahlen, die werden übermässig belastet. Das hält die OECD so auch explizit fest.
    Wo Hartmann allerdings richtig liegt: Steuermoral im mittleren Teil der Gesellschaft, bei durchschnittlichen Arbeitnehmern noch weitgehend intakt Das ist völlig richtig. der durchschnittliche Arbeitnehmer sieht seine Steuern ja auch nie, hat gar keine Möglichkeit Steuern zu hinterziehen. Aus diesem Zwang aber "Moral" zu konstruieren ist schon sehr naiv.
    Der Staat braucht für seine Aufgaben ein gewisses Maß an Steuern, und daran muss sich auch diese Schicht beteiligen. Und wieder tut er so, als würden sie Reichen keine Steuern zahlen. Fakt ist und bleibt, dass die oberen 10% der Gesellschaft für weit mehr als die Hälfte des Steueraufkommens verantwortlich sind. Niemand streitet im übrigen die Notwendigkeit von Steuern ab. Es ist nur eine Frage, wie hoch der Steuersatz ist. Es ist völlig richtig, dass der Staat Geld braucht. Aber, der Staat ist in den letzten Jahren nicht sonderlich sorgsam mit dem ihm anvertrauten Mitteln umgegangen. Jährliche Verschwendungen i.H.v. 30 Milliarden Euro sprechen dafür. Dagegen wirkt die mögliche Mehreinnahme durch die aktuelle Hetzjagd i.H.v. gut 1 Milliarde mehr als lächerlich.
    Eindruck, dass privat immer besser als staatlich ist, entschieden entgegengetreten werden
    Mir ist kein Fall bekannt, wo staatliche Institutionen effizienter Arbeiten als die Privatwirtschaft. Kein einziger. Hartmann bleibt dann auch bei dieser Floskel, ohne ein Beispiel zu nennen.
    Hätte Herr Zumwinkel seine Steuererklärung öffentlich machen müssen, wäre sicherlich bald aufgefallen, dass seine zu versteuernden Vermögenserträge zeitweise unterhalb des Sparerfreibetrags gelegen haben.
    Und auch hier wird kriminalisiert. Herr Dr. Zumwinkel steht unter Verdacht. Das Urteil spricht weder Altkommunist Hartmann, noch Beck, noch die Presse. Es wird von einem Richter gesprochen.
    Das sich Hartmann man seinem Hassobjekt Zumwinkel auch überhaupt nicht auseinander gesetzt hat und hier eine Phrase nach der anderen drischt, zeigt die Ausführung: versteuernden Vermögenserträge zeitweise unterhalb des Sparerfreibetrags gelegen haben. Herr Dr. Zumwinkel SOLL ein Bruchteil seines Vermögens im Ausland deponiert haben. Der Sparerfreibetrag wird von einem bösen, bösen Einkommensmillionär wohl immer überschritten. So blöd, wie Hartmann Dr. Zunmwinkel hier darstellt, ist dieser mit Sicherheit nicht.
    Und, warum ist, wenn es denn so ist wie Hartmann schreibt, unseren lieben Steuerbehörden das erst jetzt aufgefallen. Ein Einkommensmillionär der "zeitweise" Vermögenserträge unterhalb des Sparerfreibetrags wird von der Steuerfahnund jahrzehntelang nicht endeckt. Ganz plötzlich, mir riesiger medialer Iszenierung wird am Vortage der Entscheidung über eine öffentliche Milliardenspritze für die IKB, ein riesiger Steuerskandal entdeckt. Ganz plötzlich.
    Liebe Leute, es würde mich nicht verwundern, wenn aus den mehreren hundert Verdachtsfällen nur ganz, ganz wenige wahre Hinterziehungsfälle werden.
    Sie haben noch immer nicht begriffen, dass die aktuelle Steuerdebatte lediglich dazu dient, die Misswirtschaft der Bundesregierung in Sachen IKB zu übertünchen. Hartmann instrumentalisiert sich mit seinen Phrasen selbst.

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