Sozialdemokraten Vorbild Down Under
Europas Sozialdemokratie steckt in einer tiefen Krise. Am Beispiel der Genossen in Australien könnte die SPD lernen, wie man Erfolg hat.
Auf einem dieser Denker-und-Macher-Seminare im Umkreis von New Labour wurde in London vor wenigen Wochen Die Zukunft der europäischen Sozialdemokratie diskutiert. Fürwahr keine leichte Aufgabe. Denn vor der Zukunft stand die Gegenwart. Da kam wenig Freude, geschweige denn Hoffnung auf.
Eingeladen hatten der New-Labour-nahe Reform-Think-Tank Policy Network und die deutsche Friedrich-Ebert-Stiftung. Eine geschlossene Veranstaltung, aber der Kreis der Teilnehmer war groß. Die Diskutanten waren aus allen europäischen Himmelsrichtungen, von britischen Universitäten und aus dem Londoner Regierungsviertel gekommen, darunter als Stargast Premierminister Gordon Brown, ein seltener Gast in solchen Runden.
Der Zeitpunkt der Beratung konnte passender kaum sein: Die Lage ist, wie einer der einstigen Blair-Vordenker lapidar feststellte, in der Tat nicht sehr brillant. Tristesse, so weit das Auge reicht. Stabil wirkt die Machtstellung der gemäßigten Linken im Moment allenfalls in Großbritannien noch.
Das Krisenpanorama der Sozialdemokratie auf dem Kontinent ist eindrucksvoll: Die Linksregierung in Italien ist am Ende, die Wahl im April für die Partei des mutigen Römers Veltroni kaum zu gewinnen. Der rote Koalitionskanzler Gusenbauer in Österreich wackelt, bei vorzeitigen Neuwahlen stehen die Chancen der SPÖ nicht gut. Die allein regierenden Sozialisten in Spanien unter Zapatero bangen eine Woche vor der Wahl um den lange für sicher gehaltenen Sieg. Die französische Partei bleibt in ihrer inneren Zerstrittenheit und Ratlosigkeit nach dem Sarkozy-Schock befangen. Die holländischen Sozialdemokraten, mit Finanzminister Bos ohnehin nur Juniorpartner der Christdemokraten, sind eingeklemmt zwischen erfolgreichen Populisten rechts und links. Der Blick nach Osten bringt erst recht keinen Trost, genauso wenig wie jener nach Deutschland. Den Betrachtern von außen gibt die SPD nur Rätsel auf: Beck, Steinmeier, Steinbrück wer sind sie, was denken sie, vor allem: Was ist in der SPD eigentlich los? Schwer zu beantwortende Fragen für die Gäste aus Deutschland.
Was Wunder, dass die Runde in London nach Westen blickte, so wie es die Strategen der europäischen Sozialdemokratie insgesamt tun. Man spricht über Barack Obama und seine Politik der Hoffnung, wie die Generation davor auf John F. Kennedy und dessen New Frontier sah (viele allerdings erst nach dem Sieg über Nixon 1960). Hat dieser Obama die Formel für den guten Populismus, den Weg zu einer neuen Nähe zum Volk und das Rezept für die Restauration des Vertrauens in die Politik gefunden? Ist Obama der erste authentische Hoffnungsträger für die Demokratien in einer globalisierten Zukunfts-Weltgesellschaft? Und damit ein Erfolgsmodell für Europas Sozialdemokratie?
Deren politischer Aufstieg vor knapp zehn Jahren, als sie in der damaligen 15er-EU elf Regierungschefs stellte, war immerhin mit Bill Clinton verbunden. Er war, zusammen mit Gattin Hillary, zu mehreren Third-Way-Konferenzen der Ära Blair angereist. Nach dem Wahlsieg von George Bush ging die sozialdemokratische Vorherrschaft in Europa denn auch rasch verloren. Dagegen halfen auch die Gipfeltreffen der progressiven Regierungen nicht. Deren erster Anfang hatte Juni 2000 in Berlin stattgefunden, eine etwas pompöse Veranstaltung ohne inhaltlichen Neuigkeitswert, aber mit Clinton im Zentrum und beträchtlichem Event-Charakter. Die Konferenz ein Jahr später, geplant für Mitte September 2001 in Stockholm, fiel dem Terroranschlag in New York zum Opfer.
- Datum 04.03.2008 - 02:07 Uhr
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dürfte einen einfachen Nenner haben. Die sozialistischen Parteien haben heute einen inneren Zustand erreicht, der dem der Kaderparteien des ehemaliten Kommunistischen Lagers ähnelt.Faktisch zum Selbstzweck verkommen und eigentlich nur noch als Karrieresystem fungierend, hat diese Variante des "Salonbolschewismus" seine Attraktivität für die ehemalige Wählerklientel verloren. Die vielumworbenen Wähler der Mitte waren, sind und werden wohl immer die natürlichen Wähler solcher Parteien wie FDP, CDU/CSU und - im Konfliktfall der rechten Flügel von SPD und Bündnis 90/Die Grünen - sein.Entscheidend für die Wiederbelebung der politischen Interessenvertretung jener Menschen, die überwiegend auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft zur eigenen Existenzerhaltung und zur Finanzierung ihrer Reprodukton angewiesen sind, ist in Deutschland die innere Entscheidung der Linkspartei. Entweder gelingt es dieser Chaotentruppe, sich als Partei der Neuen Deutschen Sozialdemokratie, also als PNDS zu etablieren und die Antwort auf die im Untergrund im Werden befindliche neue CDU, die wohl als Partei der Neuen Sozialen Marktwirtschaft, also einer PNSM, zu agieren.Die Zeit der Ebert-SPD ist mit dem Rücktritt von Willy Brandt wegen der Guillaume-Affaire zu Ende gegangen. Die Nachfolger, einschließlich des guten Helmut Schmidt, sind nichts anderes als Funktionäre, die dem Prinzip des demokratischen Zentralismus folgen und ihr Hauptaugenmerk darauf richten, wie sie sich "bei der nächsten Treibjagd in der Schorfheide" selbstbeweihräuchern und ihren weiteren Aufstieg organisieren können. Das Volk, das steht ganz woanders. Aber, wen interessiert das in dieser Ebert-SPD des Jahres 2008 überhaupt noch. Den Beck nicht, den Steinmeier noch weniger und den Steinbrück noch am allerwenigsten. Diese Herren haben ein klares Konzept dafür, wo das Volk zu stehen hat. Und da stehen Sie präzise auf dem Standpunkt des Zentralkommitees der SED im Jahre 1988 einnahm.
Auf solche neoliberalen, weit ins 19. Jahrhundert rückwärts gewandten Vorbilder können wir wahrlich verzichten! Mittlerweile dürfte doch auch dem letzten Betroffenen klar geworden sein, dass dieser neoliberale Blödsinn zwar der Wirtschaft und denen, die die Kapitalmacht darin ausüben, sicherlich überaus nützlich sein mag, der Mittelstand und die abhängig Beschäftigten dabei aber immer die Zeche zahlen müssen. Das gilt, wie ich teilweise aus eigener Anschauung weiß, für viele dem sog. Angloliberalismus anhängigen Länder und eben auch für Australien. Ich kann nur jedem raten, diese Länder und deren hier angepriesenen Wirtschaftswunder immer einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen mit welchem sozialen und gesellschaftlichem Kahlschlag die Gewinnerstraße für wenige vielleicht auch für etliche geebnet wird auf Kosten des Restes (der Mehrheit) der Gesellschaft . Man wird so schnell feststellen, wer dort die Gewinner und wer die Verlierer sind. Also wir sollten uns nicht für blöd verkaufen lassen und immer genau schauen, wem das Ganze nützt und wem nicht. So hat auch bei uns das ganze Schrödertheater zwar für einge wenige den Tisch überreichlich gedeckt, nur der Mittelstand und die Arbeitnehmer haben herzlich wenig davon (siehe Spiegel-online Deutschlands Mitte schrumpft dramatisch - Top-Verdiener legen zu). Also, wir sollten diesen Wirtschaftsgesundbetern nicht länger auf den Leim gehen!
Merkwürdig, dass alle linken Parteien ihre Chance in einer Ablehnung des Irakkriegs sehen. Schröder gewann damit, in Spanien gelang das perfide Stück und in Australien scheint ja selbiges der Fall zu sein. Würde man also der Sozialdemokratie den Rat geben, einfach möglichst viele Wähler abzugreifen, könnte man ihnen getrost zu markigen Worten gegen Imperialismus, Zionismus und Irakkrieg und Krieg im Allgemeinen raten. Damit kommen sie bei einer verdummten Bevölkerung bestimmt massenhaft an. Vom raren intellektuellen, an Aufklärung interessierten Standpunkt aus wäre es allerdings schön, wenigstens einmal die Synthese von Arbeiterorganisation, Partei und Vernunft zu sehen. Auch wenn das wenig Aussicht auf einen kurzfristigen Wahlsieg hätte. Solange allerdings Gewerkschaften von Großbritannien bis Südafrika meinen, Arbeitskampf bestünde darin, landesweite Israel-Boykotte auszurufen, die schwedischen Sozialdemokraten solche sogar auf Regierungsebene propagieren, muss man sich in der Tat wundern, warum das bei einer Masse der Gesellschaft nicht ankommt. Das wäre allerdings ein gutes Zeichen, wenn nicht die profitierenden Konservativen sich von je von jeder Bürgerlichkeit verabschiedet hätten und Rassismus ganz ungeniert pflegten. Die einzigen, die in nennenswerter Weise den Versuch der vernünftigen Synthese von sozialer Sicherheit, Liberalismus und außenpolitischer Interventionspolitik gewagt haben sind die Neokonservativen: Ehemalige Linke, die nunmehr entsetzt einer Welt gegenüberstehen, in der alle Seiten wahnsinnig wurden. Und die nicht selten darob selbst wahnsinnig wurden. Integrität und Kritikfähigkeit wären vielleicht anzustrebende Werte. Auch wenn man damit nur bei wenigen gut ankommt. http://myblog.de/nichtide...
Das Problem der Sozialdemokratie ist das Problem einer Partei deren Zweck sich erfüllt hat.
Es ist kein Zufall, dass alle erfolgreichen "linken" Ansätze seit dem Fall der Mauer in Ländern mit angelsächsischen Liberalismus zu finden sind.
Die Frage der Stunde ist nicht mehr "soziale Gerechtigkeit", sondern Liberalität versus Konservative. Weil alle Konservativen "soziale Gerechtigkeit" als Bestandserhaltung und Besitzstandswahrung verstehen vom rechten bis zu linken Parteispektrum, was aber gleichzeitig als Ursache für die Erosion der "sozialen Gerechtigkeit" verstanden werden muss. Da der soziale Besitzstand zulasten der Chancen des Aufbaus sozialer Besitzstände der jungen Generation geht.
Nur die steinzeitkonservative Sozialdemokratie Europas, vermutlich gestützt durch die demographische Überalterung, ist unfähig sich neu zu definieren und muss deshalb zwangsläufig mit der Linkspartei konkurrieren, die wenigsten konsequent den Marsch in die Vergangenheit angetreten hat. Mangels liberaler Traditionen ist zumindest den nicht angelsächsischen Sozialdemokraten diser Weg wohl zu weit und zu unbequem. Würde das doch ein Bruch mit dem dogmatischen Instrumentarium bedeuten, hin zu Zielvorstellungen, die nicht ideologisch motivierte Durchführungswege dogmatisiert.
Es wird interessant sein zu beobachten wie dieses entstehende Machtvakuum gefüllt werden wird, da die konstellationserhaltende Verfassung der Bundesrepublik ein Austausch der Sozialdemokratie durch eine andere Partei erheblich erschwert.
Die einzige Chance Deutschlands sich dieser Herausforderung zu stellen wurde mit der Demontage Möllemanns beerdigt. Ob zu Recht läßt sich ohne Insiderwissen kaum beurteilen, jedoch war der versuchte liberale Aufbruch die einzig richtige Alternative.
So wird Deutschland hin und her gerissen zwischen der Hoffnung auf progressive Erneuerung, für die keinerlei Reprtäsentant in Sicht ist und dem konstitutionellen Risiko über die Linkspartei in die sozialistische Steinzeit zurückzufallen.
Berthold Grabe
Lernen von Amerika? Die Sozialdemokratie unter Schröder hat sich ohnehin nicht primär an Amerika orientiert, sondern eben an Blairs New Labour - dies betrifft insbsondere auch die Arbeitsmarktreformen von Wolfgang Clement ( siehe Schröder- Blair Papier ).Nur scheinen einige nicht kapieren zu können ( oder wollen ), dass die kritiklose Imitation von Konzepten aus anderen Ländern in der Regel nicht funktioniert. Denn zwischen dem deutschen "Rheinkapitalismus" und dem liberalen Kapitalismus angelsächsicher Prägung ( USA; UK, Australien etc. ) bestehen erhebliche Unterschiede und zwar sowohl hinsichtlich gewachsener wirtschaftlicher Strukturen als auch bezüglich der tradierten Verhaltensmuster der Bevölkerung.Darüberhinaus sollten politische Strategien nicht weltfremd an einem grünen Tisch konstruiert werden, sondern sich vielmehr an der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung ausrichten und wenn man den Langzeituntersuchungen des DIW glauben schenken darf ( dem sog. SOEP - Social Economical Panel ) , dann haben wir es zunehmend mit einer sozialen Spaltung der deutschen Gesellschaft zu tun. Vor diesem Hintergrund die deutsche Sozialdemokratie quassi abzuschaffen wäre schlicht fahrlässig!
Herr Perger zeichnet ein sehr verzerrtes Bild des Erfolges der jetztigen Labour-Regierung in Canberra. Ich selbst verfolge die australische Politik hier aus Melbourne seit etwa fuenf Jahren und habe den Aufstieg Kevin Rudd's miterlebt. Viel sozial-demonkratisches habe ich allerdings nicht gesehen, sondern hoechstens eine Managergruppe des politischen Zentrums die eine andere, laengst ueberfaellige, abgeloest hat. Labour 2008 hat keine sozial demokratischen Werte, so wie man sie sich bei einer linien- und prinzipientreue Partei vorstellen wuerde. Die Unterzeichnung von Kyoto und die offizielle Entschuldigung an Australiens Ureinwohner waren keine programmatischen Entscheiding, sondern opportunistisches Handeln. In der Bevoelkerung gab es dafuer weitreichenden Rueckhalt und die Regierung Howart hatte sich zu sehr von beidem Vorhaben distanziert, als dass sie sich einen Rueckzieher haette erlauben koennen ohne Glaubwuerdigkeit zu verspielen. Die oekonomischen und aussenpolitischen Vorstellungen der Labour Partei weichen nur in den Punkten von denen der Liberals (die hiesige Mischung aus CDU und FDP) ab, in denen sie das Wohlwollen der Masse hinter sich weiss. Daher ist es auch momentan so schwierig fuer die Liberals aus dem Umfragetief herauszukommen, denn in allen Punkten wo ihre Ueberzeugungen sich von Labour unterscheiden steht der Wille des Wahlfolks dem entgegen. Allerdings wird auch unter Labour der Sozialstaat weiter ausgehoehlt, die staatlichen Zuwendungen gestrichen, und mehr Geld in das Militaer gepumpt, oekologisch zweifelhafte Projekte freigegeben so es denn zu neuen Investitionen fuehrt. Auch unter Labour wird nicht der Umschwung auf regenerative Energien betrieben, sondern nach wie vor Geosequestrierung unterstuetzt (da Australien Kohlexporteur ist), werden staatliche Krankenheuser unter akutem Geldmangel leiden, werden Studenten mehr und mehr an Studiengebuehren zahlen muessen und wird das wirtschaftliche Gefaelle zwischen arm und reich weiter dramatisch zunehmen. Falls das als gutes Beispiel fuer die Ausrichtung der SPD dienen soll, kann ich der Linkspartei in Deutschland nur alles Gute wuenschen.
Rudd's Wahl zum Parteivorsitzenden und schliesslich aus Kandidatur ging uebrigens die gezielte Demontage Kim Beazley's voraus, vergleichbar mit den Schmutzkampagnen in den USA.
Gruesse aus Melbourne,EsCiMater
So funktioniert so was in unserer " Demokratie".
Wenn man seine Seele an die Herrschenden Kreise verkauft hat, sorgen die
Lakaien in den Medien für den benötigten " Meinungswechsel".
Und schwups ist die eine Figur nicht mehr populär und die Wunschfigur ist in
Regierungs „verantwortung". So in Australien als auch hier.
OB DIESER REALITÄT, LAST ALLE TRÜGERISCHE HOFFNUNG FALLEN!
Der Artikel von Herr Perger tut gut daran am Beispiel Australiens Anregungen für sozialdemokratische Initiativen zu suchen.
Als erstes möchte ich dem Kommentator EsCiMater grundlegend zustimmen, wenn dieser sagt, dass einige Entscheidungen der neuen Labour Regierung unter Kevin Rudd nicht sozialdemokratisch sind oder auch opportunistisch motiviert waren.
Als ebenfalls jahrelanger Zeuge der Politik in Australien vor Ort, lassen sich meines Erachtens allerdings durchaus einige positive sozialdemokratische Ansätze finden, die durchaus als Vorbild für andere Länder taugen.
Es ist beachtenswert, dass die relative junge Regierungszeit der Labour Party, am Wochenende des 1/2.3.08 waren es 100 Tagen, einige neue Entwicklungen erkennen lässt, die eindeutig einen sozialdemokratisch Stempel tragen.
Neben der im Artikel von Herr Perger genannten Unterzeichnung des Kyoto Protokolles und insbesondere der Entschuldigung an die Aboriginal- people, welche meines Erachtens eine Herzensangelegenheit Kevin Rudds waren, sind insbesondere die folgenden Initiativen der Labour Partei hervorzuheben:
- Reduzierung der Unterstützung der „private schools“.( http://www.smh.com.au/news/national/rudd-to-review-school-funding/2008/02/11/1202578694526.html )
Die beiden Schulsysteme, privat und öffentlich, haben eine lange Geschichte der Klassenzweiteilung in Australien. Während es sich nur besser verdienende Eltern leisten können, ihre Kinder auf eine angesehene Privatschule zu senden, werden diese „private schools“, in denen ca.: 1/3 aller Schüler sind, zusätzlich mehr vom Staat finanziell gefördert als die „public schools“, in denen sich die restlichen 2/3 der Schüler aufhalten. ( http://www.rethinkingschools.org/archive/21_02/aust212.shtml )
- Das Projekt „Australian Summit Steering Committee“. Im Jahr 2020 werden eintausend Persönlichkeiten in Canberra zu zehn Themen zusammenkommen, um Ideen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. ( http://www.alp.org.au/media/0208/mspm260.php )
- die Reduzierung der Australian Workplace Agreements (AWA) ( http://en.wikipedia.org/wiki/Australian_Workplace_Agreement )
Die von der Liberal Party 1996, mit dem Ziel eine höheren Flexibilisierung der Arbeitsverträge, eingeführten Gesetzen (AWA) haben die Rechte der Arbeitnehmer stark eingeschränkt. Die Labour Regierung versucht diese zu entschärfen. (http://www.alp.org.au/media/0208/msewr140.php)
- die Aussetzung der traditionellen Erhöhung von Politikergehälter als Symbol gegen die Inflation. ( http://www.abcscience.net.au/news/stories/2008/02/14/2163078.htm )
Wie sehr würde es deutschen (bzw. allen) Politikern stehen, wenn diese in einer Epoche der Inflation mit gutem Beispiel, sprich, der Aussetzung ihrer Gehältererhöhung, vorangehen würden.
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